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Grünkohl-Fahrt im Museumstriebwagen VT 628 201 in das UNESCO-Biosphärenreservat

Eutin, den 23.01.2020

Am Samstag, 22. Februar 2020 veranstalten die Interessengemeinschaft Kulturlokschuppen Neumünster (IKN) einen Frühjahrsausflug in das Biosphärenreservat „Flusslandschaft Elbe“ in das Städtchen Bleckede.

Museumstriebwagen VT 628 201

Um 10:12 Uhr startet der Sonderzug in Eutin und fährt mit Halten in Bad Schwartau um 10:33 Uhr & Lübeck um 10:40 Uhr Der Zielbahnhof soll planmäßig um 13:10 Uhr erreicht werden.

Im Fahrpreis inbegriffen, das Grünkohlessen in der liebevoll restaurierten Gaststätte „Brauerei Bleckede“ im historischen Ortskern. Es bleibt noch Zeit durch Bleckede zu bummeln.

Die Elbtalaue sind Niedersachsens Beitrag zu dem von der UNESCO anerkannten Biosphärenreservat "Flusslandschaft Elbe".

Gegen 17:10 Uhr geht es über dieselben Stationen wie auf der Hinfahrt, Eutin erreichen wir um 20:46 Uhr.

Der Fahrpreis beträgt für Erwachsene in der 2. Klasse 58 Euro. Kinder bis 14. Jahre 30 Euro für die Hin- und Rückfahrt inkl. Grünkohlessen.

Informationen und Buchungen: www.iknms.de 

IEK - Bürgerveranstaltung am 16.01.20

Eutin, den 17.01.2020

Frau Obieray 2. Stellvertretende Bürgermeisterin leitete durch die Veranstaltung uns begrüßte über 40 Besucher und Besucherinnen und die Ausführenden.

Ein 45 minütiger Vortrag des Kunsthistorikers Tomschak vom Büro in Potsdam stellte ein Zwischenfazit des IEK-Programms vor. Das Büro ist erst seit 2019 für Eutin tätig. Das Programm läuft seit 2012 und 2014 begannen die Anträge für Fördergelder.

Auf Anfrage von Frau Obiery zum Unterschied ISEK und IEK gab es eine kontroverse Diskussion. Letztendlich „einigte“ man sich darauf, dass das ISEK für die gesamte Stadt Gültigkeit hatte und in der Form nicht weitergeführt werden konnte. Daraus ist das IEK entstanden, welches nur den historischen Stadtkern betrifft.

Wesentliche Neuerungen sind, dass der Parkplatz am Schloss verbessert werden und später auch für Freiluftveranstaltungen genutzt werden soll, die Qualität des Küchengartens soll erhalten bleiben. Der Jungfernstieg soll später auch die Pflasterung wie in der Peterstraße bekommen, jedoch ist noch unklar was die Denkmalpflege und das Landesministerium dazu sagt. Auf jeden Fall waren sich alle nach der Frage einer Einwohnerin einig, dass diese Straße unbedingt für Radfahrer geeigneter gemacht werden muss. Die Räume der Förderzentrums in der Albert-Mahlstedt-Schule soll nach dem Umzug von der VHS belebt werden.

Im Sanierungsgebiet wurden 40 Gebäude als stark baufällig eingestuft. Auf Anfrage hilft die Stadt den Eigentümern/Innen bei den Anträgen, Förderung vom Land zu bekommen. Finanziell helfen kann die Stadt nicht.

Auch die Vorkaufsrechte der Stadt für Witwenpalais und Fasaneninsel werden in diesem IEK-Programm in Anspruch genommen, die Stadtvertretung hatte sich da aber eher ablehnend verhalten. Das ist vielleicht in dem Potsdamer Büro noch nicht angekommen. Das Bootshaus soll mehr für die Öffentlichkeit geöffnet werden, hier kommen dann auch öffentliche WCs. Der Segelverein hat schon eigene Pläne.

Die früher angedachte Stellplatzreduzierung am Stadtgraben und Segenhörn wurde wegen der Proteste der Kaufläute gestrichen, lediglich auf dem Segenhörn könnte man sich noch eine kleine Wohnbebauung vorstellen. Auch am Katerstieg könnten sich die Planer noch Wohnhäuser vorstellen.

Herr Pitzner, aus dem Publikum vermisst eine Steigerung der wirtschaftlichen Aktivität, es müssen mehr Menschen in die Stadt.

