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Der Kran am Vosshaus abgebaut

Eutin 12.12.2018

Kran holt Kran - Foto - Manfred Ehmke

Heute in der Frühe wurde der Baukran, der viele Monate über dem Vosshaus arbeitete wieder abgebaut.

Die Riemannstraße war den ganzen Tag gesperrt, ein mobieler Kran hob den Baukran in mehrere Einzelteile zerlegt aus dem Schacht. Der zurückbleibende Schacht wird nun den Aufzug aufnehmen. A

nschließend wurde das Loch im Dach geschlossen. Das Haus sollte rechtzeitig Winterfest gemacht werden.

Im März 2019 ist Baubeginn am Rosengarten

Eutin, den 12.12.2018
Jetzt geht es los, im März beginnen die Arbeiten am Rosengarten. Die Oldenburger Firma OTG, die auch schon die Peterstraße saniert hatte wurde von den Kaufleuten gelobt weil der Betrieb nur wenig gestört wurde.

Rosengarten - Foto - Manfred Ehmke

Die Baustelle soll am Voßplatz beginnen und in Richtung Schloßstraße wandern. Je nach Witterung wird ab März die Durchfahrt voll gesperrt, für Vorbereitungsarbeiten fallen schon vorher Stellplätze weg. Die Geschäfte werden jederzeit zugänglich sein und der Lieferverkehr bleibt möglich. Die Bushaltestelle Am Rosengarten fällt während der Bauzeit weg. Ende 2020 werden dann die Busse am Rosengarten 3 halten.

Wegen der Erneuerung einiger Entsorgungsleitungen und Hausanschlüsse muss bis zu sechs Meter in die Tiefe gegangen werden.

Die Meinungen der Geschäftsleute sind gespalten. Die einen Kaufleute sehen das eher gelassen, und freuen sich, dass endlich etwas passiert. Das Café am Rosengarten hat aber schon wegen der zu erwartenden Einbußen geschlossen, der Optik am Rosengarten schießt Ende des Jahres.

Bürgermeister Carsten Behnk plant im März eine Vorstellrunde in den Geschäften.

Haushalt 2019 mit einem Minus von 1,537 Millionen Euro beschlossen

Eutin 08.12.2018

CDU, SPD, FDP und Grüne stimmten dem Haushalt zu, FWE enthielten sich und DFWE stimmten dagegen.

Vielem im Haushalt zu stimme die DFWE sagte Sigrid Jürß, aber einigen Posten nicht und so könne man den Haushalt nicht mittragen. Den der Erwerb der Fasaneninsel uns anderer Grundstücke sind nicht nötig und der Bau der Halle am Güterbahnhofmuss auch nicht sein. Im Personalbereich könne man durch Optimierung und Digitalisierung sowie ein Krankheitsmanagement auf die vorgesehenen neuen Stellen verzichtet und Geld eingespart werden.

Nicht so schlecht für Frau Obieray (Grüne) und vertretbar für Jens-Uwe Dankert (FDP) bewegte diese Parteien zur Zustimmung. Hans-Georg Westphal, (SPD) will investieren solange die Zinsen niedrig sind und Matthias Rachfahl (CDU) erinnerte an millionenschwere Vorhaben wie ein Feuerwehrgerätehaus, die Tribüne der Eutiner Festspiele, die Reithalle und das Vogthaus. Er möchte werte Schaffen und hofft auf eine gute Konjunktur.

Die FWE unter Malte Tech möchte sich direkt mit der Verwaltung zusammensetzen und Einsparmöglichkeiten erarbeiten und enthielt sich deshalb der Stimme.

Über die Hebesätze und Hundesteuer wurde in das neue Jahr vertagt.

Kulturpreis der Stadt Eutin 2018

Eutin, den 07.12.2018
Die Eutiner Stadtvertretung hat gestern Abend den Kulturpreis der Stadt Eutin 2018 vergeben. Preisträger in diesem Jahr ist der Eutiner Musiker und Komponist Martin Karl-Wagner. Eutins Bürgervorsteher Dieter Holst und Bürgermeister Carsten Behnk werden den Kulturpreis am 20. Dezember bei einer Feierstunde im Rathaus offiziell verleihen. Der Kulturpreis der Stadt Eutin ist ein Ehrenpreis für Einzelpersonen, Institutionen oder Gruppierungen, der besondere Leistungen auf künstlerischem Gebiet (Musik, darstellende und ausübende Kunst, Literatur, Denkmals- und Heimatpflege oder Wissenschaft) würdigt.

Klimaschutzmanager für Eutin

Eutin, den 07.12.2018
Der Stellenplan wurde in der Stadtvertretung mehrheitlich verabschiedet. 3,6 neuen Stellen werden eingerichtet. Auch einen Klimaschutzmanager will man einstellen. Ein Riesenfortschritt bezeichnete Christiane Balzer (Grüne) dieses für Eutin, endlich nimmt man das Thema ernst.

Die DFWE möchte statt Personalmehrung lieber den Arbeitsaufwand verringer, die Verwaltung durch Optimierung verschlankt erklärten Sigrid Jürß und Olaf Bentke (DFWE). Keine Entlassungen, sondern keine Nachbesetzung.

Hans-Georg Westphal (SPD) wollte wissen, welche Aufgaben künftig nicht mehr von der Verwaltung gemacht werden sollen Die Personalkosten steigen um 388 000 Euro auf 8,1 Millionen, auch durch die tarifliche Erhöhung. 29 Stadtvertreter von CDU, SPD, Grüne, FWE und FDP stimmten dem Stellenplan zu, die DFWE (4) stimmte dagegen.

Pressemitteilung

Eutin 03.12.2018

Neue Fraktion in Eutin gegründet:
Demokratische Freie Wähler Eutin

Vier Stadtvertreter und zwei wählbare Bürgerinnen haben sich von der FWE-Fraktion getrennt.

Wir sechs, Olaf Bentke, Manfred Ehmke, Sigrid Jürß, Tom-Henry Machoy, Annegret Cordes und Ulrike Wörle, haben die neue Fraktion "Demokratische Freie Wähler Eutin" (DFWE) gegründet.

Damit haben wir die Konsequenz aus den unwahren Behauptungen unserer ehemaligen Fraktionskollegen unter Vorsitz von Malte Tech gezogen.

Dieser Schritt ist uns nicht leicht gefallen. Aber durch die gegen uns inszenierte Schmutzkampagne ist das Vertrauensverhältnis zu den ehemaligen Fraktionskollegen unwiederbringlich zerstört. Eine weitere Zusammenarbeit ist für uns nicht mehr vorstellbar.

Schon während des Wahlkampfes und in den darauffolgenden Monaten gab es in der FWE-Fraktion zunehmend Spannungen. Bei uns ist der Eindruck entstanden, dass sich Teile der Fraktion von den Zielen der FWE wie „Schuldenabbau“, „kein Hotel an der Stadtbucht“ und von der Unterstützung der BI „Vernunft macht Schule“ verabschiedet haben.

Eine rote Linie wurde dann mit den unwahren und herabsetzenden Äußerungen der "vier Veteranen der FWE" endgültig überschritten. Selbst auf der heutigen Fraktionssitzung wurden diese Anschuldigungen ohne Begründung aufrechterhalten.

Wir lassen uns weder in die rechte Ecke stellen noch haben wir es nötig, uns mangelhaften Sachverstand und fehlenden Fleiß vorwerfen zu lassen.

Es ist schon bemerkenswert, dass die FWE-Fraktion nach der Kommunalwahl im Mai mit vierzehn Mitgliedern angetreten ist, von denen im Dezember gerade noch sechs übriggeblieben sind.

Aber wir wollen nicht nachtreten. Wir verbuchen die vergangene Zeit als Lehre für uns, wie man es nicht machen sollte.

Wir schauen in die Zukunft.

Wir fühlen uns als Fraktion "Demokratische Freie Wähler Eutin" selbstverständlich den Zielen und dem Programm der Freien Wählergemeinschaft Eutin verbunden, deren Mitglieder wir weiterhin sind. Zwei unserer Fraktionsmitglieder sind im Vorstand der FWE: Olaf Bentke als Vorsitzender und Annegret Cordes als Kassenwartin.

Wir hoffen bei unserer politischen Arbeit weiterhin auf das Vertrauen unserer Wählerinnen und Wähler, denen wir uns verpflichtet fühlen.

Olaf Bentke Fraktionsvorsitzende DFWE
Sigrid Jürß Stellvertretende Fraktionsvorsitzende DFWE Pressesprecherin

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Offener Brief

Eutin 27.11.2018

Liebe Wählerinnen und Wähler der FWE,
sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger Eutins,

wir möchten uns heute an Sie wenden, um Stellung zu nehmen zu der in den letzten Tagen veröffentlichten Pressemeldung der Herren Tech, Heiligenstühler, Lange und Sperling.

Nach einem Super-Wahlergebnis der Freien Wählergemeinschaft Eutin bei der Kommunalwahl im Mai diesen Jahres, für das wir sehr dankbar waren, sind wir mit vielen politischen Neulingen voller Elan an die Arbeit gegangen.

Bereits im Wahlkampf zeichneten sich Spannungen und zunehmend unterschiedliche Auffassungen innerhalb der Kandidaten der FWE ab. Zwei Mitglieder verließen bereits nach kurzer Zeit die Fraktion.

Nach über sechsmonatigem Bestehen der Fraktion der FWE müssen wir leider feststellen, dass eine strukturierte, verlässliche und ergebnisorientierte Zusammenarbeit mit Herrn Tech als Fraktionsführer nicht möglich ist.

Nach ergebnislosen Diskussionen beschloss die Fraktion am 19.11.2018 mehrheitlich, die Neuwahl des Fraktionsvorstandes am 03.12.2018 durchzuführen.

Dieses gesamte Verfahren ist zunächst ein interner Entscheidungsprozess der FWE-Fraktion und wurde von uns auch entsprechend diskret behandelt.

Völlig überrascht hat uns daher die öffentliche Schmutzkampagne seitens Herrn Tech und der Fraktionsmitglieder Heinz Lange, Gerd Heiligenstühler und Lothar Sperling.

Uns wird eine Nähe zur AfD vorgeworfen, wir seien rechtsgerichtete Mitglieder und hätten in konspirativen Sitzungen eine heimliche Machtübernahme der Fraktion angestrebt.

Diese absurden, diffamierenden Unterstellungen weisen wir, die Unterzeichner, aufs Schärfste zurück.

Herr Tech und seine Gefährten haben offensichtlich jedes Maß für Wahrhaftigkeit und Anstand verloren.

Wir stehen zu den Zielen und dem Programm der Freien Wählergemeinschaft Eutin, das im übrigen weitgehend die Handschrift von Olaf Bentke und Sigrid Jürß trägt.

Wir fühlen uns den Mitgliedern der Freien Wählergemeinschaft Eutin weiterhin verbunden und werden ihre Interessen auch künftig in unsere politische Arbeit einbringen.

Fotos - Manfred Ehmke + Tom-Henry Machoy

Sigrid Jürß - Olaf Bentke, Vorsitzender der FWE - Annegret Cordes - Tom-Henry Machoy - Ulrike Wörle - Manfred Ehmke

Gewalt kommt nicht in die Tüte!

26.11.2018
Manfred Ehmke - Foto - Lothar Sperling

Auch in diesem Jahr verteilten Frauennotruf OH e.V., Frauenhaus OH e.V., Polizeirevier Eutin, Präventionsbeauftragter der Polizei, Bäckerei Klausberger, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Eutin Gudrun Dietrich wieder Brötchen an Besucher des Eutiner Wochenmarktes. Aktiv dabei auch der 1. Stellvertretende Bürgervorsteher Manfred Ehmke.

Gewalt im Haus herrscht oft im Verborgenen und wird von Betroffenen oft hingenommen und heruntergespielt. Nachbaren bemerken es nicht oder gehen gleichgültig darüber hinweg. Das darf nicht sein!

Auf der Brötchentüte findet man die Nummer des Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen, die von Betroffenen rund um die Uhr angerufen werden kann. 08000116016

Das Tischtuch scheint zerrissen.

24.11.2018
Mit unwahren Behauptungen versucht FWE-Fraktionschef Malte Tech die Partei zu spalten. Das Vertrauen, das ihm anfangs von allen 14 Fraktionsmitgliedern geschenkt wurde ist dahin, seine Führungsqualitäten reichen anscheinend nicht aus um demokratisch, gleichberechtigt 14 intelligente Menschen zusammenzuhalten.

FWE-Vorsitzenden Olaf Bentke bezeichnete er in einer Pressemitteilung als AfD Wähler und Björn-Höcke-Sympathisant, Sigrid Jürß verglich er mit Alice Weidel, sie wolle die FWE feindlich übernehmen. Beide wiesen diese Behauptungen vehement als haltlos und beleidigend zurück.

Im Ausschuss für Schule, Jugend, Sport, Kultur und Soziales und im Wahlprüfungsausschuss hatten FWE Mitglieder nach ihrem Gewissen und nach logischem Denken abgestimmt, ein Verhalten, das Malte Tech sehr persönlich nahm und als Angriff auf seine Person wertete.

Tech spricht von konspirativen Treffen gegen ihn und wirft den Ausschussmitgliedern mangelnden Sachverstand vor, während er hinter deren Rücken mit Vertretern der anderen Parteien verhandelt hat. Nur ein Beispiel für viele Alleingänge, die den Fraktionsmitgliedern natürlich nicht gefallen.

Malte Tech, der sich als die fortschrittlichen Kräfte der FWE bezeichnet, möchte weitermachen wie bisher und genau das ist es, was vielen Fraktionsmitgliedern sauer aufstößt. Die Struktur, die er bei den anderen Parteien immer verächtlich bemängelt (einer sagt an und alle nicken) ist bei selbst denkenden „Freien Wählern“ nicht zu erreichen.

Familienfreundliches Unternehmen 2018

23.11.2018
Reinhard-Ehmke Sohns - Foto - Manfred Ehmke

Diese Auszeichnung bekamen gestern neben 6 anderen Betrieben aus der Region „Die Ostholsteiner“ aus Eutin. Geschäftsführer Reinhard-Ehmke Sohns nahm die Urkunde, überreicht von Landrat Reinhard Sager entgegen.

Geehrt wurden diese 7 Unternehmen für Ihr Engagement in der familienfreundlichen Gestaltung der Arbeitsbedingungen. Ob angeschlossene Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeit oder andere Vorteile, die es den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erleichtern Familie und Beruf zu verbinden, all diese wirde bei der Vergabe der Ehrungen berücksichtigt.

Staatssekretärin Kristina Herbst beim Kreisseniorenbeirat Ostholstein

21.11.2018
Vor vielen Ehrenamtlern stellte sich Kristina Herbst den Fragen und Anregungen zu Themen wie Ärztliche Versorgung, Personennahverkehr und dem Ehrenamt im Kreis Ostholstein. Frau Herbst ist seitdem 28. Juni 2017 Staatssekretärin im Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein.

Wilfried Lühr - Kristina Herbst - Harald Werner - Foto - Manfred Ehmke

Frau Herbst stellte in Ihrer Rede Möglichkeiten vor, wie im digitalen Zeitalter die Ärztliche Versorgung auf dem Lande gestaltet werden könnte. Ferndiagnosen per Telefon und Internet könnten bald Wirklichkeit werden, kaum ein junger Arzt möchte noch eine Praxis auf dem Dorf übernehmen.

In der Gesprächsrunde wurde deutlich, das besonders im Nahverkehr Handlungsbedarf besteht. Die Buse fahren bis zur Kreisgrenze, in die Nachbarkreise kommt man nicht weiter.

Verkehrshindernisse in der Riemannstraße bleiben

23.11.2018
Bei einem Ortstermin am Mittwochabend wurde die Einengung am Kreisel Riemannstraße noch einmal in Augenschein genommen.

Die Stadt Eutin setzte sich über die Meinung der Verkehrsbehörde und der Polizei hinweg. In seiner jüngsten Sitzung des Bauausschusses wurde mit 9 von 15 Stimmen gegen den Rückbau entschieden.

Die Einengungen so dicht am Kreisel sind nicht zulässig und sind verkehrsgefährdend, das ist die Meinung der Polizei und des Mobilitätsbeirates. Radfahrer weichen schon auf den Bürgersteig aus.

Elgin Lohse (CDU) möchte die Ausgabe von 15 000 Euro überdenken und Alternativen suchen.

Die Riemannstraße sollte eine schöne Wohnstraße werden und durch die Hindernisse für Kinder sicherer machen, Leider wird sie immer noch von vielen als Abkürzung aus der Stadt genutzt.

Georg Westphal (SPD) schlug vor, den in Fissau links abbiegenden Verkehr durch Ampelschaltung langsamer zu machen und nur Linksabbiegen aus dem Rosengarten zuzulassen.

Mit der Sanierung des Rosengartens wird sich so wie so das Verkehrsaufkommen verringern.

Vernunft macht Schule mit viel Zuspruch

20.11.2018
Ca. 30 interessierte Eutiner informierten sich am vergangenen Freitag im Brauhaus über das Anliegen und die Fortschritte der Bürgerinitiative (BI) „Vernunft macht Schule“. Bis Anfang Dezember sollten die 1310, besser noch 1500 Unterschriften beisammen sein.

Ihrer Überzeugung nach werde der Neubau von Grundschule, Wisser-Schule und einer großen Turnhalle am kleinen See ca. zehn Millionen Euro günstiger als die von der Stadt geplanten Umbauten und Erweiterungen der Schule am Berg. Eine Turnhalle am See ist auch leichter zu bauen als am Bahnhof. Auch könnte für den Verkauf der alten Wisser-Schule die Stadt noch Geld einnehmen.

Die 23 000 Quadratmeter Grundstück am Kleinen See reichen nach Expertenauskunft für die zwei Schulen und eine Sporthalle mit ausreichenden Parkplätzen. Anlieger der Straße Lübsche Koppel sind bereit für die Zuwegung Teile ihrer Grundstücke abzugeben.

Thorben Junge, Ivo Stock von der BI hatten zu diesem Zeitpunkt bereits 500 Wahlberechtigte zum Unterschreiben bewegen können. „Bei den meisten muss man gar nicht mehr viel erklären, die Bereitschaft ist groß!“ sagte Herr Junge im Gespräch.

Die Stadt hat nach Übergabe der Unterschriften sechs Wochen Zeit, die Unterschriften zu prüfen. Innerhalb von drei Monaten muss dann ein Termin für einen Bürgerentscheid festgelegt werden. Ideal wäre der 26. Mai 2019 mit den Wahlen des Europäischen Parlamentes zusammen.

Stadtradeln - Preisverleihung im Eutiner Rathaus!

20.11.2018
„47.082 zurückgelegte km, 247 aktive TeilnehmerInnen, das ist ein tolles Ergebnis für Eutin“, sagte dazu Bürgermeister Carsten Behnk bei der offiziellen Preisverleihung im Rathaus. „Wir danken allen, die aktiv mitgemacht und die Kampagne unterstützt haben. Heute ehren wir die Besten, aber tatsächlich sind alle TeilnehmerInnen Gewinner, denn Sie haben aktiv etwas getan für den Klimaschutz.“

Die Stadt Eutin hatte sich zum ersten Mal an der dreiwöchigen Kampagne des Klimaschutzbündnisses beteiligt. Die Fahrradaktion, bei der km online gezählt werden, wurde mit Flyern, Plakaten und natürlich im Netz unter stadtradeln.de/eutin begleitet und beworben. Zum Auftakt der Kampagne am 2. September hatten die Tourenfahrer der Turnerschaft Riemann 50 Eutiner StadtradlerInnen nach Gleschendorf zum Dorffest und zur Eröffnungsveranstaltung des Kreises Ostholstein begleitet. Vor Ort präsentierte die Stadt Eutin mit ihren Partnern der TI Eutin und der EGOH umfangreiches Kartenmaterial für Fahrradfahrer. Etwa 400 BesucherInnen waren in Gleschendorf, um zu feiern und um sich zu informieren.

Am Freitag, 07. September, lud der Fachbereich Bauen, Stadtentwicklung und Klimaschutz zur Eutiner Seen-Fahrrad-Tour. Stadt- und Gemeindeplanerin Susanne Stange und Fachbereichsleiter Henning Schröter führten die Gruppe per Rad durch alle Dorfschaften mit Picknickstop in Sibbersdorf, am Ukleisee und gemeinsamem Ausklang in der Stadtbucht-Lounge.

CDU, SPD und Grüne verhöhnen
Sparwunsch der Freien Wählergemeinschaft.

12.11.2018
Bei der Sitzung des Schul- und Kulturausschuss gab es gegen Ende ziemliche Aufregung. Olaf Bentke (FWE) hatte angekündigt, dass sich seine Fraktion der Stimme enthalten wolle. Einem Antrag der FWE entsprechend, der die Verwaltung auffordern soll nach Möglichkeiten zu suchen 10% der geplanten Kosten einzusparen.

Der vorgelegte Gesamthaushalt beschert der Stadt weitere ca. 5.7000.000 Euro Schulden.

Ulrike Wörle machte deutlich, dass bei Schule und Kultur als letztes gespart werden sollte, im Hinblick auf den Gesamthaushalt aber die Stimme enthalten werde. Wir Laienpolitiker können die einzelnen Posten gar nicht überblicken, dafür sind die Fachleute der Verwaltung besser geeignet. Weiter wies sie auf die Misswirtschaft bei dem Peterstraßenausbau und der Treppe zum Bahnhof hin.

Mathias Rachfahl, der sich auch als Laien bezeichnete, kritisierte den pauschalen Einsparwunsch von zehn Prozent, die FWE solle schon konkret sagen, wo gespart werden kann. Hans-Georg Westphal (SPD-Fraktionschef) sprach der FWE-Fraktion ab, Verantwortung zu übernehmen.

Zuvor wurden einstimmig die Zuschüsse für die Sommerspiele (110.000,--€) und dem Verein Blues Baltica 28.000,--€ für das Blues-Fest und die Blues-Challenge bewilligt und auch die Schulen und Vereine bekommen genügend Geld.

Martin Klehs (Fachbereichsleiter der Verwaltung) konnte einige Ungereimtheiten ausräumen und Rechenfehler berichtigen, nachdem Tom Machoy (FWE) ihn schriftlich darauf aufmerksam gemacht hatte.

Dem Leser des Haushaltsplanes bleiben doch noch einige Fragen offen.

Zum Beispiel wurden die Geschäftsaufwendungen der Wilhelm-Wisser-Schule mit Außenstelle Am See von 5.000 € auf 40.000 € erhöht, bei der Carl-Maria-von-Weber-Schule von 20.000 auf 40.000 €. Dieses begründete Klehs damit, dass andere Positionen dafür gekürzt wurden. Das Warum leider blieb aus.

Sporthalle am Eutiner Güterbahnhof erst mal auf Eis

12.11.2018
Am Dienstagabend (6.11. 2018) herrschte ein großer Andrang im Sitzungssahl der Stadt.

Die Schulleitungen der Gustav-Peters-Grundschule Brigitte Rönnfeldt, des Förderzentrum Antonie Schwirz und Sven Ulmer von der Wilhelm-Wisser-Gemeinschaftsschule stellten ihre, für modernen pädagogischen Unterricht erforderlichen Raumvorstellungen dem Schulausschuss der Stadt vor.

Eine Klassenraumgröße von 70 Quadratmetern ist anstrebenswert, es war bereits im April 2017 ein Raumbuch mit genau dieser Klassenzimmergröße beschlossen worden. CDU und Grünen sind jetzt 70 Quadratmeter zu groß, jeder Quadratmeter kostet Geld machte Sascha Clasen (CDU) deutlich. Monika Obieray (Grüne) wies darauf hin, dass 30 Millionen seit langer Zeit das größte Vorhaben der Stadt werden.

Sven Ulmer könne auf eine Aula verzichten und sich mir eine Halle mit Bühne am Standort Elisabethstraße vorstellen. Das brächte allerdings Ausfälle für den Sportunterricht bei Veranstaltungen. Er war allerdings enttäuscht, dass wieder eine Diskussion um die Raumgröße geführt wurde. Ulmer möchte die WWS nicht mit den beiden Gymnasien verglichen haben, deren Inklusions- und DaZ-Quote ist deutlich geringer.