Frau Obieray leitete durch die Veranstaltung

Es gab eine längere Debatte zur der Verteilung der Kosten im Sanierungsgebiet, mehrere Anwesende fanden es ungerecht, den entstehenden Mehrwert nur auf die Grundstücksbesitzer im Stadtgebiet zu verteilen, da doch alle Eutiner von der Verschönerung der Stadt profitieren. Frau Stange und ihre Kollegin der Verwaltung erklärten die Berechnung des Mehrwertes, der Bodenwertsteigerung und dass sie gemäß des Baugesetzbuches handeln. „Auf alle kommt später nur eine geringe Gebühr zu, maximal € 3.000 bis €4.000,--pro Grundstück.“ War die klare Aussage. Herr Lothar Wrobel, Anwohner der Stadtbucht sieht überhaupt keinen Mehrwert, eher das Gegenteil. „In den Abend und Nachtstunden ist die Stadtbucht und der Seepark voller lärmender Jugendlichen, meine Frau traut sich nicht mehr mit dem Hund zu gehen.“ Beschrieb er die Situation.

Herr Peter Schwarz ging auf die Situation am Bahnhofsvorplatz ein. Hierzu Frau meinte Frau Obieray: „ Diese unglückliche Situation ist bekannt und alle sind auch unglücklich.“

Ein weiterer Einwohner schlug vor, hinsichtlich der Parkplatzsituation in der Innenstadt doch in die Tiefe oder in die Höhe zu gehen. Dazu meinte Herr Tomschak: „Das wären zu große Investition und passt auch nicht mehr zum Klimaschutz.“

Herr Tilo Hegenberg fragte im Auftrag der „Parents for future“ nach dem Klimaentwicklungsstand im IEK. Eutin hat den Klimanotstand ausgerufen, da müsste in jeder Aktion auch das Klima berücksichtigt werden. „Das war nicht im Auftrag vorgesehen“ sagte Herr Tomschak dazu, „es wird jetzt mit reingenommen.“

Die nächsten Termine zum IEK sind der 06.02. und 05.03. im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt und 25.03. in der Stadtvertretung. Dann könnten die Anträge für Fördergelder zum Land.

Parents for future Ostholstein

Eutin, den 14.01.2020

Jetzt haben die Ortsgruppen der Parents for future Eutin und Burg auf Fehmarn die Gruppe Ostholstein gegründet. Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten aus dem Kreisgebiet sind herzlich willkommen, aber auch alle, die sich in der Verantwortung für die nächsten Generationen fühlen.

Themen gibt es genug, im Kreis Ostholstein sind andere Schwerpunkte als in den Orten, aber genauso wichtig.

Die Gruppe trifft noch Zeitgleich mit der Eutin-Gruppe jeden ersten Montag im Monat, im Haus der Begegnung Am Schlehbusch 8, 23701 Eutin, 16.30 Uhr. Über getrennte Termine soll bei hoffentlich starkem Zulauf entschieden werden.

1. Klimastammtisch der Parents for future Eutin

Eutin, den 14.01.2020

Der erste Klimastammtisch ist dem kennenlernen gewidmet und steht unter keinem bestimmten Motto. Jeder ist willkommen, jeder kann sich einbringen.

Er findet am 23.01.2020 in der „Alten Mühle“ statt.

Bäume sterben im Seepark

Eutin, den 15.01.2020

Nachdem schon große Buche am blauen Spielschiff der Kettensäge und 2 Birken nähe Heinrich-Lüth-Weg dem Sturm zum Opfer fielen wurden in den letzten Tagen wieder einige Bäume gefällt. Die Wege wurden zeitweise gesperrt.

Buche am Spielschiff

Schon an 24.10.2019 hatten die Freien Wähler einen Antrag an den Bau-, Entwässerungs- und Feuerwehrausschuss zum Erhalt der Bäume im öffentlichen Eutiner Stadtgebiet gestellt, fällen ist da keine Lösung.

Baumfällung im Seepark

Einerseits haben die Birken nur eine Lebenserwartung von 80 bis 140 Jahren, die Birken im Seepark sind größten Teils 1934 gepflanzt, also etwa 90 Jahre alt. Andererseits haben auch die drastischen Veränderungen durch die Gartenschau die Bodenverhältnisse stark verändert.

Das sumpfige Gelände, das dank der von Heinrich Lüth in großer Zahl gepflanzten Bäume trocken gehalten wurde steht jetzt schon mal Monate lang unter Wasser. „Pflanzen können auch ertrinken“ bestätigte ein Baumzüchter. „Das werden nicht die letzten sein.“.

Neujahrsempfang in der Rettbergkaserne

Eutin, den 14.01.2020

300 Gäste im Speisesaal der Rettberg-Kaserne

Zahlreiche Gäste aus Politik, Ehrenamt und Wirtschaft

Musik, Information und persönliche Begegnungen und Gespräche standen im Mittelpunkt des gemeinsamen Neujahrsempfangs der Stadt Eutin und des Aufklärungsbataillons 6 "Holstein". Bürgervorsteher Dieter Holst und Bürgermeister Carsten Behnk begrüßten gemeinsam mit Oberstleutnant Tobias Aust alle 300 Gäste persönlich per Handschlag.

Die musikalische Begleitung lag bei den Neuen Eutiner Festspielen unter Leitung von Hillary Griffiths. Das Blechbläser-Ensemble unterhielt die Gäste unter anderem mit Impressionen von Carl-Maria von Weber.

Während der Talkrunde mit bekannten Gästen war die weitere Stadtentwicklung das Hauptthema. Bürgermeister Behnk führte aus, dass bereits mehr als die Hälfte des Sanierungsprogramms geschafft sei. In diesem Jahr werde die Neugestaltung des Rosengartens vollendet, die Außenanlagen des Vogthauses würden angelegt und die Planungen für Königstraßen- und Marktsanierung konkretisiert.

Bürgervorsteher Dieter Holst lobte das Miteinander aller Beteiligten beim Baustellenmanagement. Beim Empfang wurde auch die neue Sanierungszeitung ausgegeben, die in dieser Woche an alle Haushalte im Stadtgebiet verteilt wird.

Talkrunde mit von links: Harald werner, Bettina Hagedorn, Kerstin Stein-Schmidt, Carsten Behnk, Dieter Holst (verdeckt) und Ingo Gädechens

Kreispräsident Harald Werner lud alle Anwesenden zum 50. Kreisjubiläum Ende April ein und forderte als bekennender Festspiel-Fan alle Gäste auf, die Neuen Eutiner Festspiele durch Kartenkäufe zu unterstützen. Die Festspiele feiern in diesem Jahr ihr 70. Jubiläum.

Die Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn (SPD), die zugleich auch parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium ist, und Ingo Gädechens (CDU) berichteten über ihre Arbeit in Berlin und die Möglichkeiten sich beim Bund für die Stadt Eutin und die Region einzusetzen. Kommandant Tobias Aust blickte auf ein bewegtes Jahr mit zahlreichen Auslandseinsätzen zurück und zeigte Eindrücke per Video direkt aus Afghanistan. Wünsche und Grüße der Besucherinnen und Besucher des Eutiner Wochenmarktes komplettierten das bunte Programm. Bürgervorsteher Dieter Holst danke zum Schluss allen Beteiligten und auch den zahlreich anwesenden Ehrenamtlern und Ehrenamtlerinnen. Probst Barz wünschte allen Gästen Bürgern und Bürgerinnen den Mut zu und den Glauben an Veränderungen. Die Sternsinger bildeten den Abschluss der Veranstaltung.

Mitglieder des Jugendparlamentes Eutin

Leserbrief zum Klimagipfel 2019

Eutin, den 19.12.2019

Wissenschaftler warnen, Jugendliche gehen auf die Straße, auch in Eutin aber die Politiker in Madrid haben wieder nichts geschafft! Keine konkreten Aussagen, und wieder nur schwache Ergebnisse während die Welt brennt. Wenn viele Länder nur an sich denken, müssen jetzt die handeln, die wirklich etwas erreichen wollen.

Das scheinen ja zur Zeit nur die Jugendlichen von Fridays for future zu sein und die vielen future-Gruppen, die sich rundherum gegründet haben.

Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen so wie Wissenschaftler halten den Beschlusstext für ungerecht, unmoralisch und katastrophal. Die dort enthaltenen Formulierungen werfen die Welt um Jahre zurück. In Brasilien und Australien brennen die Wälder, die USA stehen im CO2 pro Kopf Aufkommen ganz weit vorne und gerade diese Länder blockieren den Klimaschutz. Die Treibhausgasverursachenden reichen Länder müssen endlich auf den Ruf der Jugend in aller Welt hören. Diese Welt ist nur von unseren Kindern geliehen!

Manfred Ehmke
für Parents for future Eutin

Eutin ist weiterhin Fairtrade-Stadt

Eutin, den 21.12.2019

Die Stadt Eutin erfüllt weiterhin die Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2013 durch TransFair e.V. verliehen. Seitdem setzt sich die Kommune für den fairen Handel ein.

Bürgermeister Carsten Behnk sagte zur Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein gutes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Eutin. Wir gehören gern dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns an und werden uns weiterhin dafür einsetzen, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

Vor sechs Jahren erhielt Eutin von dem gemeinnützigen Verein TransFair e.V. erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste. In der Stadtverwaltung und bei Veranstaltungen gibt es fair gehandelte Getränke, die Unterstützung des fairen Handels wurde durch die Stadtvertretung beschlossen, eine Steuerungsgruppe koordiniert entsprechende Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten,

Fairtrade-Stadt Eutin

die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.

Das Engagement in Fairtrade-Towns ist vielfältig. So wurde in Eutin im vergangenen Jahr zum Beispiel eine faire Woche durch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt organisiert. Themen waren u. a. die Produktion fairer Kleidung und die Herstellung von fairen Lebensmitteln.

Eutin ist eine von über 650 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. Weiter Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne finden Sie unter www.fairtrade-towns.de.

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