Brigitte Rönnfeldt möchte auch die Offene Ganztagsschule (OGS) auf das Gelände der Grundschule zu verlegen damit die Kinder nach der Schule nicht so weit laufen müssen. Sie wünscht sich zudem endlich Zugang zu den neuen Medien, bis jetzt müssten sie im Unterricht vollends darauf verzichten.

Fachbereichsleiter Martin Klehs hofft auf eine Antwort des Kreises zur Kostenübernahme, es liegt eine Zweckbindung auf dem Gebäude der Albert-Mahlstedt-Schule.

Ergebnis der Sitzung ist, dass die Machbarkeitsstudie für die Gemeinschaftsschule ist beauftragt wird aber die Planung der Sporthalle am Güterbahnhof erst einmal gestoppt wurde. Die Fraktionsvorsitzenden wollen sich mit Verwaltung und Bürgerinitiative zu einem Gespräch zusammen setzen, Es soll Klarheit in die Kostenschätzungen kommen, die stark voneinander abweichen. Eine erfolgreiche Sitzung für den Eutiner Schulausschuss, miteinander kann alles möglich werden.

Wegen der wichtigkeit dieses Themas und der vielen Wortbeiträge wurde ein zusätzlicher Schulausschusstermin anberaumt. Morgen am 13. 11. 2018 wir noch der Haushalt für 2019 behandelt.

Die Eutiner Bürger sollen Entscheiden, ein Neubau hat viele Vorteile.

12.11.2018
"In den kommenden Tagen sprechen wir Kaufleute an, ob diese die Unterschriftenlisten auslegen und ausgefüllte annehmen. Das tragen wir dann auf dieser Seite ein.

Wir gehen von Haus zu Haus und freuen uns dabei über Unterstützung. Wer ebenfalls in seinem Gebiet Unterschriften sammeln möchte, kann sich gerne bei uns melden.

Wir werden auf dem Wochenmarkt stehen. Die Termine geben wir bekannt." schreibt die Bürgerinitiative auf ihrer Homepage https://bi-eutin.de/, am 10. 11. stand schon das Info-Zelt auf dem Markt.

Viele Eutiner haben sich schon eingetragen. "Wir wünschen uns 1500 Unterschrift." sagte Thorben Junge "das wird aber sicher kein Problem sein." Foto: Thorben Junge

BI kalkuliert mindestens Sieben Millionen Euro günstiger!

2.11.2018
„Vernunft macht Schule“, Thorben Junge, Ivo Stock und Ursula Jacobsen-Priefer zweifeln die Kostenschätzungen der Stadt Eutin von rund 44 Millionen Euro für die Grund- und Gemeinschaftsschule am Kleinen Eutiner See an.

Bei den Sanierungsplänen der Stadt fehlt eine Sporthalle für die Grundschule, die Neubauvariante der Halle am See hingegen soll genauso viel kosten wie am Bahnhof. Da diese aber gar eingegraben werden müsse, würde diese deutlich günstiger.

Die Kostenschätzung der Stadt für die Sanierung der WWS im Bestand (18,3 Millionen) erscheint den Mitglieder der BI zu tief gegriffen. Die Verwaltung will erst jetzt für die Prüfung der Machbarkeit ein Planungsbüro beauftragen.

Auch ist die Verwaltung bei den Neubaukosten der Bruttogeschossfläche ausschließlich von Fachräumen und nicht von Klassenräumen ausgegangen, Klassenräume sind aber deutlich günstiger. Nach einer Neuberechnung der BI fallen die Kosten ca. 7.000.000 Euro niedriger aus. Auch könne durch den Verkauf der Wilhelm-Wisser-Schule ca. 2,3 Mio. Euro eingenommen werden.

Vergleichsbauten andere Schulen haben deutlich weniger gekostet. Die BI mochte einen modernen Campus mit neuen Gebäuden für die Grund- und Gemeinschaftsschule. Selbst bei erhöhtem Raumbedarf kommt die BI auf nur rund 33 Millionen Euro für beide Schulen mit Halle am kleinen See, gegenüber der geschätzten 44 Millionen der Stadtverwaltung.

Der Stadt würden Millionen verloren gehen

1.11.2018
Zum dritten Mal hatte die SPD am Dienstagabend den Antrag zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge gestellt. 120.000 Euro wären eine kleine Summe für die Stadtkasse.

Die Bürger zahlen schon genügend Steuern, die Beiträger treffen den Einzelnen doch immer sehr hart. Lübeck, Kiel und Neumünster haben die Straßenausbaubeiträge schon abgeschafft.

Alle Fraktionen stimmten zu, dass die Belastung der Bürger gesenkt werden müsse, Heinz Lange (FWE) erinnerte an Fördermöglichkeiten, die diese Kosten auffangen könnten.

Marcel Kriwet (CDU) errechnete eine Summe von 620.000 Euro für das kommende Jahr, auf die die Stadt nicht verzichten könne.

Malte Tech (FWE) wandte ein, dass man bei vielen Arbeiten mit besserer Technik viele Millionen sparen könne. Er möchte die Beiträge auch abschaffen, zum Wohle der Bürger.

Bauamtsleiter Henning Schröter möchte nun am Beispiel „Johann-Specht-Straße“ errechnen, wie und wo gespart werden kann.

Bürgermeister Behnk möchte auf diese Einnahmen nicht verzichten, will aber bei einer Infoveranstaltung unter Mitwirkung von Experten allen Bürgern dieses deutlich machen.

Frau Monika Obieray (Grüne) meinte dazu, dass die Stadt das Geld benötigt, es würde sonst bei den Schulprojekten fehlen.

Der Kostenrahmen der Stadt für die Schulen ist da!

27.10.2018
8 Millionen Euro für die Grundschule am Kleinen See,

28,24 Millionen Euro für Neubau der Wilhelm-Wisser-Schule am Kleinen See,

7,85 Millionen Euro für die Drei-Feld-Sporthalle.

44,1 Millionen Euro Gesamtkosten, für die teilweise Fördermittel beantragt, aber abgelehnt wurden.

Die Verwaltung legte eine Bruttogeschossfläche von 8569 Quadratmetern zu Grunde, die geforderten 9804 Quadratmeter würden sogar 48,06 Millionen Euro kosten.

Die bisherige Planung sieht Gesamtkosten von etwa 34,2 Millionen Euro vor.

Die BI-Mitglieder Thorben Junge, Ivo Stock und Ursula Jacobsen-Priefer lobten die Stadt, die den Kostenrahmen ohne ein kostenintensives Planungsbüro kalkuliert hat, ihrer Meinung nach sind viele Einsparungen möglich, da eine Sporthalle am See günstiger zu bauen ist als am Bahnhof und die Wilhelm-Wisser-Schule am Berg durch andere Nutzung wieder Geld in die Kasse der Stadt einbringt.

Bürgermeister Carsten Behnk rief alle Beteiligten zum Dialog auf. Die BI ist auch bereit, halte aber weiterhin am Bürgerbegehren fest. Sie will nun eine eigene Aufstellung erarbeiten.

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Delegationsreise nach Xinchang - Wirtschaft und Tourismus im Fokus

22.10.2018
Pressemitteilung der Stadt Eutin

„Was hat der Tourismusstandort Eutin speziell Gästen aus China zu bieten und welche Bedingungen haben Unternehmen bei uns?“– diese und andere Fragen rund um den Themenkomplex Wirtschaft und Tourismus standen am dritten Tag der Delegationsreise von Eutiner StadtvertreterInnen und Vertretern aus der Verwaltung im Mittelpunkt. Dazu führte die Gruppe unter Leitung von Bürgervorsteher Dieter Holst und Bürgermeister Carsten Behnk intensive Gespräche mit dem Landrat von Xinchang, Ran Bing und Tourismuschef Zhang Feng.

Eutins Interims-Geschäftsführer Martin Klehs und Stadtmanagerin Kerstin Stein-Schmidt warben mit extra in englischer Sprache produzierten Flyern, Präsentationen, einem Imagefilm und Broschüren für die Stadt Eutin und die Region Holsteinische Schweiz. Die chinesischen Kollegen zeigten sich begeistert und sahen ein großes Potential für eine Reise und einen Aufenthalt in Eutin und Umgebung. Reisen nach Europa und besonders nach Deutschland seien bei der aufstrebenden chinesischen Mittelschicht sehr angesagt, berichtete der Landrat.

Der Tourismuschef bekundete Interesse an besonderen Angeboten, wie z. B. Kultur- oder Sportreisen. „Die Gespräche waren ein voller Erfolg“, so Eutins Bürgermeister Carsten Behnk, „die chinesischen Gesprächspartner interessieren sich sehr für das Eutiner Schloss und die Kulturgeschichte in der Region. Ebenso im Fokus waren auch die Festspiele und die besondere Beziehung der Sommeroper zum Komponisten Carl Maria von Weber.“ Auch Aktivurlaub mit Wandern, Radfahren und Genuss sei bei den Menschen gefragt. „Wir werden an diesem Thema dranbleiben und die Beziehungen zu den Partnern hier vor Ort vertiefen“, sagte dazu Eutins Interims-Tourismusgeschäftsführer Martin Klehs. Es ist angedacht, auch Werbematerial für den chinesischen Markt in Mandarin zu produzieren, um die Leute vor Ort besser erreichen zu können. Entsprechende Kontakte zu Reiseagenturen in Xinchang wurden geknüpft.

Außerdem besuchte die zehnköpfige Eutiner Delegation noch eine traditionelle Seidenfabrik und die NHU Company in Xinchang. Das Pharmaunternehmen beschäftigt weltweit 10.000 MitarbeiterInnen in vielen internationalen Niederlassungen. NHU ist Marktführer in China im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel. Bürgermeister Behnk sprach bei der Präsentation von Stadt und Region sogleich eine Einladung an die Geschäftsführung des Unternehmens aus, sich direkt vor Ort ein Bild von den guten Standortbedingungen in Eutin mit freien Gewerbeflächen, schnellem Internet und hoher Lebensqualität zu machen.

Barbara Friedhoff-Bucksch, Malte Kuhr, Bürgervorsteher Dieter Holst, Malte Tech, Übersetzerin Fang und Bürgermeister Carsten Behnk beim Unternehmensbesuch der NHU Company, einem Pharma-Unternehmen in Xinchang - Foto K. Stein-Schmidt

Bürgervorsteher Dieter Holst, Bürgermeister Carsten Behnk, Interims-Tourismuschef Martin Klehs und Stadtmanagerin Kerstin Stein-Schmidt warben mit englischsprachigen Flyern und Broschüren für die Stadt Eutin im chinesischen Xinchang. Landrat Ran Bing und Tourismuschef Zhang Feng bekundeten großes Interesse an Eutin und der Region Holsteinische Schweiz - Foto K. Stein-Schmidt

Delegationsreise nach Xinchang - Weitere Freundschaftsvereinbarung getroffen

18.10.2018
Nach zwölfstündigem Flug ist die zehnköpfige Eutiner Delegation am Montagnachmittag am Flughafen Pudong in Shanghai gelandet. Die Vertreter aus Verwaltung und Politik wurden freundlich und begeistert von der Stadt Xinchang empfangen. Gleich am ersten Tag standen offizielle Begrüßungszeremonien und ein Besuch der traditionellen chinesischen Oper an. Am Dienstag unterzeichneten Bürgervorsteher Dieter Holst und Bürgermeister Carsten Behnk eine weitergehende Freundschaftsvereinbarung mit dem Bürgermeister und Landräten der Stadt Xinchang. Beide Seiten streben einen weiteren Austausch, u.a. in den Bereichen Kultur, Bildung, Sport, Wirtschaft, Gesundheit und Tourismus an.

Bildung war das Schwerpunktthema beim Besuch der Xinchang Highschool am Dienstag. Bürgermeister Carsten Behnk zeigte sich beeindruckt über die Ausstattung und den Empfang an der Eliteschule in der Region. „Der Austausch mit Xinchang läuft erfolgreich seit 2013. Uns freut besonders, dass diese Zusammenarbeit jetzt auch zwischen den Behörden und weiteren Institutionen fortgesetzt wird.“ Bürgervorsteher Dieter Holst unterstrich bei seiner Rede, wie wichtig so ein Austausch für junge Menschen aus beiden Ländern sei. „Wir können sicher viel voneinander lernen und der Blick über den Tellerrand ist eine echte Chance für die Zukunft der jungen Leute“, so der Bürgervorsteher.

Die Reise ist noch bis zum 24. Oktober geplant. Auf dem umfangreichen Programm mit den Schwerpunkten Kultur, Bildung und Wirtschaft stehen u.a. Besuche von Unternehmen und Institutionen in der Stadt Xinchang und der Region Zhejiang. Vor Ort sind auch 14 SchülerInnen des Beruflichen Gymnasiums Eutin. Die Schule pflegt bereits seit fünf Jahren einen erfolgreichen Austausch mit der Xinchang Highschool in China. Mehr als 120 SchülerInnen haben bereits an dem Programm teilgenommen.

Während ihres Aufenthaltes in China sind die jungen Leute bei chinesischen Gastfamilien untergebracht. „Das ist eine einmalige Chance diese Kultur hautnah zu erfahren und dadurch zugleich internationale Erfahrungen zu sammeln“, sagte dazu Bürgermeister Behnk. Er dankte bei dem Besuch der Highschool auch der Eutiner Koordinatorin des Austausches, Barbara Friedhoff-Bucksch, und ihrem Team für die erfolgreiche Arbeit.

An der Xinchang Highschool lernen z.Z. 2300 SchülerInnen. Die jungen Leute sind direkt auf dem Campus untergebracht und sind nur am Wochenende zu Hause. Die EutinerInnen begleiten ihre Schulkolleginnen derzeit beim Unterricht.

Hintergrund:

Motiviert durch die Verbindung des Beruflichen Gymnasiums des Kreises Ostholstein erfolgte im Sommer des vergangenen Jahres die Einladung aus Xinchang an den Bürgermeister und eine Delegation. Im Juli 2017 unterzeichneten beide Seite auch ein „Memorandum über die Entwicklung eines gegenseitigen freundschaftlichen Austausches“ bei einem Empfang im Eutiner Rathaus. Der Ausschuss für Schule, Jugend, Sport, Kultur und Soziales der Stadt Eutin hatte dem Memorandum zuvor zugestimmt. Seit 2015 gibt es außerdem den Deutsch-Chinesischen Partnerschaftsverein Eutin-Xinchang, der den Austausch fördert.

Ziel des Besuches der Eutiner Delegation ist die Aufnahme persönlicher Gespräche im Rahmen der aktiven Gestaltung der bisherigen positiven deutsch-chinesischen Beziehungen zwischen den beiden Städten.

Konkret möchten beide Seiten den Austausch und die Kooperation in den Bereichen Wirtschaft, Handel, Tourismus, Wissenschaft und Technologie, Kultur, Bildung, Sport, Gesundheit, Personal, usw. erörtern. Es soll ein regelmäßiger Kontakt etabliert werden, um Absprachen über den Austausch und mögliche Kooperationen, aber auch über allgemeine Angelegenheiten zu erleichtern.

Die 430.000 Einwohner zählende Stadt Xinchang in der chinesischen Provinz Zhejiang. - Foto K. Stein-Schmidt

Das weitere Programm sieht u.a. Besuche von Betrieben und Kulturinstitutionen in Xinchang und Umgebung vor. Die Eutiner Delegation wird auch in die Stadt Hangzhou in die Provinz Zhejiang reisen.

Zwischen der Provinz Zhejiang und dem Land Schleswig-Holstein besteht bereits seit 32 Jahren eine Partnerschaft. Auch hier stehen Besuche von Unternehmen und Institutionen an. Ministerpräsident Daniel Günter hatte die Region Mitte September ebenfalls mit einer Delegation besucht. Am Ende der Eutiner Delegationsreise ist eine Fahrt nach Shanghai geplant.

Diese Delegationsreise wird zu 90% bezuschusst aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die Zielsetzung des Kleinprojektefonds kommunale Entwicklungspolitik besteht darin, Kommunen Einstiegshilfen in neue Maßnahmen und Partnerschaften der kommunalen Entwicklungspolitik zu geben und somit die entwicklungspolitische Diskussion und das Engagement in deutschen Kommunen zu beleben und zu vertiefen sowie die Vernetzung relevanter Akteure zu unterstützen.

Die Eutiner Delegation mit 14 SchülerInnen des Beruflichen Gymnasiums, Lehrern und ihren chinesischen Gastgebern im Stadtpark von Xinchang. - Foto K. Stein-Schmidt

Bei positivem Verlauf der Gespräche könnte über eine Nachfolgedelegation eine Vertiefung der verschiedenen Kooperationsbereiche mit Vertreterinnen und Vertretern aus diesen Bereichen erfolgen.

Bürgermeister Carsten Behnk wird begleitet aus der Verwaltung von Martin Klehs, Fachbereichsleiter Bürgerservice und Tourismus, außerdem Interims-Geschäftsführer der Eutin-GmbH, Kerstin Stein-Schmidt, Stadtmanagerin und Pressesprecherin und Abteilungsleiterin des Beruflichen Gymnasiums an der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein in Eutin Barbara Friedhoff-Bucksch. Die politische Delegation wird angeführt von Bürgervorsteher Dieter Holst, ihn begleiten für die CDU Malte Kuhr, für die Freien Wähler Malte Tech, für Bündnis 90/Die Grünen Annette Granzin, für die SPD Ute Blanck und für die FDP Marius Winkler.

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Leserbrief zum Bericht im Schleswig-Holstein-Magazin vom Sonnabend 13. 10. 2018

16.10.2018
Liebe Kolleginnen und Kollegen, ein grundsätzlicher Unterschied zwischen PR und Investigation im Journalismus liegt u.a. darin, ob dem Pro einer Sache auch ein Contra gegenüber gestellt wird. Phänomenologische Betrachtungen gehören allenfalls in philosophische Essays! Ihr zweidimensionaler Beitrag im Schleswig-Holstein-Magazin vom Sonnabend 13. 10. 2018 über die Frage, warum keine Kommune in unserem Land mehr eine Landesgartenschau stemmen will, ließ in diesem Sinne zu wünschen übrig.

Schleswig-Holstein Magazin/Landesgartenschau Wie geht es weiter

Was der Zuschauer zu dem scheinbar kontrovers gestellten Thema zu hören bekam, war das verständnislose Gerede des Eutiner Bürgermeisters. Nur weil der Sommer im vergangenen Jahr floppte, habe die Stadt rund 3,2 Mio. € Minus gemacht. Ansonsten habe sich das Event als ein wertvoller Scheinwerfer auf den Stadttourismus ausgewirkt.

Dass Herr Behnke die Dinge schönredet, war zu erwarten. Dass Sie Ihren Beitrag ohne eine einzige Stimme derjenigen fabriziert haben, die mit Entsetzen auf diese Veranstaltung zurückblicken, ist im journalistischen Sinne unseriös! Was Ihnen dadurch entgangen ist, ist der Grund für die Abneigung: In der vertraglichen Vereinbarung zur Ausrichtung der Landesgartenschau steckt nämlich ein Passus, der die Stadt dazu zwingt, die gärtnerische „Herrlichkeit“ auf 25 Jahre (!) zu erhalten! Dieser Knebel, der uns jährlich rund 370.000€ kostet, summiert sich mit den eingeräumten unmittelbar entstandenen Schulden auf gut zwölf Millionen Euro!!! Für eine kleine Provinzhochburg keine Peanuts! Abgesehen davon war den Bürgern versichert worden, dass „kein einziger Baum für die lgs gefällt werden“ müsste. Eine dreiste Lüge, denn knapp 200 Bäume und Hunderte von Rosen- und Hortensiensträuchern wurden für das Spektakel geopfert!

Dass die Eutiner Verwaltungsspitze ihre Heuchelei in die Öffentlichkeit posaunen durfte, ist ausschließlich darauf zurückzuführen, dass Sie Ihre journalistische Verantwortung so ausgefüllt haben, wie unser Ostholsteiner Käseblatt, nämlich gar nicht! Shame on you, yours

Peter Gsellmann

Warum keine Fördermittel?

17.10.2018
Wie im Ostholsteiner Anzeiger zu lesen ist lag es nicht an dem nicht ausreichend erarbeitetem Konzept und nicht an den Schreiben von Herrn Tech, dass die Fördergelder vom Ministerium abgelehnt wurden.

Die Stadt will aber auch ohne diese Zuschüsse weitermachen wie geplant, als Schulträger ist sie für die Entwicklung der Schullandschaft zuständig.

Herr Tech wies noch einmal den Vorwurf der Schadenfreude zurück, Seiner Meinung nach sollte man die Stadt aber nicht mit weiteren 35 Mio. Euro belasten, wenn preiswertere Lösungen vorliegen.

Seit 2012 bemüht sich die Freie Wählergemeinschaft, die jetzt vier diplomierte Bauingenieure in ihren Reihen haben um ein vernünftiges Schulprogramm, erfuhren aber von den anderen Parteien immer nur Ablehnung.

Die FWE hat nicht damit gerechnet, dass das Ministerium der Stadt Eutin so eine strikte Absage erteilt, auf eine Möglichkeit der Nachbesserung hatten sie auch gehofft.

Manfred Ehmke

Eutiner "Würde"

15.10.2018
Seit in Eutin der Begriff „Würde“ neu definiert wird gerät alles aus den Fugen, Streitigkeiten, persönliche Unverträglichkeiten und eigene Selbstüberschätzung lähmen die Entwicklung der Stadt.

„Das Christentum interpretiert die alttestamentliche Rede vom Menschen als Ebenbild Gottes und von seiner Vorrangstellung unter Gottes Geschöpfen traditionell dahingehend, dass seine Würde gottgegeben und nicht verlierbar ist. Sie komme jedem Menschen als solchem zu und sei mithin unabhängig von LEBENSUMSTÄNDEN oder VERHALTEN.“ Ich zitiere gerne Wikipedia.

Eine Frau Jürß, direkt gewählte Stadtvertreterin ist nicht würdig 2. Stellvertretende Bürgermeisterin zu werden, weil sie sich in der Vergangenheit mit einer Bürgerinitiative für den Willen der Bürger eingesetzt hat? Weil sie weiterhin den Kurs vertritt, dem die Wähler ihre Stimme gegeben haben, ist sie des Amtes nicht würdig?

Alle Bürger, die sich zur Wahl stellen und im Stadtrat sitzen wollen Verantwortung übernehmen und „suchen der Stadt Bestes“. Alle haben das Vertrauen Ihrer Wähler und sind von diesen für würdig befunden.

Ist es würdig Andersdenkende zu beschimpfen? Ist es würdig Behauptungen zu verkünden, die man nicht belegen kann? Ist es würdig persönliche Antipathien auf dem Rücken der Stadt und der Wähler auszutragen?

Die eigene Meinung des Herrn Jan Peter, die durch Gespräche mit Betroffenen und Verantwortlichen gebildet wurde ist eines Elternvertreters nicht würdig? Wenn er die Eltern vertritt, die das Beste für Ihre Kinder wollen ist das aussprechen dieser Meinung eines Elternvertreters nicht würdig?

Ist es unwürdig eine Meinung zu vertreten, die von den Verantwortlichen ein Umdenken verlangt? Ist es unwürdig sich Gedanken zu machen und Vorschläge zu unterbreiten, die bessere und preiswertere Lösungen anbieten, nur weil sie gefassten Beschlüssen wiedersprechen?

Bürgerinitiativen sollten ein Geschenk an die Regierenden sein, Nichtinitiativen haben wir zu Hauf. Dem Wunsch, den eingeschlagenen Weg zu überdenken, ihm vielleicht eine besserer Richtung für unsere Stadt und die Betroffenen zu geben sollte man würdigen und ernsthaft Vor- und Nachteile abwägen.

Und wieder Wikipedia: „Von Würde wird auch im Zusammenhang mit einem Titel, bestimmten Ehren und/oder hohem Ansehen verbundenen Ämtern gesprochen (vgl. die „Würde des Amtes“, etwa des Bundespräsidenten (Bürgermeister), die „nicht beschädigt werden darf“).“

Dieses „darf nicht beschädigt werden“ ist kein Freibrief, das wissen wir alle, die „Würde des Amtes“ bringt eine große Verantwortung mit sich. Verantwortung für ALLE Bürger und das Wohl der Stadt.

Andere Meinungen ernst nehmen, Rückgrat zeigen, eigene Fehler eingestehen zeigt auch die Größe und Würde eines Menschen und des Amtes. Aufeinander zugehen, gemeinsam handeln hat der Würde noch nie geschadet.

Delegationsreise nach Xinchang

28.09.2018
Pressemitteilung der Stadt Eutin

Am 15. Oktober startet erstmals eine zehnköpfige Delegation mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu einer Delegationsreise nach Xinchang in China. Die Reise ist bis zum 24. Oktober geplant. Auf dem umfangreichen Programm mit den Schwerpunkten Kultur, Bildung und Wirtschaft stehen u.a. Besuche von Unternehmen und Institutionen in der Stadt Xinchang und der Region Zhejiang. Vor Ort werden auch SchülerInnen des Beruflichen Gymnasiums Eutin sein. Die Schule pflegt bereits seit 2013 einen erfolgreichen Austausch mit der Xinchang Highschool in China.

Motiviert durch diese Verbindung erfolgte im Sommer des vergangenen Jahres die Einladung aus Xinchang an den Bürgermeister und eine Delegation. Im Juli 2017 unterzeichneten beide Seite auch ein „Memorandum über die Entwicklung eines gegenseitigen freundschaftlichen Austausches“ im Rahmen eines Empfangs im Eutiner Rathaus. Der Ausschuss für Schule, Jugend, Sport, Kultur und Soziales der Stadt Eutin hatte dem Memorandum zuvor zugestimmt. Seit 2015 gibt es außerdem den Deutsch-Chinesischen Partnerschaftsverein Eutin-Xinchang, der den Austausch fördert.

Ziel des Besuches der Eutiner Delegation ist die Aufnahme persönlicher Gespräche im Rahmen der aktiven Gestaltung der bisherigen positiven deutsch-chinesischen Beziehungen zwischen den beiden Städten. Es sollen Gespräche über Themen, die in der Freundschaftsvereinbarung aufgeführt sind, aufgenommen werden.

Konkret möchten beide Seiten den Austausch und die Kooperation in den Bereichen Wirtschaft, Handel, Tourismus, Wissenschaft und Technologie, Kultur, Bildung, Sport, Gesundheit, Personal usw. erörtern.

Es soll ein regelmäßiger Kontakt etabliert werden, um Absprachen über den Austausch und mögliche Kooperationen, aber auch über allgemeine Angelegenheiten zu erleichtern. Das Programm sieht Gespräche im Rathaus, Besuche von Betrieben, Kulturinstitutionen, Großprojekten sowie der Austauschschule in Xinchang und Umgebung vor. Die Eutiner Delegation wird auch in die Stadt Hangzhou in der Provinz Zhejiang reisen. Zwischen der Provinz Zhejiang und dem Land Schleswig-Holstein besteht bereits seit 32 Jahren eine Partnerschaft. Auch hier stehen Besuche von Unternehmen und Institutionen an. Ministerpräsident Daniel Günter hatte die Region Mitte September mit einer Delegation besucht. Am Ende der Eutiner Delegationsreise ist eine Fahrt nach Shanghai geplant.

Diese Delegationsreise wird zu 90% bezuschusst aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die Zielsetzung des „Kleinprojektefonds kommunale Entwicklungspolitik“ besteht darin, Kommunen Einstiegshilfen in neue Maßnahmen und Partnerschaften der kommunalen Entwicklungspolitik zu geben und somit die entwicklungspolitische Diskussion und das Engagement in deutschen Kommunen zu beleben und zu vertiefen sowie die Vernetzung relevanter Akteure zu unterstützen.

Bei positivem Verlauf der Gespräche könnte über eine Nachfolgedelegation eine Vertiefung der verschiedenen Kooperationsbereiche mit Vertreterinnen und Vertretern aus diesen Bereichen erfolgen.

Bürgermeister Carsten Behnk wird aus der Verwaltung begleitet von Martin Klehs, Fachbereichsleiter Bürgerservice und Tourismus außerdem Interims-Geschäftsführer der Eutin GmbH, Kerstin Stein-Schmidt, Stadtmanagerin und Pressesprecherin und der Abteilungsleiterin des Beruflichen Gymnasiums an der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein in Eutin, Barbara Friedhoff-Bucksch. Die politische Delegation wird angeführt von Bürgervorsteher Dieter Holst, ihn begleiten für die CDU Malte Kuhr, für die FWE Malte Tech, für Bündnis 90/Die Grünen Annette Granzin, für die SPD Ute Blanck und für die FDP Marius Winkler.

Keine Förderung für Eutiner Schulkonzept.
Keine Förderung einer Sporthalle am Güterbahnhof.

10.10.2018

Pressemitteilung der Freien Wählergemeinschaft Eutin

Die FWE hat soeben erfahren, dass das Bildungsministerium Schleswig-Holstein eine Förderung des Schulkonzeptes der Stadt Eutin abgelehnt hat. Damit dürften sowohl der Schulneubau der Grundschule Am Kleinen See, die Sanierung der Wilhelm-Wisser-Schule als auch der Bau der Dreifeldsporthalle am ehemaligen Güterbahnhof vom Tisch sein.

Eine sehr gute Nachricht für alle, die sich immer gegen diese unglückliche Lösung ausgesprochen haben.

Unser Fraktionsvorsitzende Malte Tech hat seinen Beitrag zu dieser Entscheidung geleistet, in dem er unermüdlich den zuständigen Entscheidern im Ministerium seine Bedenken gegen die geplanten Vorhaben der Stadt vorgetragen hat. Sowohl die mangelnde Sicherheit für die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zur geplanten Sporthalle als auch die fehlende Wirtschaftlichkeit des gesamten Konzeptes sind seine Hauptargumente. Die Kostenschätzungen der Stadt schienen immer unrealistisch.

Die FWE hofft, dass nun endlich die Chance zu einem Neubeginn in Sachen Schulen besteht. Wir wollen ein zukunftsorientiertes und wettbewerbsfähiges Schulkonzept in Eutin.

Von Anfang an haben wir den Bau einer Schulanlage von Wilhelm-Wisser-Schule und der Schule Am kleinen See mit einer Sporthalle auf dem Grundstück am kleinen See befürwortet. Wir werden uns weiterhin für dieses Ziel aktiv einsetzen.

Pressesprecherin FWE Sigrid Jürß

Türkische Verhältnisse in Eutin?

27.09.2018
Bei der Sitzung des Eutiner Stadtvertreterversammlung am 26. 9. 2018 im Kreisgebäude ging es wieder hoch her. Die Kandidatin der Freien Wähler wurde wieder nicht zur 2. stellvertretenden Bürgermeisterin gewählt, dieses Mal stimmten CDU, SPD, FDP und die Grünen einhellig gegen die FWE Kandidatin Frau Sigrid Jürß.

Als Herr Gerd Heiligenstühler (FWE) an das demokratische Gewissen der Stadtvertreter appellierte, mit den Worten: „ Wir haben doch keine türkischen Verhältnisse in Eutin!“ kamen von den Grünen, vornean Frau Monika Oieyray und der CDU-Fraktion mit Mathias Rachfahl an der Spitze lautstarke Proteste.

Frau Jürß hätte die ganze Zeit, von der konstituierenden Sitzung am 13.06.2018 bis heute unter Beobachtung gestanden, sagte Mathias Rachfahl und wurde nicht für würdig empfunden. Im Gegenteil, Sie hat in dieser Zeit Entscheidungen des Bürgermeisters kritisiert und auf Rechtsverstöße hingewiesen.

Frau Obieray meinte, dass die Gemeindeverordnung doch nebensächlich sei, solange das Vertrauen da ist, was Frau Jürß nicht auf sich beruhen ließ. Die Gemeindeordnung ist dazu da einen Handlungsrahmen vorzugeben, an den sich auch ein Bürgermeister halten sollte.

Es ging in diesem Fall um die Eilentscheidung zur Besetzung der „Eutin-GMBH“ Geschäftsführers.

Die Gemeineordnung sagt:

§ 55

(4) Dringende Maßnahmen, die sofort ausgeführt werden müssen, ordnet die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister für die Gemeindevertretung und für die Ausschüsse an. Sie oder er darf diese Befugnis nicht übertragen. Die Gründe für die Eilentscheidung und die Art der Erledigung sind der Gemeindevertretung oder dem Ausschuss unverzüglich mitzuteilen. Die Gemeindevertretung oder der Ausschuss kann die Eilentscheidung aufheben, soweit nicht bereits Rechte Dritter entstanden sind.

Frau Jürß erklärte dazu, dass der Termin der Neubesetzung lange genug bekannt war um fristgerecht eine Stadtvertretersitzung einzuberufen, auch wenn vielleicht einige verreist waren währen genügend Vertreter vor Ort gewesen.

Auch sind vom Bürgermeister lediglich die Fraktionsvorsitzenden informiert worden und nicht der zuständige Ausschuss, wie es die Gemeindeordnung vorschreibt.

Herr Hans-Georg Westphal (SPD) kritisierte, dass die Eutin-GMBH so wie so nur einen Geschäftsführer ohne Vertreter hatte. Dieses Versäumnis schob der Bürgermeister seinem Vorgänger zu, er hat diesen Mangel nun behoben.

Da fragt man sich, wie lief der Laden in den 15 Jahren, Wenn der Geschäftsführer im Urlaub war? Anscheinend ging es da auch mal ohne.

Zu Ihrer Nichtwahl sagte Frau Jürß später: „Ich bin wie ich bin, ich werde mich nicht verbiegen, das bin ich meinen Wählern schuldig!“ Im Mai war sie als direkt gewählte Vertreterin der FWE in die Stadtvertretung eingezogen.

Stellungnahme der Fraktion FWE zur Begründung der Eilentscheidung Eutin GmbH des Bürgermeisters in der Sitzung der Stadtvertretung am 26.09.2018

28.09.2018
Die Beteiligung von der Stadtvertretung bzw. von Ausschüssen durch eine alleinige Eilentscheidung des Bürgermeisters zu ersetzen, stellt einen entscheidenden Eingriff in die Selbstverwaltung dar. Es ist ein Ausnahmefall und verlangt die korrekte Anwendung der gesetzlichen Bestimmungen. Als Ausnahme soll z.B. in Gefahrensituationen unverzüglich Schaden von einer Stadt abgewendet werden ( Flutkatastrophe HH)

Uns ist klar, dass eine Entscheidung über die Weiterführung der Geschäfte der Eutin GmbH zügig zu treffen war, um den Wissentransfer und die Kontinuität der Arbeit zu gewährleisten. Aber zügig oder schnell bedeuten nicht, dass die Voraussetzungen für eine Eilentscheidung gegeben sind.

§ 65 Abs. 4 Gemeindeordnung nennt als Voraussetzungen für eine Eilentscheidung:
eine dringende Massnahme, die sofort ausgeführt werden muss

Wir bestreiten sowohl die Dringlichkeit als auch die Eiligkeit.

Zwischen der Entscheidung von Herrn Köster ( 17.07.) und der Interimsbesetzung mit Herrn Klehs (13.08.) lag eine Zeitspanne von fast 4 Wochen. Innerhalb dieser 4 Wochen wäre es ohne weiteres möglich gewesen, eine Entscheidung des Hauptausschusses herbeizuführen. Sogar die Einhaltung der 2wöchigen Ladungsfrist wäre möglich gewesen. Ggf. wäre in diesem Fall auch eine kürzere Frist angemessen gewesen. Es hat allerdings weder eine Einladung zur Sitzung des Hauptausschusses gegeben noch einen Versuch dazu. Es wurde einfach unterstellt, dass aufgrund der Sommerpause der Ausschuss nicht zur Verfügung steht, obwohl jede Fraktion etliche Stellvertreter benannt hat.

Die Fraktionsvorsitzenden wurden vom Bürgermeister informiert. Dies ist zwar begrüßenswert, ersetzt aber nicht die Entscheidung des Ausschusses und war somit nicht relevant.

Das Wohl der Stadt Eutin war nicht in Gefahr durch eine urlaubsbedingte Vakanz des Geschäftsführerpostens. Vielleicht wäre eine andere Urlaubsabwicklung möglich gewesen. Der Vertrag mit Herrn Köster endet erst am 31.10. 2018. Am 11.09.2018 hätte dann auf jeden Fall der Hauptausschuss in seiner regulären Sitzung entscheiden können.

Die Fraktion der FWE sieht die Voraussetzungen des § 65 Abs.4 GO für eine Eilentscheidung des Bürgermeisters nicht gegeben.

Die Gemeindeordnung sieht außerdem vor, dass der Bürgermeister nach einer Eilentscheidung den zuständigen Ausschuss unverzüglich zu informieren hat. Die Information des Hauptausschusses erfolgte am 11.09.2018, also über 1 Monat nach der gesamten Massnahme. Von Unverzüglichkeit keine Spur.

Auch die dann folgende Besetzung des 2. Geschäftsführers erfolgte fehlerhaft.

Herr Klehs wurde am 13.08.2018 als 2. Geschäftsführer der Eutin GmbH eingesetzt. Der Gesellschaftsvertrag der GmbH sah zu diesem Zeitpunkt überhaupt keinen 2. Geschäftsführer vor. Die rechtsverbindliche Änderung des Gesellschaftsvertrages erfolgte erst mit dem Eintrag ins Handelsregister am 16.08.2018. Erst ab diesem Zeitpunkt durfte Herr Klehs in der GmbH eingesetzt werden. Der Notar hatte den Bürgermeister schriftlich auf diese rechtliche Situation hingewiesen. Warum trotzdem dagegen verstoßen und der Eintrag ins Handelsregister nicht abgewartet wurde, erschließt sich uns nicht.

Fazit:

Die Fraktion der FWE hält die Vorgehensweise des Bürgermeisters für rechtswidrig und fehlerhaft. Wir nehmen seine Begründung zur Kenntnis. Wir weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass wir den Text in der Begründung zum Beschlussvorschlag " Die Stadtvertretung wird gebeten, diese begründete Eilentscheidung des Bürgermeisters zustimmend zur Kenntnis zu nehmen" ablehnen. Eine Zustimmung durch die Hintertür wird es mit uns nicht geben.

Fraktionsvorsitzender FWE
Malte Tech

25 Jahre Spatzennest

21.09.2018
Mit einem Festgottesdienst feierte die katholische Kindertagesstätte „Spatzennest“ ihr 25 Jähriges Bestehen. Die Kita, 1993 eröffnet, betreut zur Zeit 84 Kinder, von denen viele an der Gestaltung der Feier mitwirkten.

Die Marienkirche war voll und erfüllt von den Stimmen der Mädchen und Jungen, Es wurde gesungen, gebetet und gelacht.

Pfarrer Dr. Bernd Wichert ging an diesen Tag besonders auf die Kinder ein.

Für das anschließende Fest in der Holstenstraße wurde der Autoverkehr umgeleitet und Spiel und Spaß für Klein und Groß veranstaltet.

Pfarrer Dr. Wichert bedauerte, dass die geplante Erneuerung der Außenanlage noch nicht einmal angefangen werden konnte, er hätte sie gerne schon auf dieser Veranstaltung vorgestellt.

25 Jahre Spatzennest Gottesdienst - Foto Gerlinde Kröger

60 Jahre Aufklärungsbataillon 6 „Holstein“

20.09.2018
Ehrengäste und hohe Offiziere

Auf der großen Wiese im Schlossgarten feierte das Aufklärungsbataillon 6 „Holstein“ sein 60 Jähriges Bestehen.

Die Bürgermeiser der Städte Eutin, Carsten Behnk und Bad Schwartau Dr. Uwe Brinkmann beteuerten die Verbundenheit mit dem Aufklärungsbataillon 6 „Holstein“ und verliehen der Bataillonsfahne die Ehrenbänder Ihrer Städte.

Anschließend marschierten die Soldaten an den Ehrengästen und hohen Offizieren vorbei.

Am Sonntag gab es einen Tag der Offenen Tür in der Rettbergkaserne.

Ordnungsdienst für Eutin

21.09.2018
Sicherheit und Sauberkeit wird zu dem Aufgabenbereich des geplanten kommunalen Ordnungsdienstes gehören. Dem Müll im Seepark, den Zigarettenstummel in der Fußgängerzone und den Falschparkern sollen die geplanten vier Teilzeitkräfte ab 2019 zu Leibe rücken. Die Uniformierten Kräfte sollen in Schichten, zu zweit unterwegs sein und auch Ansprechpartner für die Bürger und Touristen sein.

Sauberkeit und das Sicherheit liegen derzeit im Argen, Touristen und Eutiner sollen sich in der Stadt wohlfühlen.

CDU und SPD fragten nach Details im Aufgabenkatalog und deren Möglichkeiten sich durchzusetzen. Bürgermeister Carsten Behnk will keine schwarzen Sheriffs aber weggeworfene Zigarettenstummel sollen schon als Ordnungswidrigkeit mit zehn Euro geahndet werden können. 91 700 Euro stehen für 2019 im Haushalt bereit.

Schulelternbeirat diskutiert Schulneubau am Kleinen See

20.09.2018
Am Mittwoch den 19. September bekam die Bürgerinitiative „Vernunft macht Schule“ die Möglichkeit ihre Ideen für einen Schulneubau am kleinen See vorzustellen.

In einer Präsentation konnten sich die Eltern und Lehrer die Machbarkeit der Vorschläge anschauen. Es ist wirklich genug Platz auf dem ca. 23.000 qm Gelände. Auf dem Jetzt die Grundschule und 2 Jahrgänge der Gemeinschaftsschule untergebracht sind.

Natürlich kamen auch bedenken, aber die Stimmung war überwiegend positiv.

Sascha Clasen (CDU) versuchte die Verzögerung des Baubeginns der Sporthalle am Güterbahnhof schon als Auswirkung der BI hinzustellen, worauf Ivo Stock noch einmal betonte, dass die Frage des Bürgerbegehrens diese Halle gar nicht berühre, Eutin kann auch dort noch eine Halle gebrauchen, besonders für die Vereine. Außerdem war die vom Bauamtsleiter Henning Schröter angestrebte Zeitschiene schon vor der BI 3 Monate zurück.

Die Vorteile der BI-Planung ist, dass der Laufende Schulbetrieb nur geringfügig gestört wird, was bei der Altbausanierung der Wilhelm-Wisser-Schule nicht gegeben ist.

http://sporthalle-eutin.de

SPD Antrag auf Kostenschätzung für Neubau Wisser-Schule

19.09.2018
Im nächsten Schulausschuss am 25. September will die SPD-Fraktion den Antrag stellt dass die Verwaltung mit der Kostenschätzung für den Neubau der Wilhelm-Wisser-Schule mit Schulsporthalle beauftragt wird. Es sollen dadurch Kosten für die Berechnung gespart werden, die durch ein externes Planungsbüro entstehen würden.

Es sollte gegengerechnet werden, was gespart werden würde, wenn die Dreifeld-Halle am Bahnhof nicht gebaut wird, die Renovierung und der Ausbau der alten WWS-Gebäude nicht bezahlt werden müssten und die Einnahmen für den Verkauf dieser Gebäude.

Die SPD unterstützt mit diesem Antrag das Bestreben der Bürgerinitiative „Vernunft macht Schule“, nicht nur die Kostenersparnisse, auch den besseren Bedingungen für die Schüler wird in diesem Antrag Rechnung getragen.

Es ist nicht neu, dass die SPD einen Schulneubau als die bessere Lösung sieht, sie möchte auch beide Schulen am kleinen See, wo so wie so gebaut werden soll.

Skizze - Ivo Stock, BI „Vernunft macht Schule“

Verzögert die Verwaltung den Hallenbau am Ehemaligen Güterbahnhof?

18.09.2018
Laut Ostholsteiner Anzeiger drängt die HSG Holsteinische zu einem schnellen Baubeginn am ehemaligen Güterbahnhof. HSG-Vorsitzender Jochen Degner begründet die Forderung mit einer mehrjährigen Verzögerung wegen der Neuplanungen einer Schul- und Vereinssporthalle am kleinen See.

350 Mitglieder brauchen Trainings- und Wettkampfstätten für Erwachsene und Jugendliche und die Hans-Heinrich-Sievert-Halle hat Sanierungsbedarf.

Wartet die Verwaltung auf den Ausgang des Bürgerentscheids für die Schule am kleinen See?

Dieser hat mit der Halle am Bahnhof nichts zu tun, Sprecher der BI „Vernunft macht Schule“ Ivo Stock betonte gestern noch einmal, dass der angestrebte Bürgerentscheid sich nicht gegen die Sporthalle am Bahnhof richtet sondern für moderne Schulen für die Grundschüler und die Gemeinschaftsschüler auf dem Gelände der jetzigen, baufälligen Schule am kleinen See eintritt. Dort ist so viel Platz, dass bequem noch eine Sporthalle hinpasst.

Der Bedarf scheint ja da zu sein, wenn man die Vereine hört, also warum wird nicht schon gebaut? Wo allerdings die Mehrparkplätze am Bahnhof herkommen sollen ist ein Rätsel, die vorhandenen Plätze sollten am Bahnhof doch den Reisenden vorbehalten bleiben und in den Boden versenkt sind schon die Spielfelder. Wenn man die Pläne der BI anschaut ist am kleinen See einiges an Parkraum vorgesehen.

Über den Standort einer Schulsporthalle 600 m von der Schule entfernt können eigentlich nur kinderlose Menschen nachdenken und die Kosten für den Ankauf einiger Grundstückchen um die Zufahrt zu verbreitern sind verschwindend gering gegen die Kosten der Aufbereitung des verunreinigten Erdreiches des ehemaligen Bahngeländes.

Stimmungmache gegen die Pläne der Bürgerinitiative?

http://sporthalle-eutin.de

Schmiererei am Schloss

16.09.2018
Bei ihrem Sonntag Morgenspaziergang machten die Schlossparkbesucher eine Entdeckung, bei der man sich nur an den Kopf fasst. Unbekannte hatten einen Eimer weiße Wandfarbe über die Schlossbrücke, die beiden alten Kanonen, die Treppe und die Wände und Fensterläden verteilt.

Frische Farbe Schlossbrücke

Beschmierte Kanone

Als ich um ca. 9.30 Uhr die Fotos machte waren viele Stellen noch nicht getrocknet, was aber auch auf die hohe Luftfeuchtigkeit zurückzuführen sein kann. Die kurz vor 10 eintreffende Schlossaufsicht wollte sich der Angelegenheit annehmen und die zuständigen Stellen benachrichtigen.

Beschmierte Schlossbrücke

Da kann ich nur einen Satz zitieren, den ich kürzlich gehört habe: „ Mann soll nicht gleich eine vorsätzliche Tat vermuten, wenn auch einfach Dummheit der Grund sein kann“.

Nach aussagen einer Spaziergängerin zieht sich die Spur schon vom Riemannhaus bis zum Schloss. Der Farbeimer schwamm um 10 Uhr noch im Schlossgraben.

Rolf Rüdiger Forst (CDU nannte auf Facebook diesen Kulturfrevel eine Schande! Mit solchem Vandalismus vergeht man sich an dem Eutiner Stolz und Heimatbewusstsein.

Farbeimer im Schlossgraben
Beschmierte Kanone
Das ganze Schloss - Fotos Manfred Ehmke

Einweihung des neuen Busbahnhofes

13.09.2018
Der neu erstellte ZOB (Zentraler Omnibus Bahnhof) in Eutin wird seiner Bestimmung übergeben.

Band noch ganz - Foto Lothar Sperling

Band durchgeschnitten - Foto Lothar Sperling

ZOB Panorama - Foto Lothar Sperling

Der neue ZOB - Foto Lothar Sperling

Die neue Überdachung - Foto Lothar Sperling

Der neue ZOB - Foto Lothar Sperling

Klaus-Peter Wolf im Bienchen

12.09.2018
19.09.2018, 19.30 Uhr EUTIN
Ort: Binchen - Kommunales Kino, Albert-Mahlstedt-Straße 2a
Veranstalter: Buchhandlung Hoffmann, Peterstr. 17, 23701 Eutin

Zum siebten Mal in Folge startet ein Klaus-Peter-Wolf-Roman von Null auf Platz 1 in der Spiegel-Bestsellerliste für Taschenbücher

Die große Fangemeinde fieberte dem neuen Roman entgegen und so ist es kein Wunder, dass seine Bücher, noch bevor die Verlagswerbung einsetzte und noch bevor die ersten Kritiker Gelegenheit hatten, etwas dazu in den Zeitungen und Zeitschriften zu sagen, bereits in den Bestsellerlisten ganz nach oben schießen.

Der Roman „Totentanz am Strand“ ist bereits der zweite Roman, den Klaus-Peter Wolf ganz aus der Sicht des Serienkillers Dr. Bernhard Sommerfeldt erzählt. Sommerfeldt hatte sich als falscher Hausarzt in Norddeich niedergelassen und war bei seinen Patienten sehr beliebt. Er wäre wohl nie aufgeflogen, hätte er nicht nachts ein paar Leute umgebracht … Sechs Morde kann Ann Kathrin Klaasen ihm nachweisen.

Klaus-Peter Wolf und Bettina Göschl - Foto Holger Bloem

Jetzt ist er auf der Flucht vor ihr. Sie wird zur Zielfahnderin und jagt ihn in Ostfriesland, in Gelsenkirchen und in Franken, in Bamberg.

Klaus-Peter Wolf hat das Hörbuch wie immer selbst eingelesen und sagt über Dr. Bernhard Sommerfeldt: „Er ist ein sehr belesener Mann. Ohne Bücher, ohne Kunst, könnte er nicht leben. Das haben wir beide wohl gemeinsam. Ann Kathrin weiß, dass sie ihn in der Nähe einer Stadtbibliothek finden wird und dass er dort garantiert einen Leseausweis hat. Sie kennt seine Vorliebe für Literatur. Auch in Buchhandlungen ist er anzutreffen. Außerdem gibt es ein paar Künstler, für die er sich interessiert. Eine Ausstellung könnte sich eignen, um ihm eine Falle zu stellen. Es gibt Theateraufführungen, die er garantiert nicht verpassen wird. Ann Kathrin Klaasen nähert sich dem Serienkiller auf ihre Weise …“

Wie immer sind auch in diesem Roman viele real existierende Personen zu handelnden literarischen Figuren geworden, so z.B. der Journalist Holger Bloem (Chefredakteur des Ostfriesland-Magazins), der von Dr. Bernhard Sommerfeldt im Kofferraum seines eigenen Autos entführt wird. Außerdem die Sängerin Bettina Göschl, der Konditor Jörg Tapper sowie seine Ehefrau Monika Tapper, die zu einer Vertrauten des Serienkillers wird.

Vielleicht macht das die Faszination von Wolfs Kriminalromanen aus: dieses Spiel zwischen Phantasie und Wirklichkeit, zwischen Fiktion und Realität. Viele Personen gibt es wirklich, viele Orte gibt es wirklich, wie zum Beispiel das Café ten Cate, wo der Serienkiller Dr. Sommerfeldt Stammgast ist oder das Restaurant Smutje in Norden.

Inzwischen wurden von Klaus-Peter Wolfs Kriminalromanen mehr als fünf Millionen Exemplare in deutscher Sprache verkauft. Die Verfilmung des Romans „Ostfriesenkiller“ erreichte im ersten Anlauf 7,58 Millionen Zuschauer im ZDF.

Gerade wurden in Ostfriesland „Ostfriesenblut“ und „Ostfriesensünde“ gedreht. Auch dabei spielen viele seiner real existierenden „Helden“ als Statisten oder in kleinen Rollen mit.

Klaus-Peter Wolf und Bettina Göschl - Foto Holger Bloem

Vielleicht macht das die Faszination von Wolfs Kriminalromanen aus: dieses Spiel zwischen Phantasie und Wirklichkeit, zwischen Fiktion und Realität. Viele Personen gibt es wirklich, viele Orte gibt es wirklich, wie zum Beispiel das Café ten Cate, wo der Serienkiller Dr. Sommerfeldt Stammgast ist oder das Restaurant Smutje in Norden.

Inzwischen wurden von Klaus-Peter Wolfs Kriminalromanen mehr als fünf Millionen Exemplare in deutscher Sprache verkauft. Die Verfilmung des Romans „Ostfriesenkiller“ erreichte im ersten Anlauf 7,58 Millionen Zuschauer im ZDF. Gerade wurden in Ostfriesland „Ostfriesenblut“ und „Ostfriesensünde“ gedreht. Auch dabei spielen viele seiner real existierenden „Helden“ als Statisten oder in kleinen Rollen mit.

„Zweite Bronzezeit“
Susanne Kraißer

10.09.2018
7.9.-25.11.2018, Ostholstein-Museum, DG

Im Mittelpunkt steht für Susanne Kraißer stets die menschliche, vornehmlich weibliche Figur. Während in den großen Bronzearbeiten die dargestellten Körper in einer geradezu klassisch anmutenden Formgebung erscheinen, entsprechen die kleinformatigen Plastiken, die einen Großteil des Kraißerschen Werkes ausmachen, keinem allgemein gegenwärtigen Schönheitsideal: Denn die meist jungen Frauen- und Männerkörper sind zwar auch im kleinen Format in ihrer Gesamterscheinung in hohem Maße ästhetisch – in der Regel aber nicht unbedingt „schön“ im klassischen Sinne. Nicht selten haben die Figuren O-Beine, wirken geradezu mager und signalisieren auch durch ihre Körperhaltung eine Existenz fernab des Perfekten. Die Posen, in denen Susanne Kraißer ihre Figuren präsentiert, wie auch die Art der Darstellung selbst sind aus dem Leben gegriffen und geben dem Betrachter in ihrer Normalität und Alltäglichkeit das Gefühl von Unmittelbarkeit.

Bronze von Susanne Kraißer

Bronze von Susanne Kraißer

Es ist die gekonnte gestalterische Ausgewogenheit, das zutiefst Menschliche in der Darstellungsweise der Figuren, die die Bronzearbeiten von Susanne Kraißer zu dem machen, was sie sind und sein wollen: nichtidealisierte Abbilder des menschlichen Daseins.

Dieser Anspruch wird auch durch den für Susanne Kraißers bildhauerische Arbeit charakteristischen Umgang mit dem Material Bronze verdeutlicht:

Nur selten finden sich glatte, glänzend polierte Skulpturen in ihrem Werk, vielmehr ist es die scheinbar unbehandelte, raue Oberfläche der Figuren, die in Kontrast zu den zarten Frauenkörpern und ihren häufig gefühlvollen, in sich gekehrten Posen stehen und dadurch den Betrachter faszinieren.

Nach einer Ausbildung zur Holzbildhauerin in München studierte Susanne Kraißer (*1977) 2000-06 Freie Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Prof. Christian Höpfner und daran anschließend Freie Kunst, Fachrichtung Bildhauerei, an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Bernd Altenstein. Sowohl in Nürnberg als auch in Bremen war sie Meisterschülerin. Seit 2006 lebt und arbeitet Susanne Kraißer in Bad Belzig.

Bronze von Susanne Kraißer

145 Jahre Eutiner Feuerwehr.

27.08.2018
Mit einem großen Kameradschaftsabend feierte am Samstag die Eutiner Feuerwehr ihr 145 jähriges Bestehen. Die 1873 gegründete Wehr hatte zu diesem Fest auch die Patenfeuerwehren die Freiwillige Feuerwehr Eltville am Rhein, Freiwillige Feuerwehr Stadtbergen in Bayern und die Freiwillige Feuerwehr Berlin Hellersdorf eingeladen, die zum Teil sogar mit ihren Jugendwehren angereist waren.

In ihren Grußworten beteuerten der stellvertretende Bürgermeister Sascha Clasen und der Vorsitzende des Feuerwehrausschusses die starke Verbundenheit der Stadt Eutin mit ihrer Freiwilligen Feuerwehr. Die Sorgen und Wünsche werden ernst genommen.

Stellvertretender Bürgermeister Sascha Clasen

Dietrich Asbach, Chef der Eutiner Wehr erinnerte bei der Eröffnung an die Anfänge und Gründung vieler Feuerwehren um 1870 und der Eutiner im Besonderen.

Roland Dörre (Eltville), Martin Rusch (Stadtbergen) und Marc Seidel (Berlin-Hellersdorf) überbrachten in teils heiteren, teils ernsten Reden die Glückwünsche der Partnerwehren. Marc Seidel hob die Leistung der Eutiner bei der Gründung der Berliner Jugendfeuerwehr hervor. „Selbst die Berliner Berufsfeuerwehr ist nicht so gut aufgestellt und kann die Eutiner nur beneiden“ sagte er auch in Bezug auf die Gepflegte Ausrüstung der Eutiner.

Josefine Giese wird in die aktiven Wehr aufgenommen

In einem Festakt wurde Josefine Giese, Nachwuchsfeuerwehrfrau von der Jugendwehr in die aktiven Wehr aufgenommen und Florian Evers zum Oberlöschmeister befördert und von Dietrich Asbach vereidigt.

Mit Spanferkel, Musik und Tanz wurde anschließend das Jubiläum gebührend gefeiert.

„Vernunft macht Schule“

25.08.2018
Die Bürgerinitiative, die Thorben Junge, Ivo Stock und Ursula Jacobsen-Priefer ins Leben gerufen haben, strebt ein Bürgerbegehren an, dass den Neubau der Gustav-Peters-Grundschule Kleiner See und der Wilhelm-Wisser-Gemeinschaftsschule mit Sporthalle am Standort am Kleinen See zum Ziel hat.

Zur Zeit prüft die Kommunalaufsicht und das Innenministerium die Abstimmungsfrage und die Begründung zu dieser Frage, beide Schulen sollen eigenständig und separiert bleibt.

Die Freien Wählern und SPD unterstützen die BI, CDU und Grünen lehnen die Vorschläge eher ab und due FDP hat sich noch nicht geäußert. Eine gemeinsame Schulkonferenz soll den Standpunkt der Schule klar machen und bei kommenden Gremiensitzungen als klares Votum der Schulen berücksichtigt werden.

Bauamtsleiter Henning Schröter möchte bis Dezember einen Architektenwettbewerb für den Neubau der Grundschule am Standort Kleiner See ausloben. 2020 soll Baubeginn sein.

Zeitgleich soll die kleine Sporthalle der Wilhelm-Wisser-Schule Elisabethstraße abgerissen und ein Erweiterungsbau errichtet werden, aber nur, wenn die neue Dreifeld-Sporthalle am Güterbahnhof fristgerecht fertig wird.

Laut BI wäre der Neubau beider Schulen ohne große Verluste zu verwirklichen. Es könnte ohne Beeinträchtigung des Schulbetriebes gebaut werden, es würden 2 moderne Schulen entstehen, um die Eutin beneidet werden würde und die angeschlossene Sporthalle wäre für die Schüler schnell und sicher zu erreichen.

Stadtfest Eröffnungsparty am See.

01.08.2018
Mit einer riesigen Eröffnungsparty startete gestern das diesjährige Stadtfest in der Eutiner Stadtbucht.

Stadtfest Eröffnungsparty 2018 (18.30 Uhr)

Ganz Eutin war gekommen, so sah es zumindest aus, als um 22.45 das Feuerwerk mit Lasershow die Massen begeisterte. Begonnen hatte das Spektakel um 18.00 Uhr mit Livemusik „Chriscontrol & Matthias Jährig" Piano & Gesang. Bürgervorsteher Dieter Holst begrüßte die Gäste und eröffnete die Veranstaltung. Anschließend ab 20.30 Uhr spielte "Tasty Grain" Partyband, Oldies aus allen Stilrichtungen standen auf dem Programm.

Pressemitteilung der Freien Wählergemeinschaft Eutin -FWE

16.08.2018
Der Bürgermeister informiert in einer Pressemitteilung darüber, dass Martin Klehs zum 13.08.2018 zum 2. Geschäftsführer der Eutin GmbH bestellt wird, um einen reibungslosen Übergang der Geschäfte nach dem Weggang von Per Köster zu gewährleisten.

Der Bürgermeister hat nach Ansicht der FWE keinerlei rechtliche Kompetenz, in die Belange der GmbH einzugreifen und sogar eine weitreichende Personalentscheidung im Führungsbereich zu treffen. Dies obliegt allein dem zuständigen GmbH-Organ, dem Hauptausschuss. Dies bestätigte der Bürgermeister sogar ausdrücklich im letzten Hauptausschuss.
Der Hauptausschuss wurde zu keiner Zeit über das beabsichtigte Vorhaben vom Bürgermeister informiert, somit liegt auch kein entsprechender Beschluss vor.
Für das Herbeiführen eines solchen Beschlusses wäre auch noch ausreichend Zeit gewesen.

Die FWE-Mitglieder des Hauptausschusses haben den Bürgermeister zur Stellungnahme aufgefordert und werden sein eigenmächtiges Handeln im nächsten Hauptausschuss auf die Tagesordnung bringen.

Wir betonen ausdrücklich, dass unsere Kritik in keiner Weise die Person bzw. die Qualifikation von Martin Klehs betrifft. Hier geht es ausschließlich um das eigenmächtige, unabgestimmte Vorgehen des Bürgermeisters.

Vielleicht ist die Vorgehensweise als unterstützendes Signal zu verstehen für einen Antrag der FWE, die Bereiche Tourismus und Stadtmarketing auf neue Füße zu stellen?

Die FWE lehnt die im letzten Hauptausschuss beschlossene erstmalige Bestellung eines Aufsichtsrates für die Eutin-GmbH ab. Die GmbH besteht aus 5 Mitarbeiterinnen und 1 Geschäftsführer. Ein mehrköpfiger Aufsichtsrat ist u.E. völlig überzogen und kostenintensiv.

Wir schlagen vor, die Eutin-GmbH aufzulösen und die Bereiche Tourismus, Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung zu bündeln, in den Verwaltungsbereich zu integrieren und dem Bürgermeister zu unterstellen. Eine Gesamtstrategie ist für diesen neuen Geschäftsbereich für eine zielorientierte und effektive Aufgabenerledigung zu erstellen.

Eutin muss touristisch innovativ und optimal vermarktet werden für unsere Gäste, die Wirtschaft und die Bürgerinnen und Bürger.

Sigrid Jürß Pressesprecherin FWE

Springbrunnen ist wieder am Ehrenmal.

01.08.2018
Der viereckige Springbrunnen, der 1928 am Ehrenmal für die Opfer des ersten Weltkrieges errichtet wurde ist nun wieder fast an demselben Platz. 1948 nach dem Zweiten Weltkrieg musste er einem Sarkophag weichen, der bis die Opfer des Zweiten Weltkrieges erinnern soll.

Viele Jahre im Abseits und von 1993 auf dem Berliner Platz hatten Spuren hinterlassen und so ist er aufwändig restauriert und mit neuer Technik versehen vor dem altarartigen Sarkophag wieder aufgestellt worden.

Brunnen am Ehrenmal

Jörg G. stadtbekannter außerparlamentarische Politiker hatte nach eigener Aussage schon vor Jahren dafür appelliert, den Brunnen, der am Berliner Platz zur Müllkippe verkommen war zu retten und ans Ehrenmal zu setzen. Nun schreibt sich den Erfolg die Bürgergemeinschaft Eutin auf die Fahne.

Die Bürgergemeinschaft hatte mit Hilfe von Spenden originalgetreue Kopien der 2007 gestohlenen Namenstafeln der im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten anfertigen lassen. Aus Plastik, um nicht wieder Metalldiebe anzulocken.

Badeanstalt wieder grün!

30.07.2018
Wieder einmal wird die Badeanstalt grün gestrichen, das hatten wir doch schon mal vor 10 Jahren. Jeder Eutiner kennt das 1913 errichtete Badeparadies für Jung und alt, jeder kennt es in Weiß. Jetzt hat wieder einmal jemand festgestellt, dass sie wohl mal grün war und so soll es wieder sein. Schon in Weiß sind die Temperaturen in den Kabinen kaum zu ertragen, besonders bei einem Sommer wie diesem, wie soll das erst bei einem dunklen grün werden?

Ist der erste Hitzschlag vorprogrammiert? Die Erfrischung nach dem Baden ist auf jeden Fall beim Umziehen wieder dahin.

Badeanstalt 2014

Vor 4 Jahren ist man wieder von dem Grün weggegangen, auch weil ein weißes Gebäude vor dem grünen Wald auf Fotos besser zur Geltung kommt. Das Foto der Bürgergemeinschaft, das am 25. 7. 2018 im „Ostholsteiner Anzeiger“ zu sehen war zeigt das deutlich. Grün in Grün, da gehen die Touristen vorbei und lassen die Kamera in der Tasche.

Der Lichtergarten bleibt dunkel.

19.07.2018
Am 14./15. September sollte programmgemäß die Veranstaltung „Lichtergarten“ stattfinden, jetzt bleibt der Schlosspark dunkel. Tourismus-Chef Per Köster, dessen Vertrag am 31. Oktober ausläuft, möchte den Mitarbeiterinnen der Tourist-Info diese Verantwortung nicht zumuten. Da Herr Köster noch Urlaubstage hat, wird er ab dem 12. September nur ab und zu da sein und so sagte er der Künstlerin Gabriele Staarmann ab. 2017 hatten rund 4500 Interessierte die Lichtershow besucht.

Schloss im Dunkeln

Tourismus-Chef Per Köster geht.

19.07.2018
Nach 15 Jahren veabschiedet sich der Geschäftsführer der Eutin Tourismus GmbH. Ab November wird Per Köster die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und den Veranstaltungsbereich bei den „Ostholsteinern“ leiten.

Peterstraße eröffnet.

21.07.2018
Bürgervorsteher Dieter Holst, Bürgermeister Carsten Behnk und einige Stadtvertreter bestaunten die Tricks des Clowns Maxi, bevor es zum offiziellen Teil der Veranstaltung überging.

Vor der Einweihung

In seiner Ansprache begrüßte Herr Holst die zahlreich erschienenen Gäste und die anwesenden Stadtvertreter und begeisterte sich für die jetzt rollatorgerechte Pflasterung.

Bürgermeister Behnk freute sich schon auf die neuen Bauvorhaben, Rosengarten, Reithalle und Markt. Die Feierstimmung ließ alle vergessen, das die veranschlagten ca.900.000 € auf ca. 2,5 Mio. € angestiegen waren.

Dieter Holst / Carsten Behnk

Die Geschäftsleute und Anwohner sind glücklich, dass der Baulärm und die Staubentwicklung endlich vorbei sind. Sie hielten besondere Angebote, Getränke und ein Unterhaltungsprogram für die Besucher bereit.

Zum durchschneiden der Girlande holten sich Herr Holst und Herr Behnk noch Hilfe aus der Verwaltung und von den Stadtwerken und dann war es endlich so weit. 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, schnipp und die Peterstraße war freigegeben.

Girlande durchschneiden

Zum Abschluss des offiziellen Teils wurde noch eine Begehung unter der Führung des Fachbereichsleiters Bauen, Stadtentwicklung und Klimaschutz, Henning Schröter vorgenommen.

Stadtvertreterin Sandra Dankert (FDP) bedauerte, dass die frisch gepflanzten Bäume in der Peterstraße nicht bedacht wurden. „Die sehen ganz schon traurig aus“ sagte Frau Dankert, „Wenn jeder einen Eimer Wasser mitgebracht hätte würden die Bäumchen deutlich besser dastehen.“.

Sandra und Jens-Uwe Dankert

Sommerzeit ja oder nein?
Kommission befragt die EU-Bürger online

18.07.2018
Wissen Sie, dass Sie über die Sommerzeit abstimmen können?

Im Seepark sprach mich eine Eutiner Bürgerin darauf an, dass sehr wenige Eutiner wissen, dass noch bis zum 12. August, über die Sommerzeit abgestimmt werden kann.

Immer noch haben viele Schwierigkeiten mit der 1980 wurde in Deutschland eingeführten Zeitumstellung im März und Oktober.

Auch die Gründe, die zur Einführung der Sommerzeit führten, haben ihre Wirkung verfehlt. Die Energieeinsparung ist gleich Null, Der Nutzen steht in keinem Verhältnis zum Aufwand.

Im Internet unter

https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/2018-summertime-arrangements?surveylanguage=DE

wird der EU-Bürger befragt ob er die zur Zeit geltende Regelung behalten oder wieder die frühere durchgehende Zeit haben möchte.

Literatursommer in Eutin

18.07.2018
Am 25. Juli beginnt in Lübeck der Literatursommer mit 41 Veranstaltungen. Vier Autoren lesen in ganz Schleswig Holstein aus ihren Werken. Die Stiftung Schloss Eutin und der Kulturbund sind seit 2017 Partner und freuen sich auf die israelischen Autoren Zeruya Shalev und Meir Shalev, die zu Lesungen nach Eutin kommen.

Schon am Montag, 23. Juli, liest Meir Shalev um 19 Uhr im Küchengarten in der Orangerie aus seinem 2017 geschriebenen Roman „Mein Wildgarten“.

Shalev, in Israel als Romancier sehr beliebt, schreibt in diesem Buch von seinem eigenen Garten, aber auch über gesellschaftliche Themen. Der 70-Jährigen Shalev studierte in Jerusalem Kunst und Psychologie und erhielt 2006 den „Brenner Prize“ für sein Gesamtwerk aus Romanen, Sach- und Kinderbüchern.

Meir Shalev liest den Originaltex, der Schauspieler Werner Klockow anschließend auf Deutsch

Am Samstag, 4. Augustum 20 Uhr , ist im Filmkunsttheater Binchen, Zeruya Shalev zusammen mit der Schauspielerin Maria Schrader, zu hören. Sie stellt jüngstes Werk „Schmerz“ vor, in dem es um die quälenden Schmerzen der Schulleiterin Iris geht, die bei einem Selbstmordattentat schwer verletzt wurde.

Zeruya Shalev lebt mit Mann und Kindern in Jerusalem. In 22 Sprachen wurden ihre Romane bereits übersetzt.

Der Eintritt zur den Lesungen kostet 15, ermäßigt 12 Euro.

Presseerklärung der Freien Wählergemeinschaft

14.07.2018
Die FWE nimmt mit Erstaunen die heftige und unsachliche Kritik an unserem Plan eines Neubaus von W.Wisser-Schule, der Schule Am kleinen See inkl. einer Sporthalle am gemeinsamen Standort zur Kenntnis.

Wir weisen entschieden die von Frau Obieray öffentlich geäußerten Unwahrheiten zurück,

  • die FWE gefährde den Schulfrieden in Eutin.
  • die FWE zwinge Eltern und Einwohnern Entscheidungen auf.
  • der FWE liege gar nichts am Wohle von Kindern und Jugendlichen
  • die FWE habe maßgeblich den Stillstand im Eutiner Schulbau mitverursacht.
  • das Bürgerbegehren sei eine reine FWE-Aktion.

    Wir befürchten, dass hier einer Politikerin jedes Mass für angemessenes Umgehen mit Ideen und Aktionen, die nicht in ihre Gedankenwelt passen, abhanden gekommen ist. Sie spricht Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt eigenes Denken und Handeln ab.

    Wie vermessen ist das denn!

    Die FWE ist an einer sachorientierten und offenen Diskussion interessiert und nicht an wirren Gefühlsausbrüchen.

    In unserer Bürgerveranstaltung am 9.Juli haben wir über unsere Vorstellung über den Neubau der Grund- und Gemeinschaftsschule mit Sporthalle am gemeinsamen Standort Kleiner See informiert. Die FWE hat diese Idee immer favorisiert, sogar in ihrem Wahlprogramm festgelegt und anhand von Recherchen und eines Modells detailliert ausgearbeitet.

    Die Mehrheitsverhältnisse in den Gremien haben in der Vergangenheit diese kostengünstigere Lösung leider verhindert. Sogar die direkte kontroverse Diskussion dazu scheint nicht gewollt, sondern wird auf dem Rücken von Schülern und Eltern über die Presse ausgetragen.

  • Die FWE begrüßt die Entscheidung von Eltern, über ein Bürgerbegehren das beschlossene Schulkonzept in Frage zu stellen und den Eutinerinnen und Eutinern diese wichtige und zukunftsweisende Entscheidung zu überlassen. Gefasste Beschlüsse sind schließlich nicht in Stein gemeißelt. Nur die beste Lösung sollte für Eutin gut genug sein. Im Rahmen ihrer politischen Arbeit unterstützt die FWE diese Aktion.

    Wir sind allerdings weder Initiator noch rechtlich Verantwortliche des Bürgerbegehrens.

    Frau Obieray empfindet ein Bürgerbegehren als störend und verantwortungslos, weil dadurch politische Mehrheiten ausgehebelt werden können. Dies zeigt in erschreckendem Maße die mangelhafte Kenntnis der gesetzlichen Bestimmungen und zeugt - noch erschreckender -von geringem demokratischen Verständnis. Gerade durch ein Bürgerbegehren eröffnet das Gesetz den Bürgern die Möglichkeit, politische Haltungen und Beschlüsse zu hinterfragen und ggf. durch einen Bürgerentscheid zu verändern.

    Wir erwarten von einer Politikerin, dass sie sich zu diesen Bürgerrechten bekennt, auch wenn sie ihr politisch nicht in den Kram passen.

    Eine Partei,wie die Grünen, die als Mehrheitsbeschafferin über Jahre die politische Landschaft in Eutin entscheidend mitgeprägt hat, hat nun wirklich keinen Grund die FWE als "Beton-Fraktion" zu bezeichnen. Ein beklagter Stillstand in der Schulpolitik wird wohl kaum von 2 Stadtvertretern der FWE in den letzten Jahren zu verantworten sein.

    Unser Appell: Kommen Sie an den Verhandlungsstisch. Lassen Sie sich ein auf alternative Ideen. Finden wir gemeinsam das Beste für Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrer.

    Sigrid Jürß Pressesprecherin der FWE

    "Talk im Garten" mit Lene Krämer.

    10.07.2018
    Zu "Talk im Garten" mit Lene Krämer hatte Eutins Probst Peter Barz am 12. Juli 18 eingeladen und viele, viele kamen. Bei strahlendem Sonnenschein erzählte die aus Dänemark stammende, jetzt in Malente ansässige Sängerin von ihren Wurzeln. Ihre Kindheit in Dänemark wurde schon vom Gesang geprägt und auch heute wird bei Familientreffen viel gesungen.

    „Lerne erst einmal etwas Richtiges!“ eine Aussage, die wohl viele Kinder von den Eltern hören, die eine künstlerische Laufbahn einschlagen wollen, brachte Lene in das Hotelfach nach Odense auf Fyn (Fünen). Dort lernte sie ihren ersten Mann kennen, der sie mit nach Malente nahm.

    Mittlerweile sieht Lene Krämer Ostholstein und Timmdorf als ihre Heimat, der Gedanke wieder nach Dänemark zu gehen wurde angesichts der Familienbande in Deutschland und der schönen Landschaft Ostholsteins schnell wieder verworfen.

    Lene Krämer und Eutins Probst Peter Barz

    Lene Krämer und Eutins Probst Peter Barz

    Lebe dein Leben ist Ihr Motto, das sie dann auch zur Musik zurückgebracht hat. „Wenn man bei dem was man tut glücklich ist, ist man auch glücklich zu hause.“ sagte sie. Aufgelockert wurde der Abend durch viele Lieder, zu denen Lene Krämer von Peter Barz auf der Gitarre oder auf den Bass begleitet wurde.

    Am Ende der Veranstaltung gab der Sänger Norbert Zimmer noch einen kleinen Vorgeschmack auf sein Konzert im "Garten am frischen Wasser". Am 21. Juli 2018 um 17.00 Uhr spielt er Lieder, die leicht aber niemals seicht sind.

    Der Eintritt ist frei!

    Infoabend mit interessanten Fragen.

    10.07.2018
    Ca. 50 – 60 Personen kamen zu dem Informationsabend der Fraktion Freie Wählergemeinschaft Eutin und hörten interessante Vorschläge, wie man das Leben in unserer Stadt angenehmer, sicherer und schöner gestalten kann. „Wir haben mehr direkte Demokratie auf unseren Wahlplakaten versprochen, heute fangen wir damit an." sagte Sigrid Jürß, die informativ und unterhaltsam durch den Abend führte.

    Frau Sigird Jürß moderierte den Abend

    Über die Ideen wurde hier und in anderen Medien schon ausführlich berichtet, man wurde aber hier noch ausführlicher informiert. Olaf Bentke (Mitglied im Schulausschuss) erläuterte die jetzige Lage und wies auf den geplanten Weg der Schüler zur Sporthalle hin. Ca. 30 Minuten gingen den Schülern verloren, die Sicherheit des Weges ist auch sehr zweifelhaft. Nach den Wünschen der Freien Wähler soll ein gemeinschaftlich von der Grundschule und der Wilhelm-Wisser-Schule (WWS) genutzter Schulneubau am Kleinen See entstehen. Auch eine repräsentative Sporthalle soll dazu gehören, Platz ist auf dem Gelände genug, dass sogar eine Vierfeldhalle gebaut werden könnte. Diese hätte einen bedeutend besseren Standort als die jetzt geplante Dreifeldhalle am ehemaligen Güterbahnhof. Die Nähe zu den Schulen aber auch mehr Parkmöglichkeiten wären deutliche Vorteile.

    Die anschließende Fragerunde brachte dann Fragen hervor wie: „Wer hat sich bloß diese Halle am Bahnhof ausgedacht?“ Der Vorsitzende des Bau-, Entwässerungs- und Feuerwehrausschusses Klaus Kibbel (SPD) beantwortete die Frage aus dem Zuschauerraum. „Die Planung entstamme noch aus der Amtszeit des vorigen Bürgermeister Schulz, der eine Wirtschaftlichkeitsstudie für die WWS in Auftrag gegeben hätte.“ sagte er. „Die Gegebenheiten haben sich aber deutlich geändert und man sollte einfach mal umdenken.“

    Es kamen auch kritische Fragen: „Was halten die Anwohner von so einem Bau?“ „Geht für die Anwohner die Sicht auf den See verloren?“ „Wie ist es mit der Zuwegung?“ die aber von Ivo Stock und Malte Tech sachkundig beantwortet wurden. Demnach können die Anwohner (Am kleine See) jetzt schon nichts vom Wasser sehen, das Gebäude würde sogar den Schulhof- und Sportplatzlärm abschirmen und die Anlieger der Lübschen Koppel hätten schon Bereitschaft bekundet Teile ihrer Grundstücke abzugeben um die Straße zu verbreitern.

    Eine frühere Schülerin vom Kleinen See konnte berichten, dass sie nie Probleme zwischen Großen und Kleinen gehabt habe. Eine Anfrage bei mehreren Gemeinschaftsschulen war auch schon zu diesem Ergebnis gekommen. „Die von Frau Obieray (Grüne) pauschalisiert zu Rüpeln erklärten Schüler der WWS verdienten eine Entschuldigung.“ Sagte Herr Junge. Eine Grafik von Herrn Stock zeigte auf, dass durch den zeitlich unterschiedlichen Beginn und die Länge der Stunden so wie so kaum Berührungen zustande kommen.

    Herr Thorben Jung, selbst 3 schulpflichtige Kinder im Haushalt kann die Stadtvertretung nicht verstehen. „Ich habe das Vertrauen in die Verwaltung und die Stadtvertretung verloren!“ war der Tenor seiner Aussagen. „Ich möchte eine Bürgerinitiative ins Leben rufen, die Sporthalle am Güterbahnhof darf nicht gebaut werden! Es ist eine Zumutung für Schüler und Eltern.“ „Und wenn bei einem Schulkomplex am kleinen See eine moderne Schule für Grundschule und WWS entstehen kann und es können zweistellige Millionen Euro gespart werden, fasst man sich doch nur an den Kopf.“ sagte er weiter. Herr Junge bat um Mithilfe und appellierte an das Publikum doch Unterschriften zu sammeln und zu leisten.

    Frau Sigird Jürß moderierte den Abend

    Wohnen und parken im Zentrum Eutins.

    10.07.2018
    Der zweite Punkt der Veranstaltung der Fraktion Freie Wählergemeinschaft Eutin am vergangenen Montag drehte sich um die Verbesserung der Parkplätze und der Wohnsituation in der Innenstadt.

    Derzeit fahren Unmengen Autos durch die Stolbergstraße, Schlossstraße, Rosengarten und weiter wieder und wieder durch die Stadt um einen Parkplatz zu finden. Viele Parkplätze sind von Anwohnern und Berufstätigen belegt, der Einkaufswillige Besucher der Stadt verplempert Zeit und Benzin und belastet die Eutiner Luft.

    Die FWE möchten, dass am Stadtgraben, für den schon für einen Umbau mit Erweiterung der Stellplätze von jetzt 150 auf 180 geplant ist, stattdessen ein Parkhaus entsteht. „Wir können die Parkfläche verdoppeln oder verdreifachen, Auf der oberen Ebene noch Wohnhäuser bauen uns sind immer noch niedriger als LMK.“ Sagte Malte Tech (FWE-Fraktionsvorsitzender und Architekt).

    Der suchende Verkehr würde weitestgehend entfallen da die Sicherheit gegeben ist. Dauerparker könnten einen geschützten Platz mieten und die Innenstadt würde entlastet.

    Die Kronenbebauung könnte ca. 1600 qm. Wohnfläche schaffen bei einem verbleibende Innenhöfe von ca. 1200 qm. . Dieser könnte ein sozialer Mittelpunkt für die Bewohner werden, mit Grünanlage, Ruhezone und Spielplatz für die kleinen. Die von Frau Obieray (Grüne) im Vorfeld in der Presse geäußerten Bedenken, dass die Kinder vom Parkhaus fallen könnten, wurden von Herrn Tech ausgeräumt. „Das wird der sicherste Spielplatz Eutins, ringsherum stehen Häuser, die Kinder müssten schon über die Häuser klettern!“ sagte er in seinen Erläuterungen. Model. Malte Tech

    Es waren auch kritische Stimmen zu hören aber die Mehrzahl der ca. 60 Anwesenden war begeistert. „Was soll denn so ein Betonklotz mitten in der Innenstadt?“ fragte eine Kritikerin. Man konnte ihr aber bestätigen, dass ein Architekt daraus ein schönes Gebäude machen kann. „Der jetzige Grünstreifen soll nach meinem Entwurf sogar verbreitert werden, ein Großteil der Bäume können sogar stehen bleiben.“ erklärte Malte Tech.

    „Die jetzige Planung sieht die Fällung aller Bäume vor.“ sagte er weiter. Es wird keine Oase mehr sein, wenn man sich den Plan der Stadt mal anschaut.

    Eine weitere Kritik übernahm die Meinung der Grünen, dass wir nicht mehr Parkplätze in der Innenstadt benötigen, dem widersprachen Wortmeldungen aus dem Publikum. Thomas Menke (Kaufmännische Vereinigung) machte deutlich, dass die Besucher der Stadt ihre Einkäufe nicht bis an den Stadtrand schleppen möchten. „Der Platz am Stadtgraben ist zu Geschäftszeiten immer gesteckt voll.“ sagte er. „Und der Jungfernstieg ist von Bediensteten und Besuchern der Kreisverwaltung belegt“ setzte Malte Tech hinzu.

    In seinem Vortrag hatte Herr Tech zuvor die vielen Vorteile des Parkhauses mit Kronenbebauung erläutert. Neben der Verdreifachung der Stellplätze und der Schaffung neuen Wohnraums sollen behindertengerechte Toiletten und Ladestationen für Elektroautos und E-Bikes entstehen. Ein gläsernes Treppenhaus mit Fahrstuhl macht den Aufstieg einsehbar und dadurch sicherer. Die gesamte Wohnebene kann durch eine Schließanlage vor Unbefugten gesichert werden.

    Erste Interessenten hätten gerne schon rote Punkte (reserviert) auf die Häuschen des Models geklebt.

    Das kleine Hotel soll ein selbstorganisiertes Hausprojekt werden.

    27.06.2018
    Das kleine Hotel

    Schon in vielen Städten Deutschlands ist durch Wohnprojekte dieser Art günstiger Wohnraum geschaffen worden. 130 Hausprojekte und 17 Projektinitiativen, die sich erst noch ein Haus aneignen wollen, sind in einem festen Verbund zusammengeschlossen, das Mietshäuser Syndikat.

    Es ermöglicht Selbstorganisiertes wohnen und solidarisches wirtschaften, hilft mit Know How bei der Projektfinanzierung und entzieht diese Projekte dem Immobilienmarkt, initiiert aber auch neue Projekte.

    Jedes dieser Hausprojekte ist ein rechtlich selbstständiges Unternehmen das die Immobilie besitzt, als Gesellschaft mit beschränkter Haftung. In Eigenregie wir über Vorhaben entschieden oder auch die Höhe der Miete festgelegt.

    Entstanden aus der Hausbesetzerszene werden jetzt ganz legal Häuser erworben und in Eigeninitiative hergerichtet und verwaltet. Dabei gibt es die verschiedensten Modelle, kleine Wohnungen, Apartments oder Wohngemeinschaften aber immer ist es eine Gemeinschaft, Zusammenhalt und Gemeinsinn sind unerlässlich. 

    Analog 6.8 GmbH

    Die Grünen wollen kein Parkhaus am Rosengarten und junge Menschen sind böse

    27.06.2018

    Es ist schon erstaunlich, was die Grünen von der Stadt verstehen. Da wird mal schnell der Stadtgrabenparkplatz an den Rosengarten verlegt, die „Meinung“ der Geschäftsleute verkündet ohne gefragt zu haben und die Wünsche der Schülereltern und des Schulbeirates übergangen.

    Schule am Kleinen See - Zeichnung Manfred Ehmke

    Die Freie Wählergemeinschaft spricht mit den Menschen, mit Schülern, Eltern und Geschäftsleuten, sogar Investoren sind interessier aber für Frau Obieray (Die Grünen) ist das alles Blödsinn denn es ist anders beschlossen.

    Und genau so hat sie wohl auch die Visualisierung der Schule am Kleinen See angeschaut und findet einen Höhenvergleich zu Wohnhäusern, die gar nicht abgebildet sind. Hauptsache erst einmal dagegen, es ist ja beschlossen.

    Parkhaus - Model Malte Tech

    „Wenn ich bei einen Parkhaus pro Stellpatz 10.000,--€ veranschlage, ist das schon hoch gegriffen, durchschnittlich liegen die Kosten bei 8.000,-- bis 9.000,-- €“ sagte er bei der Pressekonferenz „Die Grünen können für ihre Pläne noch überhauptkeine Zahlen vorlegen.“.

    Das Bild das Frau Obieray von den Kindern und Jugendlichen zeichnet ist auch nicht gerade positiv, kleine Kinder sind bedroht von diesen Großen. Liebe Eltern könnt Ihr das auf eurem Nachwuchs sitzen lassen?

    Erstens sind bei dem Model der FWE die Schulen voneinander gut getrennt, auch die Pausenhöfe und zweitens kann es auch eine fruchtbare Zusammenarbeit geben. „An Waldorfschulen und in Hutzfeld, einer Außenstelle der WWS funktioniert das gut. „ weiß Thorben Junge auf Facebook zu berichten.

    Und wieder kann ich nur Frau Constanze Emde zitieren, die nach der Wahl in OHA schrieb: „Jetzt sind die neuen Stadtvertreter aller Parteien in der Pflicht, die Geschicke der Stadt Eutin zu lenken, ein offeneres Arbeiten der Verwaltung und Vertreter mit Herz und Verstand. Gute Ideen müssen gehört werden.“

    Manfred Ehmke

    Neue Schule und Parkhaus für Eutin

    27.06.2018

    Gestern, 26. Juli 2018 stellte die Fraktion der Freien Wähler Eutin ihre Ideen für eine neue Schule am Kleinen See und für ein Parkhaus mit Kronenbebauung der Presse vor. Am Montag den 9.Juli 19.00 Uhr werden diese in den Schlossterrassen auch der Öffentlichkeit gezeigt. Jeder Bürger ist herzlich eingeladen!

    Bei dem Schulneubau ist das Hauptanliegen, die langen Wege zu vermeiden. Die Schüler sollen schnell und sicher zu Ihrer Sporthalle gelangen. Ein Schulzentrum am kleinen See mit Grundschule, Gemeinschaftsschule und Dreifeldhalle passt locker auf das stadteigene, ca. 2,3 ha. große Gelände.

    „Man kann hier die geplanten Bauvorhaben (Schule am Kleinen See, Sporthalle, Wilhelm-Wisser-Schule) in eine Hand legen und schon bei der Planung eine Menge Geld und Zeit sparen“ begründete Ivo Stock die Ausarbeitung dieser Pläne und macht dieses mit einer Powerpoint-Präsentation deutlich.

    Schule am Kleinen See - Zeichnung Ivo Stock

    In der jetzigen Planung sind für die zweigeschossige Sporthalle am Güterbahnhof schon ca. 9.000.000,-- € angesetzt, die Kosten, die der Baugrund erforderlich macht und die Zuwegung für körperlich gehandikapte Schüler noch nicht eingerechnet. Eine ebenerdige Halle direkt an der Schule wäre nicht einmal halb so teuer. Insgesamt verspricht sich die FWE Ersparnisse von mehreren Millionen für die Stadt Eutin

    Der jetzt geplante Neubau am kleinen See soll nur eine Grundschule beherbergen. Die Pläne der Freien Wählergemeinschaft sehen ein größeres Gebäude vor, in dem 1000 Schüler untergebracht werden können, mit viel Luft nach oben.

    Die Wilhelm-Wisse-Schule am Berg könnte durch Vermietung zu öffentlichen oder privaten Zwecken wiederum Geld in die Stadtkasse bringen, die dortige kleine Halle könnt von Vereinen genutzt werden, Abriss und Erstellung einer Schulerweiterung entfallen. Und auch das Grundstück am Güterbahnhof stünde anderen Nutzungsmöglichkeiten zur Verfügung.

    Der andere Punkt der Stadt Millionen zu ersparen ist ein modernes Projekt, Parkhaus und Wohnen mitten im Zentrum.

    Der Parkplatz am Stadtgraben soll so umgebaut werden, dass für 1,25 Millionen Euro etwa 30 Stellplätze mehr entstehen.

    Die FWE sagt, warum nicht gleich ein Parkhaus, man kann so die Stellplätze verdreifachen und gleichzeitig großzügiger gestalten. Zudem kann das obere Deck für Wohnraum genutzt werden.

    Parkhaus am Stadtgraben - Zeichnung Manfred Ehmke

    Mindestens 1600 qm Wohnfläche könnten dort entstehen, mit einem gemeinsamen Innenhof von 1200 qm. Spielplatz, Ruhezone und Bepflanzung, ein Dorf in der Stadt.

    Beim Verkauf der Wohneinheiten würde sich der Bau selbst tragen, also Null Kosten für die Stadt. Es können aber auch andere Finanzierungsmodelle berücksichtigt werden. Der Stehende Verkehr wird vom Land gefördert, man muss sehen in welchem Umfang.

    Die Baukosten des Parkdecks berechnete Malte Tech mit ca. 1,5 Mio. Euro pro Parkdeck, da schon 1,25 Mio. Euro für die Fläche geplant sind, ist eine Etage schon fast bezahlt. Zukunftsorientiert könnten bei sinkendem Parkraumbedarf die Parkdecks auch zu Wohnraum oder Gewerbefläche umgebaut werden.

    Manfred Ehmke

    Schwarz-grüne Mehrheit gesichert

    22.06.2018

    zum Zeitungsartikel im Ostholsteiner Anzeiger v. 01.06.2018 „Neue Stadtvertretung konstituiert sich“

    In og. Artikel steht unter anderem folgendes: Die schwarz-grüne Mehrheit wäre dann mit einer Stimme gesichert..........

    Das die FDP mit Unterstützung der Parteien in den Ausschüssen vertreten sein soll, ist sicherlich auch im Sinn der Wähler/in . Aber wird es von der CDU und den Grünen nur unterstützt um eine Stimme Mehrheit zubekommen? Ein weiter so wollen die Wähler ganz bestimmt nicht! Mit dem Wahlergebnis von 06. Mai 2018 wird bestätigt , dass die Wähler mit den vorherigen Stadtvertretern und deren Entscheidungen nicht zufrieden waren.

    Eine kleine Partei die mit ca. 7,00% in die Wahl ging , aber 22,2 % erreichen konnte, dass spricht Bände! Ich appelliere an den parteilosen Bürgerm. dass er sachlich. fachlich und sparsam im Sinne zum Wohle der Bürger/in entscheiden wird! Meines Erachtens wurde in der Vergangenheit nur nach Stimmenmehrheiten entschieden. Viele Bürger/in hatten sich vermehrt für Bauprojekte mit guten Vorschlägen engagiert, leider liefen sie gegen eine Wand, denn die Meinungen waren schon vorher festgelegt, so wird persönlicher engagierter Einsatz zerstört.

    Z.B. möchte ich nur ein Projekt erwähnen, dass Schulzentrum mit der Dreifeldsporthalle. Obwohl der Stadt ein Gesamtkonzept für eine Schulanlage mit einer Dreifeldsporthalle vorliegt, bestand die vorherige Stadtvertretung wohl wissend dagegen. Ich hoffe, dass die neuen Stadtvertreter die Kosten und die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten, und nicht eine Flickschusterei durch verschiedene Standorte befürworten.

    Das O. Landesgericht Lüneburg entschied vor 30 Jahren:

    Nach den Kultusministerium festgelegten Vorgaben müßten Sportanlagen eine Einheit mit der Schule bilden, wenn dort ein effektiver Schulsport betrieben werden soll. Ich gehe davon aus, dass auch heute dieses Urteil Bestand hat.

    Liebe Bürger/in engagieren Sie sich weiterhin und lassen Sie sich nicht entmutigen!

    Wie gesagt die Hoffnung stirbt zuletzt!

    Ursula Jacobsen-Priefer

    Sporthalle-Eutin jetzt Thema im Internet

    20.06.2018
    Thorben Junge (Web- und Grafikdesigner) nahm sich des Problems Sporthalle-Eutin an und stellte nun die Internetseite http://sporthalle-eutin.de ins Netz. „Ich bin Vater zweier Kinder, von denen eines noch zur Schule geht und habe eine Partnerin, die ebenfalls 2 schulpflichtige Kinder hat.“ schreibt er über sich. Die Schulstandortentwicklung ist von elementarer Bedeutung für die Zukunft Eutins und wirkt sich auch auf die zukünftigen Einwohner und auf die Entwicklung der Stadt aus.

    Der Bedarf einer neuen Schulsporthalle, die darüber hinaus den Bedürfnissen der ansässigen Vereine entspricht ist dabei ein wichtiges Thema.

    Auf dieser Homepage will Herr Junge die Pläne und die Bedenken genauer beleuchten, da der Bürger das Thema nur schwer überblicken kann. Eine neue Sporthalle, wo und warum dort und warum besser dort nicht.

    Die geplante Schulsporthalle am ehemaligen Güterbahnhof ist der Stein des Anstoßes. 30 Minuten Wegzeit sind heute für die Strecke Wilhelm-Wisser-Schule - Bahnhof angesetzten, 30 Minuten die den Schülern vom Unterricht verloren gehen, für das Begleiten der Klassen 5-8, fehlen den Lehrern dann 13 Zeitstunden Unterrichtszeit.

    Herr Jan Peter (Schulelternbeirat) kämpft für unsere Kinder, mit Unterstützung aus der Politik und vieler Eltern. Die Schulkonferenz will die Schulsporthalle am Güterbahnhof nicht, diese birgt unabsehbare Risiken. Die Polizeidirektion Lübeck stützt diese Einschätzung.

    Diese Seite soll die Arbeit dieser Menschen unterstützen und etwas Licht in den Vorgang und die Konsequenzen bringen. Mit der eingebundenen Petition können Sie das auch.

    http://sporthalle-eutin.de

    Erste Stadtvertretersitzung nach den Wahlen

    14.06.2018
    Gestern tagte zum ersten Mal die Stadtvertretung in ihrer neuen Zusammensetzung nach den Kommunalwahlen im Mai 2018. Die Versammlung fand in den Schlossterrassen statt.

    Dieter Holst wurde in geheimer Wahl mit 21 zu 13 Stimmen in seinem Amt als Bürgervorsteher bestätigt. Als Vertreter wurden Manfred Ehmke (FWE) und Karlheinz Jepp (SPD) einstimmig gewählt.

    Margret Möller wurde in einem Festakt zur Ehrenstadtvertreterin erhoben, nach 17 Jahren und vier Monaten Engagement für die Stadt, viele Jahre auch als stellvertretende Bürgervorsteherin. In ihren Dankesworten hoffte Sie auf einen vernünftigen Umgang miteinander in der Neuen Stadtvertretung.

    Schon Matthias Rachfahl hatte nach der Wahl des Bürgervorstehers das Wort ergriffen und für einen besseren Umgang miteinander appelliert. „Die Wahl eben war stillos. Wir (CDU) machen das Scharmützel nicht mit.“ sagte Er. Trotz dem enthielten sich die CDU Mitglieder Elgin Loose und Mandy Missal bei der Wahl zur 2. Stellvertretenden Bürgermeisterin der Stimme, so gab es ein unentschiedenes 16 zu 16 und die Wahl wurde auf die nächste Stadtvertretersitzung verschoben.

    Die von der FWE vorgeschlagene Frau Sigrid Jürß war entschuldigt abwesend. „Frau Jürß soll sich zu den Vorwürfen der SPD, den Grünen und der FDP selbst äußern können“ begründete Malte Tech die Bitte auf Verschiebung.

    Sascha Clasen (CDU) wurde einstimmig zum 1. Stellvertretern des Bürgermeisters gewählt.

    Die von SPD und FWE beantragten neuen oder wieder freigestellten Ausschüsse für Feuerwehrangelegenheiten, Finanzen und Energie wurden von der CDU und den Grünen einhellig abgelehnt.

    konstituierende Sitzung Stadtvertretung 2018
    Foto: Kerstin Stein-Schmidt

    Malte Tech hatte besonders bei dem Energieausschuss an Bündnis 90 die Grünen appelliert, dieser Ausschuss sollte sich mit Möglichkeiten der Energieeinsparung zu Gunsten der Umwelt beschäftigen.

    Große Aufregung gab es, als Herrn Heinz Lange (FWE) mitten in seinem Beitrag das Wort entzogen wurde, weil Die CDU-Fraktion das Thema Straßenausbaubeiträge noch einmal in die Ausschüsse geben will. Ob man Herrn Lange hätte ausreden lassen dürfe oder nicht ist ein Konflikt zwischen Vorschriften und Höflichkeit. Auch bei den Grünen stimmte ein Mitglied gegen sofotrige die Verschiebung in die Ausschüsse und für das Rederecht des Herrn Lange.

    Stadt Eutin radelt erstmals für ein gutes Klima!

    08.06.2018

    Die Stadt Eutin nimmt zum ersten Mal an der Klima-Bündnis-Kampagne STADTRADELN teil. Bereits seit 2008 treten deutschlandweit Kommunalpolitikerinnen und BürgerInnen für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale.

    Save the date: Die Aktion findet in Eutin zwischen dem 02. und 22. September 2018 statt. In diesem Zeitraum können Mitglieder des Kommunalparlaments sowie alle Bürgerinnen und alle Personen, die in Eutin arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen bei der Kampagne STADTRADELN mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln. Anmelden können sich Interessierte jetzt schon unter stadtradeln.de/eutin.

    „Wir freuen uns, erstmals Teilnehmerin dieser Kampagne zu sein und fordern alle interessierten Eutinerinnen und Eutiner zur aktiven Teilnahme auf. STADTRADELN ist eine tolle Aktion für den Klimaschutz, macht zudem noch Spaß und fördert die Gesundheit,“ sagte dazu Eutins Bürgermeister Carsten Behnk.

    Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es um Spaß am und beim Fahrradfahren sowie tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

    Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden.

    JedeR kann ein STADTRADELN-Team gründen bzw. einem beitreten, um beim Wettbewerb teilzunehmen. Dabei sollten die Radelnden so oft wie möglich das Fahrrad privat und beruflich nutzen. Als besonders beispielhafte Vorbilder suchen wir auch sogenannte STADTRADELN-Stars, welche demonstrativ in den 21 STADTRADELN-Tagen kein Auto von innen sehen und komplett auf das Fahrrad umsteigen. Diese sollen nach Möglichkeit während der Aktionsphase über ihre Erfahrungen als AlltagsradlerIn berichten.

    In Ostholstein sind bis heute sieben Kommunen der Einladung des Kreises gefolgt, die Aktion lokal zu unterstützen: Stockelsdorf, Bad Schwartau, Ratekau, Timmendorfer Strand, Neustadt in Holstein, Eutin und Fehmarn. Noch bis September können sich weitere Kommunen zum Stadtradeln anmelden.

    Mehr Informationen unter: www.stadtradeln.de

    Der Neubürger-Empfang

    08.06.2018
    Ca. 200 Menschen fanden sich gestern zu dem Neubürgerempfang in den Schlossterrassen in Eutin ein. Bürgermeister Carsten Behnk zeigte sich in seiner Rede erfreut über die rege Beteiligung und hieß die neuen Eutiner und Eutinerinnen herzlich willkommen.

    in den Schlossterrassen

    Sein Dank ging an die Helfer und die Vereine, die sich mit vielen Informationsständen vorstellten. Vom Schachclub über Sport bis zur Musikschule und dem Museum waren alle wichtigen Einrichtungen vertreten. Das Freizeitangebot ist groß in Eutin, Bildung und soziales Engagement bietet den „Neuen“ die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen.

    Bürgermeister Carsten Behnk im Gespräch mit der Presse

    Bürgervorsteher Dieter Holst

    Zu Beginn der Veranstaltung hatte Bürgervorsteher Dieter Holst die Verwaltung mit ihren Gremien und deren Arbeit umrissen. Jeder Bürger ist aufgefordert aktiv an der Politik teilzunehmen. Ausschüsse und öffentliche Sitzungen zu besuchen.

    Zwischen den Reden stellte sich Rüdiger Liesenfeld, Gitarrenlehrer der Kreismusikschule mit 2 Liedern dem Publikum, zur Untermalung nach dem offiziellen Teil spielte Togo (Thomas Goralczyk)auf seinem E-Piano Boogie und Blues.

    Auf großer Plasma-Leinwand wurde der Image-Film gezeigt und Bürgervorsteher und Bürgermeister stellten sich den Fragen des Publikums und der Presse.

    Eine rundum gelungene Veranstaltung, bei der auch für das leibliche Wohl gesorgt wurde.

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    Stadt Eutin veranstaltet erstmals Neubürgerempfang

    Pressemitteilung Stadt Eutin 01.06.2018

    Stadt Eutin veranstaltet erstmals Neubürgerempfang: Donnerstag, 07. Juni, 18 Uhr, Historische Reithalle

    Die Stadt Eutin lädt erstmals ein zu einem NeubürgerInnen-Empfang. Alle Neu-Eutinerinnen und -Eutiner sind herzlich eingeladen, am Donnerstag, 07. Juni 2018, um 18.00 Uhr in die Historischen Reithalle am Schlossplatz.

    Angesprochen sind alle neu zugezogenen Eutinerinnen und Eutiner, die sich Informationen aus erster Hand über ihre Stadt wünschen. Bürgervorsteher Dieter Holst und Bürgermeister Carsten Behnk werden die NeubürgerInnen begrüßen und einen Einblick in das lebendige Stadtleben geben. Eutin ist wunderschön und bietet viele Möglichkeiten in den Bereichen Natur, Kultur, Freizeit, Sport und Ehrenamt. Einen Einblick bietet auch der Image-Film, der zum Event aufgefrischt wird und vor Ort auf großer Plasma-Leinwand gezeigt wird.

    „Wir freuen uns besonders, dieses neue Format anbieten zu können und so unsere Neubürgerinnen und Neubürger persönlich kennen zu lernen. Wir sind begeistert über die vielen Zusagen zum Event von Vereinen und Insititutionen aus der Stadt,“ sagte Bürgermeister Carsten bei der PressePräsentation des neuen Formates.

    An 20 Thementischen werden sich verschiedene Akteure aus dem Eutiner Stadtleben mit ihren Angeboten präsentieren. Mit dabei sind: das Schloss Eutin, das Ostholstein-Museum, die Eutiner Festspiele, die Tourist-Info, die Volkshochschule, die Gremienbetreuung der Stadt Eutin, das Jugendzentrum mit dem Kinder- und Jugendparlament, die Flüchtlingshilfe der Stadt Eutin, die Stadtwerke Eutin, die Kreismusikschule Ostholstein, die Eutiner Kantorei, der Freundschaftsverein Lawrence, der ETC, die BSG Eutin, der PSV Eutin, Eutin 08, der Eutiner Schachverein, die Kampfkunst Academy und Familie und Beruf Ostholstein, die Gröön-Lüüd und die Landesbibliothek.

    Neben Darbietungen der Kreismusikschule wird Pianist Thomas Goralczyk für die musikalische Unterhaltung am E-Piano sorgen. Für ausreichend Getränke und einen Imbiss ist ebenfalls gesorgt – unterstützt durch die Bäckerei Klausberger. Für kleine NeubürgerInnen steht eine Kinderecke mit Spiel- und Malzeug zur Verfügung. Außerdem gibt es attraktive Preise am großen Glücksrad zu gewinnen. U.a. Familienkarten für die Eutiner Festspiele, für das Ostholstein-Museum, für das Schloss oder für die Schwimmhalle. „Wir bedanken uns jetzt schon mal herzlich für die Unterstützung und freuen uns auf einen besonderen Abend,“ so der Bürgermeister.

    Ansprechpartnerin: Kerstin Stein-Schmidt Stadtmanagerin Tel.: 04521 / 793-161
    E-Mail: k.stein-schmidt@eutin.de

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    Die Wahl bleibt spannend, noch ist nicht alles klar

    Eutin 09.05.2018
    Nach der erneuten Auszählung heute vormittag ist das Ergebnis wie folgt:

    Die Bezirke 4 + 11 wurden wegen Unregelmäßigkeiten erneut ausgezählt.

    In Bezirk 4 wurde die Auszählung der Briefwähler bereits vor 18.00 Uhr begonnen.

    145 Stimmen waren für die Freien Wähler, davon 1 ungültig = 144 und 143 für CDU alle gültig = 143
    Sigrid Jürß hat also das Direktmandat über die Mehrheit bekommen. Der Losentscheid war nicht nötig.

    In Bezirk 11 hat Manfred Ehmke (FWE) 122 Stimmen davon 1 ungültig = 121

    Die Grünen haben 123 Stimmen davon 1 ungültig = 122

    Über die ungültigen Stimmen ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Malte Tech will Widerspruch einlegen, zu recht, denn die Wahlzettel haben eindeutig den Wählerwillen widergegeben. Evt. könnte noch in diesem Bezirk das Los entscheiden, wenn der Widerspruch Erfolg hat. Spannend.

    Sigrid Jürß

    Vorläugige Sitzverteilung

    Die Wahlen sind gelaufen, die CDU ist wieder stärkste Fraktion.

    Eutin 07.05.2018
    Die Gewinner der Kommunalwahl in Eutin ist die „Freien Wählergemeinschaft Eutin“, mit 22,4% (2013 7,8%) konnten sie die Anzahl der Sitze im Rathaus von 2 auf 8 erhöhen. Ein klares Signal, dass viele Bürger in Eutin mit der Politik in der Stadt nicht zufrieden sind. Sogar die CDU, die 11 Direktmandate bekommen hat, musste prozentual Verluste hinnehmen. Sie ist mit 11 Sitzen vertreten, SPD und Grüne bekommen je 7 und die FDP 2.

    Das Verhältnis kann sich morgen noch ändern, da im Wahlkreis 4 Protalis, Peterstraße die Kandidaten Sigrid Jürß (FWE) und Jan Tiekötter (CDU) Stimmengleich sind. Eine erneute Auszählung und eine anschließende Auslosung werden durchgeführt. Gewinnt die CDU, bekommen wir 37 Stadtvertreter.

    Die CDU und die SPD bekämmen je einen Sitz hinzu,

    sollten die Freien Wähler gewinnen bleibt es bei 35 Vertretern. Es bleibt also spannend.Die Wahlbeteiligung war mit 46,1% wieder nicht sehr hoch, warum nur sind die Wähler nicht an der Kommunalpolitik interessiert?

    „Wir haben immer eine klare Ansage gemacht“ kommentiert Malte Tech den großen Erfolg der Freien Wähler, Sigrid Jürß war stolz und sehr zufrieden mit dem Ergebnis. „Wir sind die zweitstärkste Kraft in der neuen Stadtvertretung, man muss mit uns rechnen.“

    Im großen Sitzungssahl

    Verlierer sind auch SPD und FDP, bei denen die Stimmung dementsprechend gedrückt war. besonders gespannt wartet Detlef Kloth (SPD) auf den Losentscheid, der auch für Ihn drinnen oder draußen bedeutet.

    Der Wahlkampf ist vorbei, Die Wogen müssen geglättet werden und die richtige Arbeit beginnt.

    Jetzt sind die neuen Stadtvertreter aller Parteien in der Pflicht, die Geschicke der Stadt Eutin zu lenken. Wie fordert Frau Emde im Ostholsteiner Anzeiger: “Ein offeneres Arbeiten der Verwaltung und Vertreter mit Herz und Verstand. Gute Ideen müssen gehört werden.“ Ich gehe noch weiter und erwarte auch die Umsetzung dieser Ideen, über Fraktionsgrenzen hinweg, zum Wohl der Bürger.

    Manfred Ehmke

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    Visualisierung B-Plan 73 Stadtbucht

    Eutin 01.05.2018
    Auf facebook wird wieder heiß über die geplante Bebauung des Grundstückes in der Stadtbucht diskutiert. Der Bebauungsplan (B-Plan 73) wurde vom Bauausschuss derart geändert, dass ein Investor die Möglichkeit hat, ein Gebäude von L = 63m x B = 20m x H = 15m zu errichten.

    Ivo Stock (FWE) hat versucht mit einer Visualisierung dem Bürger aufzuzeigen, was im äußersten Fall für einen Bauherren möglich ist, 90% des Grundstückes dürfen überbaut werden, bis 15 Meter an den See heran.

    Ansicht von der Wasserstraße

    Ansicht vom Rosengarten

    Die Bilder machen deutlich, was dort in der Stadtbucht entstehen könnte, wenn man nicht aufpasst. Ein Architekt, der bei dem schon lange angekündigten Wettbewerb diese Daten bekommt würde sie doch auch ausreizen, ein Investor holt doch auch das heraus, was er kriegen kann.

    Bei einigen Stadtvertretern kommt jetzt anscheinend die Angst, dass den Bürgern, die sich bei den im Bauamt ausgehängten Plänen noch kein Bild machen konnten, die Augen auf gehen.

    Frau Balzer von den Grünen führt gleich wieder „Die Ostholsteiner“ ins Feld, deren Vorsitzender Reinhard Sohns (auch Die Grünen) schon vor dem Bürgerentscheid „Haus des Gastes“ von konkreten Plänen gesprochen hatte.

    Von diesen Plänen hat bis jetzt noch kein Bürger etwas gesehen. Der Bürgerentscheid war am 7.Mai 2017.

    Ansicht vom Seepark

    Jetzt, wieder vor einer Wahl soll angeblich bald der Architektenwettbewerb ausgeschrieben werden. Und in der Zeitung beklagt sich Herr Sohns, dass das Hotel zu einem Wahlkampfthema wird. Das hätte man doch leicht vermeiden können, Transparenz ist nicht deren Stärke, wo sind die Pläne von vor einem Jahr? Wie soll das „kleine“ Inklusionshotel aussehen?

    Manfred Ehmke

    Leserbrief zum Artikel vom 30.04.2018 "Die Mehrheit möchte ein Hotel"

    Eutin, den 01.05.2018

    Die Mehrheit der Politiker möchte ein Hotel, so ergänze ich den Leitsatz. Wie die Eutiner Bevölkerung heute darüber denkt, sei mal dahin gestellt und wird vielleicht am 6. Mai deutlich.

    Das Thema (Inklusions) Hotel an der Stadtbucht aus dem Wahlkampf herauszuhalten, ist sowohl falsch als auch naiv. Natürlich ist dies ein wichtiges Thema in unserer Stadt, welches die Bürgerinnen und Bürger bewegt. Nicht ohne Grund wurde es auch in diesem Artikel aufgegriffen. Auch die negative Energie und die unsachlichen Argumente, die Herr Sohns dabei empfindet, gehören nun mal zum Leben und damit zur Politik. Schließlich mussten auch wir uns damals Äußerungen von ihm gefallen lassen wie "Herr Tech und Frau Jürß sind geistige Brandstifter", die nicht gerade vor positiver Energie und Respekt strotzten. Tja, wer im Glashaus sitzt...... Aber zurück zur Sache. Mir ist einiges noch völlig unverständlich.

    Wenn denn alle Parteien - außer der FWE - das kleine 3-geschossige Inklusionshotel ohne Tiefgarage wollen, warum gab es dann keinen vorhabenbezogenen Bebauungsplan, der genau und nur diese Voraussetzungen erfüllt hätte? Warum wurde vom Bürgermeister sogar ein teilweise 5-geschossiges, 19m hohes Gebäude mit TG im Stadtentwicklungsausschuss zur Abstimmung gestellt? Warum entschied sich dort die Mehrheit der Politiker dann immer noch für ein teilweise 14,5 m hohes, 4-geschossiges Gebäude mit TG? Gibt es noch Pläne in den Hinterköpfen, die gerade vor der Wahl nicht an die Öffentlichkeit kommen sollen?

    Auf Nachfrage gab Herr Behnk anläßlich der Abstimmung die Auskunft, dass die Stadt einen Investorenwettbewerb vorhabe. Also doch kein Exklusivrecht für "Die Ostholsteiner"? Was sollen wir von all dem halten?

    Nun mal Butter bei die Fische. Klare Aussagen sind hier dringend gefragt. Und dies sowohl von Seiten der Stadt und der Politik. Wir haben uns immer klar positioniert. Kein Hotel an der Stadtbucht! Stattdessen ein kleines feines Cafè mit Außenterrasse und kulturellem Angebot.

    Sigrid Jürß Pressesprecherin FWE

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    Leserbrief zu OHA Zeitungsartikel vom 26.04. und 30.4.2018 Visualisierung B-Plan 73 Stadtbucht

    Eutin 30.04.2018

    Als Bezieher des OH – Anzeiger stellt sich für mich vermehrt die Frage, wie neutral ist die Zeitung mit ihrer Berichterstattung? Der Leser erwartet eine Neutralität und Aufklärung nach besten Wissen und Kenntnisse von Informationen.

    1.) Z.B. wurde am 26.04.18 im Artikel Standort Schule mit keinem Wort erwähnt, dass es seit 2013 einen Alternativvorschlag gibt, dass am Standort „Am Kleinen See“ komplett ein Schulneubau mit Dreifeldsporthalle entstehen könnte, sogar die Zufahrt wäre durch Verhandlungen mit den Anliegern durchführbar. (Entwurf der Stadt bekannt) Mit dem Alternativvorschlag wäre der Sportunterricht und die Sicherheit der Kinder gewährleistet, es geht doch für und um unsere Kinder!

    2.) Am 30.04.18 wird folgender Artikel veröffentlicht: „ die Mehrheit möchte ein Hotel“

    Alle Parteien vertreten diese Meinung, eine andere Partei mit einem anderen Standort (Schwimmhalle) als Alternativvorschlag, weil dort genügend städtische Fläche für ein großes Hotel zur Verfügung steht. Außerdem könnte die Schwimmhalle für ein Hotelprojekt mit einbezogen werden (Kostenersparnis evtl. für die Stadt)?

    Herr Stock hat den Bürgern sachlich und fachlich dargestellt, was den Bürger erwartet, wenn der Investor die Vorgaben vom B-Plan 73 umsetzt. Wurde von ihrer Zeitung hinterfragt was ist, wenn Herr Sohns bei einer öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag nicht erhält?

    Der Bürger möchte eine neutrale Berichterstattung und das Alternativvorschläge beachtet werden. Für den Bürger wäre interessant zu Wissen, was verlangt die Stadt für das Grundstück? Aufklärung ist keine Polemik, sondern sollte selbstverständlich sein.

    Ursula Jacobsen-Priefer

    "Blockadepolitik"
    Vorwurf der CDU an die SPD

    18.04.2018

    zum Zeitungsartikel vom 09.04.2018 „CDU wirft SPD vor“

    Zurzeit entsorge ich alte Zeitungsartikel, dabei wurde ich in dem Artikel vom 03.10.1988 „Gericht wirft dem Kreis einen Rechtsverstoß vor“ unter Alternative auf folgendes aufmerksam.

    In dem Artikel ging es um den Bau einer Sportstätte Standort Kiesgrube an der Holstenstr.. Danach müssen Sportanlagen eine Einheit mit der Schule bilden, die Wegstrecke dürfe in Ausnahmefällen nur fünf Minuten in Anspruch nehmen. Das waren vom Kultusministerium festgelegte Vorgaben. Schulsport könnte sonst in Eutin nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden.

    Den Artikel können Sie eventuell im OHA Archiv nachlesen.

    Die Dreifeldsporthalle wird m.E. nach den Motto „mit dem Kopf durch die Wand“ geführt, obwohl die Schulen und die Bürger diesen Standort nicht wollen. Wird der Vorschlag Standort am Kleinen See von den FWE ignoriert, weil er von dem Architekten Malte Tech kommt? Durch die damalige vom Gericht Lüneburg untersagte Fehlentscheidung der Parteien, durften die Bürger für den Schaden von 900 000,-DM (Abbau der Mauer) aufkommen, ging es damals wie heute um das Prinzip?

    Es stellt sich die Frage, geht es um die Sache oder wer setzt sich am besten durch? Die Nachbargemeinden z.B. Malente, Pönitz, provotieren von der Uneinigkeit der Kreisstadt, weil die Kinder dann dort zur Schule gehen werden. Vielleicht sollte es eine Bürgerentscheid für den Standort „Am Kleinen See „ geben. Eine sachliche Entscheidung ist überfällig, damit evtl Fördermittel auch für Eutin zur Verfügung stehen, denn nach der Wahl gibt es vielleicht nichts mehr!!!

    Ursula Jacobsen Priefer , Eutin

    Gerangel um das Bluesfest

    Eutin 17.04.2018
    Was ist das wieder für ein Gerangel um das Bluesfest und die und die Blues Challenge? Auch wenn unser Bürgermeister kein Bluesfreund ist, sollte er doch die Werbewirksamkeit dieser Veranstaltungen erkennen. Aber die Stadtvertretung hat ja schon die Motoradfahrer aus Eutin verbannt, mehrere tausend Motorradfahrer, zahlungskräftige Harleyfahrer, die bestimmt so manchen Euro in der Stadt gelassen haben. Bestimmt hatten die auch Werbung für unsere schöne Stadt gemacht.

    Nun soll auch das Bluesfest aus Eutin vergrault werden? Der Grund des Ärgers ist des Wunsch des Veranstalters,die Künstler ihre Autosvoe dem Auftritt auf dem Markt, vor dem Rathaus parken zu dürfen, um auch bei schlechtem Wetter sauber und trocken zur Bühne kommen zu können.

    Bluesfreunde aus Nah und fern kommen zu diesen, über die Bundesgrenzen hinaus bekannten Großereignissen, da muss man doch dem Veranstalter auch mal ein paar Zugeständnisse machen können. Vielleicht könnte man dem Verein Baltic Blues ein paar Parkplätze in der Stolbergstraße nähe Twiete freihalten?

    Allein die Begründung, der Bürgermeister will das nicht, warum stehen da nicht die bluesbegeisterten Stadtvertretet auf? Nur als Beispiel Jens Uwe Dankert, fast jeden Tag der Veranstaltung ist er auf dem Markt bei der Musik anzutreffen, sehr Häufig mit Frau und Magret Möller, auch FDP Mitglieder.

    Was mögen die Musiker aus aller Welt zuhause erzählen? Ich hoffe nur, dass sie den Eindruck, den sie von Eutin bekommen nicht den Bürgern ankreiden, die Bürger lieben die Musiker und Ihren Blues, die Menschenmengen, die sich bei jedem Wetter auf dem Markt einfinden sind der Beweis.

    Manfred Ehmke

    Politischer Kunstgriffe oder Zufall?

    Eutin, den 24.03.2018
    Wir alle kennen es von der Bundesregierung, für die Bürger unangenehme Veranstaltungen legt man am besten auf ein sportliches Großereignis. Das Fußballspiel Deutschland Brasilien hat trotz dem über 160 Bürger nicht davon abgehalten, sich in den Schlossterrassen zum Bürgerform „Rosengarten“ einzufinden. Die Erklärungen des Bauamtsleiters Henning Schröter waren sachlich und informativ, gestützt von viel Text und einigen Zeichnungen. Einen schönen Rahmen bildeten die erschienene Stadtvertreter der regierenden Parteien.

    Den größten Anteil der Diskussionsbeiträge nahm der noch erhaltene Baum am Wisser-Platz ein. Auch ein politischer Schachzug? Wenn sich die Bürger um diesen Baum sorgen, haben sie den Kopf nicht frei für andere, wesentliche Fragen. Denn der Baum soll am Ende ja doch weg, die Planer - oder ist es nur der Bürgermeister - haben keinen Sinn für alte Bäume. „Die Bäume versperren die freie Sicht auf den See“ ist die Begründung, die wenigsten Besucher des Rosengartens sind aber 2,80 m groß, jeder Normalbürger hätte darunter durch schauen können.

    Eine schöne Zeichnung, auf der ein paar Passanten mitten auf der Fahrbahn flanieren, wird sicherlich auch nur in der Bauphase realisierbar sein. Wenn der Durchgangsverkehr mit Tempo 20 Richtung Malente schleicht, ist das vorbei. Wer setzt sich auf die geplanten Bänke, wer begibt sich freiwillig näher an das Niveau der Auspuffgase?

    Ein sehr guter Vorschlag, den innerstädtischen Nahverkehr in die eigenen Hände zu nehmen, wurde von Bürgermeister zurückgewiesen, „es sei zu teuer“ sagte er, für ihn ist es wichtiger den riesigen Gelenkbus durch den Rosengarten zu leiten. Man hat es nicht einmal erwogen über diese Idee nachzudenken, obwohl der Vorschlag von den Anwesenden Bürgern beklatscht und für gut befunden wurde.

    Manfred Ehmke

    Ein weiterer Diskussionspunkt waren die geplanten 3, 6 oder 10 Parkplätze. Sicherlich für Autoliebhaber ein schöner Anblick, man kann schön beim Bäcker vor der Tür sitzen und den, auf einen freien Parkplatz hoffenden Autofahrern zuschauen. Aber nein, das angekündigte Parkleitsystem meldet ja schon bei der Einfahrt in die Stadt, dass am Rosengarten ein Parkplatz frei ist.

    Als die Frage doch noch auf die bevorstehenden Kosten kam hatte Stadtmanagerin Frau Stein-Schmidt doch den Wunsch geäußert, die Veranstaltung endlich, zu Gunsten des Fußballspiels zu beenden. Bürgermeister Behnk zählte aber doch noch die schönen Zuschüsse auf, die die Stadt bekommt, 1 Drittel vom Land und 1 Drittel vom Bund und das von den veranschlagten 1,8 Millionen Euro. Was „veranschlagt“ heißt wissen wir von der Peterstraße!

    Das aber im ungünstigsten Fall, ein neues Gesetz macht es möglich, das letzte Drittel komplett auf die Anwohner umgelegt werden kann, Malte Tech (FWE) versuchte diesen Sachverhalt den Bürgern zu erläutern, tat Herr Behnk als Unwahrheit ab. Sie werden sehen.

    Eine besorgte Anwohnerin, die am Rosengarten eine Pension betreibt, bekam zu dieser Frage jedenfalls keine befriedigende Antwort.

    Manfred Ehmke

    Presseerklärung der FWE vom 23.03.2018

    Eutin, den 24.03.2018
    Die Freie Wählergemeinschaft Eutin (FWE) eröffnet den Wahlkampf.

    Wir stellen unser Programm für die Kommunalwahl 2018 vor.

    Ein Hauptanliegen ist für uns, den Eutiner Bürgerinnen und Bürgern bei wichtigen Vorhaben der Stadt eine größere Mitbestimmung zu ermöglichen. Vergleichbar mit dem Bürgerentscheid der Stadt Hamburg zur Durchführung der Olympiade. Durch die LGS und die Stadtsanierung gab und gibt es viele - auch umstrittene - Bauvorhaben in unserer Stadt. Die Freien Wähler Eutin setzen sich dafür ein, dass die Stadtvertretung von ihrer Möglichkeit Gebrauch macht, über wichtige und größere Vorhaben der Stadt, die Eutinerinnen und Eutiner abstimmen zu lassen. Die Landesgartenschau wäre sicher ein Projekt für einen Bürgerentscheid gewesen. Aber auch die bevorstehende millionenverschlingende Sanierung der Schlossterrassen inklusive eines Erweiterungsbaus ist ein geeignetes Vorhaben. Dieses Stück mehr an Demokratie für Eutin würde nach unserer Auffassung die Zufriedenheit aller und eine größere Identifikation mit Entscheidungen auslösen. Allerdings wäre ein Umdenkungsprozess unumgänglich. Für ihre Vorstellungen müssten dann nämlich Politiker, Verwaltung und deren Kritiker im Einzelfall werben und sie den Bürgern schmackhaft machen. Eine neue und spannende Kultur des Dialoges und des Miteinanders wäre damit verbunden. Diesen Prozess würden wir gerne in Gang setzen.

    Zum anderen haben wir unseren Schwerpunkt im Wahlprogramm 2018 auf die prekäre Schuldensituation der Stadt gelegt. Es bereitet der FWE, wie sicher auch vielen Bürgerinnen und Bürgern, die hohe Verschuldung Eutins weiterhin große Sorgen. Es ist auch kein Ende in Sicht. Deshalb muss aus unserer Sicht dringend gegengesteuert werden. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass ab sofort alle noch nicht ausgeführten Bauvorhaben unter Kosten-Nutzen- Gesichtspunkten auf den Prüfstand gestellt werden. Wir sind gegen überflüssige Bauvorhaben und Gutachten und gegen überteuerte Bauausführungen wie z.B,. Mühlenbergtreppe, Bau der Sporthalle, Sanierung Peterstraße und Marktplatz. Erhebliche Kosteneinsparungen versprechen wir uns durch eine effizientere Verwaltungsstruktur.

    Auch an den Geldbeutel unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger haben wir gedacht. Wir setzen uns für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge für Anwohner, für die Senkung der Grundsteuer und für den kostenfreien Kitabesuch ein.

    Viele weitere Ziele, um Eutin zukunftsfähig, sicher und attraktiv zu machen, können Sie in unserem Wahlprogramm 2018 lesen unter www.freiewaehlereutin.info

    Ab Samstag, den 31.03.2018 finden Sie die Freie Wählergemeinschaft Eutin an den Markttagen mit einem Info-Stand auf dem Marktplatz. Wir freuen uns auf anregende Gespräche.

    Pressesprecherin FWE
    Sigrid Jürß Anlage: FWE Wahlprogramm 2018

    Manfred Ehmke

    Land unter im Seepark

    26.03.2018

    Fotos: Gerd Heiligenstühler

    Bürgerforum zum Projekt
    »Am Rosengarten«

    Pressemitteilung der Stadt Eutin 19.03.2018

    Die Stadt Eutin lädt alle Interessierten zu einem Bürgerforum zur geplanten Umgestaltung und Sanierung der Straße „Am Rosengarten“ ein. Im Zuge der Bürgerbeteiligung findet das Forum am Dienstag, 27. März 2018, um 19.00 Uhr in der Historischen Reithalle (vormals Schlossterrassen) am Schlossplatz in Eutin statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Vor dem Hintergrund der laufenden Altstadtsanierung soll die Straße „Am Rosengarten“ neu gestaltet und modernisiert werden.

    Auch hier setzen Architekten und Planer auf ein stimmiges, modernes Erscheinungsbild, das auch das traditionelle Pflaster berücksichtigt. Bäume und moderne Stadtmöbel werden das Bild abrunden. Die Maßnahme soll voraussichtlich im September 2018 starten.

    Wir möchten Sie bei der Veranstaltung gern informieren über den derzeitigen Planungsstand, die Hintergründe und einen möglichen Ablauf. Wir freuen uns auf vielfältige Fragen, Anregungen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger.

    Plakataktion gegen Projekt
    »Am Rosengarten«

    21.03.2018

    Die Kaufleute der Straße „Am Rosengarten“ Machen Front gegen das Projekt.

    Eine Plaktaktion gibt den Unmut darüber kund, dass von der Stadt doch 10 Parkplätze vor den Geschäften vordesehen sind. Die Ruhe einer Flaniermeile ist nicht gegeben, wenn doch wieder Parkplatzsuchende die Straße befahren.

    Auch die Initiative "Fahrradfreundliches Eutin" beklagt diese Pläne. Die Radfahrer könnten auch dann nicht sicher den Rosengarten in beide Richtungen befahren, Fahrradfreundlich geht anders.

    Manfred Ehmke, Eutin

    B-Plan Nr. 73 (Stadtbucht) wurde klammheimlich geändert!

    27.02.2018
    Offene Brief an Herrn Bürgermeister Behnk
    Stadt Eutin

    Betreff: Aufstellung der 2. Änderung des B-Planes Nr. 73

    Sehr geehrter Herr Behnk,

    der B-Plan liegt inzwischen zur Beteiligung der Öffentlichkeit aus.

    Nach Vergleich mit dem im Stadtentwicklungsausschuss am 01.02.2018 behandelten Plan habe ich Veränderungen festgestellt.

    So sind korrekt wie beschlossen die Höhen des Gebäudes reduziert worden.

    Folgende Änderungen sind neu:

    1.
    Im Teil A Planzeichnung vom 11.01.2018 steht „Fläche für Terrassen und Wintergärten, OK max. +33,00m DHHN.“
    Zu diesen Höhenangaben gab es im Ausschuss eine heftige Diskussion. Der Architekt und Stadtvertreter Herr Tech wies damals bereits daraufhin, dass diese Angaben nicht mit den Aussagen des anwesenden Planers Herrn Weidlich übereinstimmten. Nach dessen Aussagen sollte ein Wintergarten von max. 5 m Höhe auf der Terrasse möglich sein.
    Herr Tech widersprach und äußerte, dass mit diesen Höhenangaben auch die Terrassen 5m hoch sein könnten und sich damit eine entsprechend hohe Mauer zur Promenade hin auftun würde. Insbesondere der Ausschussvorsitzende Herr Godow erklärte Herrn Tech am Ende wie der vorliegende Plan zu verstehen sei. Für mich eine recht absurde Situation.
    Eine Prüfung dieser ungeklärten Frage wurde nicht gefordert. Pläne, die Interpretationsspielraum zulassen sind keine korrekten Pläne.
    Dies wurde nun wohl auch erkannt.

    Im Nachgang wurde dieser offensichtliche Fehler im Plan vom 01.02.2018 klammheimlich berichtigt.
    Die Höhenangaben wurde in der Planzeichnung ganz herausgenommen.

    Im Teil B-Text Nr.2.2 wurde neu hinzugefügt „Im Sondergebiet ist auf der Fläche für Terrassen die Errichtung eines Wintergartens oder eines Terrassendaches in offener Verbinding mit dem Hauptgebäude bis zu einer Oberkante der baulichen Anlagen von max. 33,0 m üNHN zulässig“.

    Es ist gut, dass dieser von Herrn Tech bereits gerügte Fehler nun erkannt und richtiggestellt wurde. Nur ist dies ohne erneute Beteiligung des Stadtentwicklungsausschusses erfolgt. Die Folge ist, dass z.B. die CDU immer noch glaubt, die Vertreter der FWE seien im Irrtum gewesen; nachzulesen auf ihrer homepage „ Die FWE hatte einen Fehler beim Lesen des Plans gemacht“. Sehr bedauerlich, wenn diese Fehleinschätzung auch von Ihnen so unwidersprochen stehenbleiben müsste.

    2.
    Im Teil B- Text Nr. 2.2 i.V.m.Nr. 5.3 der Begründung in der jeweiligen Fassung vom 01.02.2018 wird erstmalig die Möglichkeit eines Terrassendaches in offener Verbindung mit dem Hauptgebäude erwähnt. Auch dies war den Ausschussmitgliedern bei der Abstimmung nicht bekannt.

    3.
    Die von Herrn Tech geforderten Querschnittszeichnungen wurden zwischenzeitlich erstellt. Sie sind kommentarlos den B-Plan Unterlagen beigefügt und in der Begründung unter Nr. 5.3 erwähnt. Somit ist das Hinzufügen für Ausschussmitglieder nur erkennbar, wenn ein Abgleich zwischen der alten und neuen Version vorgenommen wird.

    4.
    Hinweis: Auf S.4 Abs. 4 1. Spiegelstrich der Begründung wurde die Größe des Plangeltungsbereichs von 0.63 ha auf 0,59 ha reduziert. Was immer der Grund dafür sein mag.

    Insbesondere zu den Punkten 1-3 möchte ich anmerken, dass ich es als Bürgerin Eutins für äußerst problematisch halte, wenn ein B-Plan, dessen Aufstellung beschlossen ist, im Nachgang ohne Kenntnis der Ausschussmitglieder inhaltlich verändert wird. Die Beurteilung der rechtlichen Auswirkungen überlasse ich Ihnen.
    Die politischen möchte ich benennen. Dieses Vorgehen säht Misstrauen in die Verwaltung. Für mich stellt sich die Frage, wird auch in anderen Fällen heimlich verändert und nachgesteuert.
    Genauso bedauerlich wäre es allerdings auch, wenn diese Nachbesserung nur deshalb heimlich stattgefunden hat, weil ein Fehler nicht offen zugegeben werden kann. Und schon gar nicht, wenn er von kritischen Personen geäußert wird.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sigrid Jürß, Eutin

    Das Ei Ostholstein-Museum

    01.03.2018

    Das Ostholstein-Museum startet mit dem Eutiner Ostereiermarkt in die neue Saison.

    Zum 24. Mal findet der Ostereiermarkt im Ostholstein-Museum statt, am 3. und 4. März 2018 von 10 bis 17 Uhr präsentieren rund 26 Aussteller aus dem In- und Ausland an 24 Ständen ihre auf unterschiedlichste Weise bearbeiteten Eier.

    Die Aussteller kommen aus ganz Deutschland, aus den Niederlanden, Ungarn und Polen zu uns nach Eutin um mit ihren individuell gestalteten Ostereiern die Besucher zu begeistern. Traditionelle als auch ganz moderne Gestaltungstechniken machen die Vielfalt aus.

    Der Service-Clubs Rotary verkauft Tombola Ostereier-Lose für wohltätige Zwecke und eine Cafeteria im Obergeschoss bietet verschiedene Getränke, Kuchen und Schmalzbrote an. Kinder können Oster-Naschereien wieder selber herstellen, mit Manfred Klausberger werden Oster-Plätzchen gebacken und anschließend verziert.

    Der 24. Eutiner Ostereiermarkt ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. Unter 14 Jahren ist der Eintritt frei.

    Auch das Schloss Eutin hat an diesem Wochenende von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Am Sonntag, den 4. März 2018 ist in Eutin wieder ein „Verkaufsoffener Sonntag“, an dem die Geschäfte von 12 bis 18 Uhr geöffnet haben.

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    Zu guter Letzt die FDP-Kandidaten zur Kommunalwahl 2018

    27.02.2018

    Mit erfahrenen und jungen Kandidaten möchte die FDP-Eutin ein besseres Ergebnis als bei der Kommunalwahl 2013 erzielen. In der „Alten Straßenmeisterei", Während der Wahlkreis-Mitgliederversammlung des FDP-Ortsverbandes wurde Jens- Uwe Dankert erneut zum Spitzenkandidaten gewählt.

    Margret Möller und Sandra Dankert wurden für die Kreistagswahl in den Wahlkreisen 11 und 12 als Direktkandidaten benannt.

    Die Kandidaten der FDP

  • 1 Jens-Uwe Dankert - WK 9
  • 2. Marius Winkler - WK 12
  • 3. Sandra Dankert - WK 2
  • 4. Aline-Martine Winkler - WK 5
  • 5. Petra Winands - WK 3
  • 6. Andreas Winands - WK 1
  • 7, Kolja Haase - WK 4
  • 8. Christian Schulz - WK 8
  • 9. Margret Möller - WK 11
  • 10. Jacqueline Meyer - WK 13,
  • 11. Marion Zabel - WK 6
  • 12. Elke Schengbier - WK 7
  • 13. Margret Janus - WK 10
  • 14. Gerd Janus - WK 14

    Mit seinem personell für die Zukunft gut aufgestellt, kompetenten Team, darunter drei Frauen möchte Dankert die vielfältigen Herausforderungen in Eutin bewältigen. Die FDP will bestehende Projekte konsequent fortsetzen, und die Ziele des Wahlprogramms für die kommenden Jahre umsetzen. Dankert wünsch sich einen respektvolleren Umgangston in der neuen Stadtvertretung.

    Nach einer angeregten Diskussion wurde das FDP-Wahlprogramm einstimmig verabschiedet.

    Helga Lembke erhielt eine Urkunde für über 40 Jahren FDP Mitgliedschaft. Herzlichen Glückwunsch!

    Manfred Ehmke Eutin

  • Noch keine Erkenntnisse beim Raumluftgutachten.

    Aus dem Schulausschuss

    22.02.2018

    Jan Peter, Vorsitzender des Schülerelternbeirates der Schule am Kleinen See, fragte nach den Gründen der im Vergangenen Herbst ermittelten erhöhten Raumluftwerte. Bürgermeister Carsten Behnk berichtete, dass in den Weihnachtsferien für ein zweites Gutachten. Erneut gemessen wurde, die leicht erhöhten Werte wurden bestätigt. Olaf Bentke (Freie Wähler-Gemeinschaft) hakte nach: „Sei die Ursache inzwischen bekannt?“ und „Werde denn weiter untersucht?“ Darauf erhielt er vom Bürgermeister aber inhaltlich keine Antwort. Dieser versicherte dass für die Schüler keine Gesundheitsgefahr bestehe. Nur das Sekretariat müsse wohl renoviert werden.

    Schulleiter Sven Ulmer liegen keine Erkenntnisse seit dem zweiten Gutachten vor, die Klassenzimmer sind bisher gar nicht untersucht worden.

    Sprecherin der Stadt, Kerstin Stein-Schmidt, berichtete, dass im Januar erneut Messungen durchgeführt wurden. Die Ergebnisse werden ausgewertet. Einer der auffälligsten Stoffe ist Naphthalin, der Kohlenwasser wird aus Steinkohleteer gewonnen, riecht durchdringend und kommt in älteren Fußböden vor. Er tritt aus, wenn an dem Material gearbeitet wird.

    Eine Kommission hat Richtwerten empfohlenen, unterhalb deren niedrigsten Wertes zu bleiben das Ziel ist. Wann gehandelt werden muss gibt der höhere Richtwert vor, um gesundheitliche Schäden zu verhindern. In der Wilhelm-Wisser-Schule waren im September 2017 im Verwaltungstrakt zwei schädliche Stoffe, darunter ein krebserregender nachgewiesen worden, das hatte Schulleiter Sven Ulmer auf Nachfrage bestätigt. Gut gelüftete ist das Lehrerzimmer zu nutzen und die Sekretärin bekam einen anderen Raum. Die Klassenzimmer seien unauffällig belastet. Wegen anhaltender Geruchsbelästigung hatte die Schule um eine Untersuchung gebeten.

    Manfred Ehmke Eutin

    CJD als neuen Träger für Mensa der Voß-Schule

    Aus dem Schulausschuss

    22.02.2018

    Die Mittagsverpflegung an der Johann-Heinrich-Voß Schule wird das Christliche Jugenddorf-Werk übernehmen, das beschloss der Schulausschuss. Der bisher zuständigen Elternverein „Cafeteria Voss-Schule“, will sich künftig ausschließlich um „Heinrichs Essbar“ kümmern wird.

    Die Eltern gäben die Mensa-Zuständigkeit. Es habe zwischen der Schule und dem erste Gespräche mit dem gegeben, wie gestern auch

    Die immer umfangreicher und komplizierter gewordenen Aufgaben der Verpflegung und die Ausgabe des Mittagessens gibt der Elternverein gerne an den CJD ab, zurückziehen wollen sich die ehrenamtlich tätigen Eltern aber nicht. „Uns ist wichtig, dass wir Heinrichs Essbar behalten“, sagte Christine Kulessa, Vorsitzende des Elternvereins. Belegte Brötchen und Getränke, Pausenverpflegung mit einem begrenzten Zuckergehalt ist wichtig. Zum l. März wurde die Übernahme von CJD, Stadt und Schule beschlossen sagte Bereichsleiter Jarolaw Pospieszny vom CJD- Nord. Das freiwillig betriebe Kursangebot, der Lehrer der Voß-Schule, wird nicht beeinflusst. Ergänzend will das CID Angebotslücken füllen und Hausaufgabenhilfe und Kurse anbieten.

    Manfred Ehmke Eutin

    Millionen für Kliniken aus Kiel

    15.02.2018
    Kiel kündigte am Dienstag Investitionen in Klinikbauten an, der Investitionsplan für die Krankenhausbauten im Lande soll fortgeschrieben werden. Das beschlossen Vertreter von Kommunen, Krankenkassen, Krankenhausgesellschaft und Sozialministerium.

    Allein 6,3 Millionen Euro sind für den Bau einer 20 Betten Palliativstation am St.-Elisabeth-Krankenhaus bestimmt, Anfang des Jahres 2020 soll diese bereits fertig sein hofft Geschäftsführerin Kerstin Ganskopf. Das Gartengrundstück hinter dem St.-Elisabeth-Krankenhaus, an der Himmelsleiter ist dafür vorgesehen.

    Eine noch nicht bekannte Summe geht an die Sana-Klinik in Eutin für „Erweiterung und Kapazitätssicherung“ man wartet in Kiel aber noch auf ein schlüssiges Konzept von Sana. Mit neun Millionen Euro wollte schon 2015 das Sozialministerium einen nie gebauten Anbau bezuschussen, das Geld, sei noch verfügbar, vorausgesetzt, ein Konzept von Sana, teilte Ministeriumssprecher Christian Kohl mit.

    Hakenkreuz im Eutin-Kalender

    22.02.2018
    Hat sich die Bürgergemeinschaft Eutin mit ihrem Kalender 2019 „Eutin in alten Ansichten“ strafbar gemacht oder nicht?

    Hochrangigem Besuch der Stadt Eutin wurde in früheren Jahren diese Kalender überreicht. Bürgermeister Carsten Behnk will jedenfalls den Kalender nicht mehr verschenken.

    Das Bild des Geburtsmonats Adolf Hitlers, April zeigt eine Hakenkreuzflagge im Mittelpunkt vor dem ehemalige Arbeitsarmenhaus.

    Die Gesetzgeber wollen aber einer Gewöhnung an Nazi-Symbole vorbeugen.

    Das StGb sagt in § 86a

    Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

    (1) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

  • 1. im Inland Kennzeichen einer der in § 86 Abs. 1 Nr. 1, 2 und 4 bezeichneten Parteien oder Vereinigungen verbreitet oder öffentlich, in einer Versammlung oder in von ihm verbreiteten Schriften (§ 11 Abs. 3) verwendet oder
  • 2. Gegenstände, die derartige Kennzeichen darstellen oder enthalten, zur Verbreitung oder Verwendung im Inland oder Ausland in der in Nummer 1 bezeichneten Art und Weise herstellt, vorrätig hält, einführt oder ausführt.
  • (2) 1. Kennzeichen im Sinne des Absatzes 1 sind namentlich Fahnen, Abzeichen, Uniformstücke, Parolen und Grußformen. 2Den in Satz 1 genannten Kennzeichen stehen solche gleich, die ihnen zum Verwechseln ähnlich sind.

    (3) § 86 Abs. 3 und 4 gilt entsprechend.

    Im Fall des Eutinkalenders 2019 könnte bei einem Verfahren schon eine Geldstrafe herauskommen.

    Die Bürgergemeinschaft sieht das Zeigen des Hakenkreuzes als Kunst oder Berichterstattung der Geschichte an. Es wäre aber mit der heutigen Technik ein Leichtes gewesen die Fahne zu entfernen oder abzudecken.

    Man vermisst doch einen erklärenden Text zu diesem Bild. Besonders in Zeiten häufig geäußerten rechten Gesinnungen hätte man das bedenken müssen.

    Die Kandidaten-Mannschaft der FWE steht!

    Pressemitteilung „Kandidatenaufstellung der Freien Wählergemeinschaft für die Kommunalwahl 2018“ vom 18.02.2018

    Auf ihrer Mitgliederversammlung in der Alten Straßenmeisterei Eutin am 16.Februar 2018 wählte die Freie Wählergemeinschaft Eutin ihre Kandidaten für die diesjährige Kommunalwahl.

    Die Wahl verlief einvernehmlich, kurz und schmerzlos. Es gab keine Gegenkandidaten. Der Wahlleiter Malte Tech ließ daher die Kandidatenliste im Block abstimmen. Über die Zuordnung der Wahlkreise wurde einzeln abgestimmt.

    „Es herrscht eine richtige Aufbruchstimmung bei uns“, so Sigrid Jürß, Pressesprecherin der FWE.

    „Wir freuen uns, dass viele neue Gesichter auf der Kandidatenliste zu finden sind. Unsere Präsenz und die Aktivitäten in der Eutiner Politik haben den Freien Wählern einen richtigen Schub versetzt“, so Jürß.

    „Wir werden mit einem Personalmix aus erfahrenen und neue Herausforderung suchenden Bürgerinnen und Bürgern Eutins antreten.“

    Der derzeitige Stadtvertreter und Fraktionsvorsitzende Malte Tech (Architekt) steht erneut als Spitzenkandidat für die nächste Wahlperiode bereit.

    Als Newcomer nimmt der Versicherungsmakler Olaf Bentke den Listenplatz 2 ein.

    Mit dem langjährigen Ausschussmitglied Heinz Lange , Dipl. Ing. für Bauwesen, wird auf Listenplatz 3 wieder ein erfahrener Kandidat dabei sein.

    Weitere Listenplätze belegen Claus Cordes, Fachkraft für Arbeitssicherheit + Brandschutzbeauftragter; Dipl. Ing. für Stadt - u. Regionalplanung Gerd Heiligenstühler; Goldschmiedemeister Manfred Ehmke; Martin Hamberg, Bundesbeamter; Annegret Cordes, Groß und Außenhandelskauffrau; Tom-Henry Machoy, Buchhalter; Lehrerin Ulrike Wörle; Lothar Sperling, Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft; Ivo Stock, Manager für Softwareentwicklung; Dipl. Pädagogin Ingrid Tech und Juristin Sigrid Jürß.

    Auf ihrer Versammlung verabschiedete die FWE nach reger Diskussion auch ihr umfangreiches Wahlprogramm. Details dazu werden erst nach Abstimmung des Vorstandes öffentlich kommuniziert. „Wir lassen uns noch ein bisschen Zeit, damit die Spannung wächst“, schmunzelt Malte Tech. „Aber wer uns kennt, weiß, dass wir die Finger in die Wunden legen.“

    Die Kandidaten der Freien Wählergemeinschaft und ihre Wahlkreise

  • 1. Malte Tech WK 2
  • 2. Olaf Bentke WK 13
  • 3. Heinz Lange WK 12
  • 4. Gerd Heiligenstühler WK 5
  • 5. Manfred Ehmke WK 11
  • 6. Lothar Sperling WK 3
  • 7. Tom-Henry Machoy WK 8
  • 8. Sigrid Jürß WK 4
  • 9. Ulrike Wörle WK 7
  • 10. Claus Cordes WK 4
  • 11. Annegret Cordes WK 10
  • 12. Ivo Stock WK 1
  • 13. Ingrid Tech WK 6
  • 14. Martin Hamberg WK 9

    Sigrid Jürß, FWE Eutin

  • Leerstandsabgabe für Läden?

    15.02.2018
    Eutiner Stadtvertretung diskutiert im Hauptausschuss über Möglichkeiten gegen Leerstände in der Innenstadt vorzugehen.

    Nach der Schließung des Sky-Marktes direkt am Marktplatz steht ein großer Laden in bester Lage wie viele andere Läden in der Innenstadt leer. Die Stadt ist ohnmächtig, bekannte der Vorsitzende des Hauptausschusses Matthias Rachfahl (CDU). Es gibt keine Handhabe gegen Immobilienbesitzer, die den Leerstand als Abschreibungsobjekt in Kauf nehmen und damit die Geschäfte in der Nachbarschaft in Mitleidenschaft ziehen. Hans-Georg Westphal (SPD) sprach von einem „Missbrauch von Eigentum“

    Seit 2014 seien, mit Erfolg, Anstrengungen unternommen worden leer stehende Läden zu vermitteln, berichtete Stadtmanagerin Kerstin Stein-Schmidt.

    Für den ehemaligen Sky-Markt gibt es zwei Interessenten, darunter ein Lebensmittelhändler. Pachthöhe und Vertragslaufzeit müsste nur von einem der Interessenten akzeptiert werden. Doch das Objekt ist sanierungsbedürftig. Das Haus Massur am Voß-Platz hat ein Käufer gefunden, allerdings solle die Ladenräume für eine Dienstleistungsfirma genutzt und die oberen Etagen zu Wohnungen umwandet werden. Das Gebäude Peterstraße 7-9, seit Jahren teilweise leer stehende ist endlich verkauft worden, ein Mietvertrag soll Anfang dieses Jahres unterzeichnet werden.

    Der Kampf gegen Leerstände spielt bei der Weiterentwicklung des Einzelhandelskonzeptes eine wichtige Rolle, da waren sich die Mitglieder des Ausschusses einig, Doch Instrumente, leer stehende Geschäftsräume mit einer Abgabe zu belegen gibt es nicht.

    Davon, Gebäude von der Stadt selbst zu kaufen und zu vermieten, riet Bürgermeister Carsten Behnk angesichts der Erfahrung anderer Kommunen ab. Die Stadt darf nicht in den Markt einzugreifen oder Ladenbetreiber durch Subventionen bevorteilen.

    Kommunalwahl-Kandidat/innen der Grünen Eutin

    15.02.2018
    Am 5. Februar 2018 fand im Riemannhaus die Wahlversammlung zur Aufstellung der Listen- und der Direktkandidat/innen von Bündnis 90/Die Grünen Eutin statt.

    Eike Diller verzichtet in der kommenden Wahlperiode aus persönlichen Gründen auf den Fraktionsvorsitz.

    Wahlprogramm für die kommenden 5 Jahre werden die Grünen am 19. Februar verabschieden. Es soll ihre bisherige, Werte orientierte Arbeit fortsetzen. Die Grünen wollen transparent arbeitet und sich sachkundig macht. Schulen, Klimaschutz und Radverkehr stehen oben an.

    Die Kandidat/innen

  • Platz 1: WK7: Monika Obieray
  • Platz 2: WK9: Ralf Langenstück
  • Platz 3: WK13:Christiane Balzer
  • Platz 4: WK10: Annette Granzin
  • Platz 5: WK 1: Christian Mix
  • Platz 6: WK2: Dirk Schmidt
  • Platz 7: WK4: Jürgen Jürs
  • Platz 8: WK11:Reinhard Sohns
  • Platz 9: WK3: Kristin Schwartau
  • Platz 10: WK12: Jörg Sommerfeldt
  • Platz 11: WK14: Lone Balzer
  • Platz 12: WK6: Lydia Langenstück
  • Platz 13: WK5: Maren Wenzel
  • Platz 14: WK8: Eike Diller

  • SPD stellt Kandidaten für die Kommunal- und Kreiswahlen vor

    09.02.2018

    Für die Kommunalwahl am 6. Mai stehen die SPD Kandidaten fest. Die Liste zur Wahl der Eutiner Stadtvertretung wurde auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Brauhaus vorgestellt. Vierzehn Direktkandidaten für die Wahlbezirke in der Kreisstadt Eutin werden gleichzeitig Spitzenkandidaten der Liste.

    Die Direktkandidaten Bernd Ditscher und Thomas Koebcke. waren Stadtvertreter der CDU und den Freien Wählern Eutin und treten dieses Mal für die SPD an. Persönliche Gründe und Unzufriedenheit wurden als Parteiwechselgründe angegeben.

    Die Eutiner SPD-Liste

  • Hans-Georg Westphal (WB 5)
  • Katja Behrends (WB 4)
  • Uwe Tewes (WB 13)
  • Karlheinz Jepp (WB 7)
  • Klaus Kibbel (WB 11)
  • Udo Klussmann (WB 6)
  • Reinhard Lettow (WB 9)
  • Detlef Kloth (WB 14)
  • Thomas Koebcke (WB 8)
  • Bernd Ditscher (WB 1)
  • Alexander Jankowsky (WB 10)
  • Jörg Rödiger (WB 2)
  • Gabriele Appel (WB 3)
  • Ute Blanck (WB 12.1 bis 12.3)
  • Weite stehen auf der Liste:

    Hans-Joachim Detlefs, Hanjo Iwanowitsch, Robert Bahr, Linda Krug, Caroline Busse, Elfriede Elisabeth Welack, Sabine Lettow, Günter Alles, Gudrun Orlick, Regina Poersch, Benno Orlick und Gisela Poersch.

    Als Kreistagskandidaten wurden einstimmig Gabriele Appel und Alexander Jankowsky nominiert. Die aktuell 116 Mitglieder der Eutiner Sozialdemokraten verabschiedeten den sechsseitigen Handlungsrahmen für die nächsten fünf Jahre.

    Grüne sind erbost:
    „Kritik ist destruktiv“

    Leserbrief zum Artikel vom 07.02.2018

    Erstaunt nehme ich zur Kenntnis, dass Kritik an den Plänen eines Hotelbaus an der Stadtbucht von den Grünen unerwünscht ist. Der Vorentwurf zur B-Plan Änderung hat doch genau zum Ziel, zu einem frühen Zeitpunkt die Öffentlichkeit – also die Bürgerinnen und Bürger – zu beteiligen.

    Aber Beteiligung ist offensichtlich nur im zustimmenden Falle erwünscht. Immerhin ist festzuhalten, dass dank der kritischen Äußerungen bzw. Meinungen die Anzahl der Geschosse bereits im Stadtplanungsausschuss reduziert wurde.

    Kritik ist zwar schwer zu ertragen, aber Teil des planerischen Prozesses und auch ein Stück Demokratie.

    Verwaltung und Politik der Stadt Eutin haben die Verantwortung zu entscheiden, welche Größe und Form ein Hotelbau an der Stadtbucht haben soll. Dabei müssen Sie zu ihrem vor 1 Jahr gegebenen Wort stehen: ein kleines Hotel, kein Hotelklotz an der Stadtbucht, so wurde es unisono verkündet.

    90% Überbauung des Grundstücks mit einem 75 m langen 4-bzw. 3 geschossigen Bau bis zur Promenade scheinen mir weit über diese Zusage hinauszugehen.

    Es kann nicht sein, dass letztlich ein Investor die Chance erhält, in diesem Baufenster zu planen, obwohl den Bürgerinnen und Bürgern zumindest von Seiten der Grünen versichert wird, man wolle ja nur 3-geschossig bauen.

    Nach Auskunft des Bürgermeisters wird übrigens die Stadt im Rahmen eines Wettbewerbs weitere Investoren für das Hotelprojekt suchen.

    Die Diskussion und damit auch Kritik an dem Hotelbau ist noch lange nicht beendet.

    Sigrid Jürß, Eutin

    Stadtvertretung gegen Denkmalpflege

    02.02.2018

    Die Stadtvertreter wurden am Donnerstagabend 1.2.2018 von der Denkmalpflege ausgebremst, da die das Pflaster ablehnt. Es sollte die Peterstraße vor dem Rathaus bis zur Lübecker Straße fortführen.

    Diese Vorgabe sei von der Unteren Denkmalpflegebehörde vom Innenministerium akzeptiert worden sagte dazu Bürgermeisters Carsten Behnk. Dies lässt den Ausschuss nicht einknicken, die Denkmalbehörde soll erst eine schriftliche Stellungnahme abgebeten. Einstimmig wurde der Planentwurf mit den Vorgaben des Denkmalschutzes abgelehnt. Dass Denkmalschutz in Eutin kleingeschrieben wird zeigen schon die Rasenfläche und die Betontreppe am Schloss.

    Bei der überarbeiteten Skizze für die Marktgestaltung hatte sich die Denkmalpflege durchgesetzt erläuterte Karen Dyck vom Bauamt, das Straßenpflaster vor dem Rathaus ist weg. Die Bäume vor dem Brauhaus bleiben an der Stelle, sonst reicht Platz für die Eisbahn nicht mehr. Hinzu kommen sechs Bäume auf der Westseite des Marktes. Das Ehrenmal bleibt an seinem Standort.

    Die Ausschussmitglieder fanden die Forderung des Denkmalschutzes unverständlich und beriefen sich auf den aktuellen Zustand. Dieser Fehler soll bei der Neugestaltung wieder „geheilt“ werden.

    FWE-Vorsitzender Malte Tech möchte generell die Sanierungspläne noch einmal ändern, er könnte mit einem Verzicht auf das Straßenpflaster leben, halte aber die Verlegung neuen Pflasters, mit 2,5 Millionen Euro Kosten, für überflüssig. Das Ausbessern und Abschleifen des Platzes würde reichen und nur ca. 250 000 Euro kosten.

    Heinz Lange (FWE) und Jens-Uwe Dankert (FDP) wollten auf die Wasserspiele verzichten, Erfahrungen in anderen Städten zeigen, dass sich Wasserdüsen mit Schmutz zusetzten und sehr schnell nicht mehr funktionieren. Man sollte doch lieber den Springbrunnen erhalten. Nur Dankert und Lange stimmten für den Erhalt des Brunnens.

    Klaus Kibbel (SPD war frustriert und genervt über die Diskussion, da Beschlüsse, wie der Markt aussehen solle, seien 2016 gefasst worden, eine Mehrheit müsste diesen Beschluss komplett aufhebt.

    Jens-Uwe Dankert betonte, dass man innerhalb von zwei Jahren auch zu neuen Erkenntnissen kommen kann.

    Die CDU-Kandidaten für die Kommunalwahl Eutin stehen fest

    31.01.2018
    Bei der Mitgliederversammlung der CDU Eutin am 31.1.2018 wurden die Kandidaten für die Kommunalwahl aufgestellt.

    Die 2 Direktkandidaten für den Kreistag, Winfried Bentke und Marcel Kriwet wurden mit überzeugenden Mehrheiten von den gut 50 erschienenen Mitglieder gewählt. Der Ortsvorsitzende der CDU Eutin, Rolf-Rüdiger Forst, stellte die 7 erfahrene Stadtvertreter und 7 Neueinsteigern vor. Sie wurden mit großer Mehrheit bestätigt.

    Ein Wahlprogramm wird die CDU Eutin Anfang März veröffentlichen. Bis März ist es so möglich noch aktuelle Themen und Anregungen der Eutiner Bevölkerung aufzunehmen.

    Die gewählten Direktkandidaten sind:

  • Dennis Schumacher (WK 1)
  • Elgin Lohse (WK 2)
  • Malte Kuhr (WK 3)
  • Jan Tiekötter (WK 4)
  • Rolf-Rüdiger Forst (WK 5)
  • Sascha Clasen (WK 6)
  • Dirk Lange(WK 7)
  • Michael Kasch (WK 8)
  • Matthias Rachfahl (WK 9)
  • Heike Forst (WK 10)
  • Marcel Kriwet (WK 11)
  • Dieter Holst (WK 12)
  • Rudolf Gröne (WK 13)
  • Mandy Missal (WK 14)

    Auf der Liste sind weiter
    Heiko Godow, Cornelia Möller, Winfried Bentke, Karin Gröne, Rangna Peter, Daniela Bentke, Elisabeth Pflug, Gerd Freese, Sabine Engel, Ulrike Moll

  • Antrag der Freien Wähler für den Stadtentwicklungsausschuss und Hauptausschuss

    Eutin, den 04.02.2018

    Bürgermeister Behnk legt dem Stadtentwicklungsausschuss am 01.02.2018 eine vorläufige Änderung des Bebauungsplans Nr. 73 für einen Hotelbau zur Abstimmung vor.

    Mit dem vorgelegten Plan wird seitens der Verwaltung ein dreiteiliges Hotelgebäude mit folgenden Maßen zur Abstimmung gestellt:

  • linker Gebäudeteil 19m hoch mit 5 Vollgeschossen,
  • Mittelteil 5m hoch 1- geschossig,
  • rechter Gebäudeteil 16m hoch mit 4 Vollgeschossen.
  • Länge des Gesamtgebäudes Seeseite ca. 75m.
  • 90% desGrundstücks werden überbaut.
  • Tiefgarage.

    Zum Vergleich: Das Nachbargebäude Bleekergang 2a hat eine Höhe von 12,5m mit 3 Voll -und 1 Staffelgeschoss.

    Das geplante Hotelgebäude hat einen Abstand von weniger als 50m zum Seeufer.

    Mindestens 13 auf dem Grundstück stehende Bäume müssten gefällt werden.

    Hier stellt sich die Frage, warum der Bürgermeister eine Maximalplanung von einem Hotelbau vorlegt, obwohl er in öffentlichen Statements immer versicherte, keinen Hotelklotz zu wollen.

  • Der Stadtentwicklungsausschuss beschließt mit 7 zu 4 Stimmen ein geplantes Hotel mit folgenden geänderten Maßen:

  • rechter Gebäudeteil 14,5m hoch voraussichtlich 4-geschossig,
  • Mittelteil 8m hoch, 1- 2 geschossig
  • rechter Gebäudeteil 11,5m hoch voraussichtlich 3-geschossig

    Der vom Ausschuss genehmigte Vorentwurf zum Bebauungsplan und seine Begründung enthalten keine Aussagen zu PKW – und Busstellplätzen, Möglichkeiten der Anliefer-LKW usw. Platz auf dem Grundstück ist dafür nicht vorhanden.

    Der vorgelegte B-Plan erscheint in wesentlichen Punkten nicht eindeutig, da er unterschiedliche Interpretationen seitens der Planungsfirma + des Architekten Malte Tech (Fraktionsvorsitzender FWE) zulässt. Trotzdem wurde über ihn nach sehr kurzer Zeit im Ausschuss abgestimmt. Eine öffentliche Meinungsbildung der Parteien fand nicht statt.

    Der Bürgermeister erklärte mir gegenüber, dass die Stadt beabsichtige, einen Investorenwettbewerb auszuschreiben. Vor dem Bürgerentscheid „Erhalt Haus des Gastes“ versicherte Herr Behnk, er wolle an diesem Standort ein Inklusionshotel. Dies wurde mit dem Anhandgabevertrag für „Die Ostholsteiner“ auch untermauert. Wieso jetzt doch eine Ausschreibung?

    CDU, SPD, FDP und Stadtvertretung beteuerten ebenfalls vor dem Bürgerentscheid, sie wollten lediglich ein kleines Hotel an der Stadtbucht. Die Grünen konkretisierten dies sogar nach den Vorstellungen ihres Parteifreundes Herrn Sohns von „Die Ostholsteiner“ dahingehend, dass es lediglich ein kleines, massvolles, 3-geschossiges Hotel ohne Tiefgarage geben solle.

  • Diesen Aussage widersprechen vehement und eindeutig die Ja-Stimmen von CDU, Grünen und 2 SPD-Vertretern. Von den Aussagen des Bürgermeisters ganz zu schweigen.

    Die FWE will keinen Hotelklotz an der Stadtbucht, sie will überhaupt kein Hotel an diesem Standort. Sollte sich ein Investor finden, wäre unser Alternativvorschlag ein Hotelneubau an der Schwimmhalle. Auf dem Grundstück des ehemaligen Haus des Gastes sollte ein Kulturcafe mit Außengastronomie entstehen.

    Wir sind gegen ein Hotel, denn

  • es würde aufgrund der geringen Grundstücksgröße immer ein hoher Baukörper werden
  • durch die Dominanz eines Hotelklotzes würde das Panorama der Stadtbucht negativ verändert und damit das gegenüberliegende Schloss in den Hintergrund verdrängt werden
  • wir halten den Bedarf und damit die Wirtschaftlichkeit eines Hotels für fraglich
  • mangels Übernachtungskundschaft veranstalten bereits einige Eutiner Hotels die Aktion „Heimschläfer“ für Eutin und das Umland, um Gäste zu gewinnen
  • der in unmittelbarer Nachbarschaft künftige Neubau „Voßhaus“ wird ein Hotel-Garni erhalten
  • der Bau einer wohl unvermeidbaren Tiefgarage wäre extrem teuer und risikobehaftet.

    Bilden Sie sich Ihre Meinung!

    Sigrid Jürß, FWE

  • Presseerklärung Freie Wählergemeinschaft Eutin

    Eutin, den 24.01.2018
    Zum Vorentwurf einer Hotelplanung an der Stadtbucht auf dem Gelände des ehemaligen Haus des Gastes merken wir folgendes an:

    Der Vorentwurf geht von einer unterschiedlich gestaffelten Bauweise eines Hotels aus.

    Die wesentlichen Bauteile erhalten danach 5 bzw. 4 Geschosse. Eine Tiefgarage ist geplant.

    Erinnern wir uns an die Aussagen von vor einem Jahr anlässlich des Bürgerentscheids zum Erhalt Haus des Gastes. Damals waren sich Bürgermeister, Parteien – außer FWE - und auch der potentielle Bauherr eines Inklusionshotels „Die Ostholsteiner“ einig, es werde auf keinen Fall einen Hotelklotz an der Stadtbucht geben. Herr Behnk schränkte schon mal ein, man wolle keinen großen Hotelklotz. Die diesbezüglichen Besorgnisse der Bürgerinitiative Haus des Gastes wurden vehemt bestritten. Die Grünen sprachen sogar in ihrem Wahlflyer von einem kleinen, modernen Hotel. Herr Sohns von den Ostholsteinern beteuerte mehrfach öffentlich, er gehe von einer 3-geschossigen Bauweise ohne Tiefgarage aus.

    Der Bürgerinitiative und ihren Fachleuten war immer klar, das die Grundstücksgröße nur für eine entsprechend hohe Bauweise ausreicht. Hier wurde vor dem Bürgerentscheid eine Vorstellung inszeniert, die den Eutinerinnen und Eutinern den Abriss des Haus des Gastes schmackhaft machen sollte.

    Wir halten ein 4- und 5-geschossiges Gebäude durchaus für einen Klotz. Ob nun ein großer oder kleiner Klotz, sei dahingestellt. Auf jeden Fall wird so ein Hotel höher sein, als das so häufig kritisierte Wohnhaus auf dem Nachbargrundstück. Dazu sei nur Herr Sohns vom April 2017 zitiert:“Auf keinen Fall wird es ein Klotz und bei weitem nicht so groß wie nebenstehendes Wohngebäude. Er rechne mit maximal 3 Etagen.“

    Abenteuerliche Behauptungen, wenn wir die heute vorliegende realistische Planung betrachten. Aber gerade diese falschen Versprechungen, die von den Stadtverantwortlichen gerne und kritiklos übernommen wurden, führten mit dazu, das gewünschte Ergebnis beim Bürgerentscheid zu erhalten.

    Gleiches gilt nebenbeigesagt auch für die Zwischennutzung des Grundstücks nach dem Abrisss. „Wir wollen etwas Hochwertiges an der Stelle , keine Würstchenbude oder billige Cafeteria,

    wie es gern von der Bürgerinitiative behauptet wird“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende. Die Grünen versprachen eine hochwertige Zwischenlösung. Außer den zeitweilig sogar geschlossenen armseligen WC-Containern, die optisch den Karl-May-Festspielen entsprungen zu sein scheinen, hat die Politik auch hier bisher nicht Wort gehalten.

    Für die Erreichung eines gewünschten Ergebnisses beim Bürgerentscheid schien jede fake-news recht zu sein.

    Die FWE und die damalige Bürgerinitiative haben immer die Realitäten vor Augen gehabt.

    Wir hoffen, dass die Bürgerinnen und Bürger Eutins sich nicht erneut hinters Licht führen lassen.

    Sollte die Stadtvertretung einem Bebauungsplan zustimmen, so wird ein Hotelklotz gebaut werden, der das Panorama der Stadtbucht massiv dominieren und verschandeln wird.

    Mit uns nicht!

    Die FWE ist gegen ein Hotel an der Stadtbucht.

    Sigrid Jürß

    Pressesprecherin der FWE

    Weiter auf Seite 3 2017

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